Sechsfach-Mord in Stade
Spur der Tatwaffe führt nach Berlin
- Tatwaffe von Stade: Polizei nimmt mutmaßlichen Verkäufer fest
- Foto: U.J. Alexander/Adobe Stock
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Im Zusammenhang mit dem Mord an sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einer Stader Mutter-Kind-Einrichtung im Juni haben Polizei und Staatsanwaltschaft einen wichtigen Ermittlungserfolg erzielt. Nach Angaben der Ermittler konnte der Mann identifiziert werden, der die bei der Tat verwendete Waffe verkauft haben soll.
Die Spur führte nach Berlin. Dort soll der mutmaßliche Täter die Waffe wenige Tage vor der Tat erworben haben.
Nach umfangreichen Ermittlungen griffen Spezialeinsatzkräfte am frühen Montagmorgen zu. Unterstützt wurden sie von Beamten der Mordkommission aus Stade sowie von Einsatzkräften der Berliner Polizei.
Ein 49-jähriger Mann aus Berlin wurde dabei widerstandslos festgenommen. Anschließend brachten ihn die Beamten in den Polizeigewahrsam nach Stade. Dort wurden erkennungsdienstliche Maßnahmen durchgeführt und erste Vernehmungen vorgenommen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade wurde der Beschuldigte am Dienstagmittag einer Haftrichterin beim Amtsgericht Stade vorgeführt. Diese erließ den beantragten Untersuchungshaftbefehl.
Der 49-Jährige wurde anschließend in eine niedersächsische Justizvollzugsanstalt gebracht.
Die Ermittlungen der Mordkommission der Polizeiinspektion Stade und der Staatsanwaltschaft Stade dauern weiter an.
Redakteur:Stefanie Schimanski aus Buxtehude |
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