Staatsanwaltschaft Stade ermittelt gegen Unfallfahrer wegen fahrlässiger Tötung

Mann aus Hemmoor war schon einmal in einen tödlichen Autounfall verwickelt und wurde wegen fahrlässiger Tötung zu Bewährungsstrafe veurteilt

lt. Stade. Wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung ermittelt die Staatsanwaltschaft Stade jetzt gegen einen 25-jährigen Unfallverursacher aus Hemmoor. Wie berichtet, hatte der junge Mann am Dienstagmorgen mit seinem Audi den Passat einen 21-Jährigen aus dem Landkreis Stade auf der B 73 zwischen Hemmoor und Wingst bei einem Überholmanöver touchiert. Der Passatfahrer war daraufhin ins Schleudern geraten, gegen mehrere Bäume geprallt und an seinen Verletzungen verstorben.
Laut Staatsanwaltschaftssprecher Kai-Thomas Breas ist der Unfallfahrer kein unbeschriebenes Blatt. Als 21-Jähriger überschlug er sich ebenfalls auf der B 73 in der Wingst mit seinem Wagen. Er wurde bei dem Unfall schwer verletzt, seine Beifahrerin (18) starb. Der Unfallfahrer wurde damals wegen fahrlässiger Tötung zu einer Haftstrafe von sieben Monaten auf Bewährung verurteilt und ihm wurde der Führerschein entzogen.
Breas rechnet damit, dass der Fahrer sich nun bald erneut vor einem Gericht verantworten muss.

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