Spezialeinsatz in Stade
Torpedosprengkopf in der Schwinge entdeckt
- Der Taucher wird für seinen Einsatz vorbereitet
- Foto: Polizei
- hochgeladen von Nicola Dultz
Ein ungewöhnlicher Fund sorgte am heutigen Mittwochvormittag, 9. Juli, für Aufregung in der Hansestadt Stade: Ein Sprengkörper aus dem Zweiten Weltkrieg wurde im Oberlauf der Schwinge entdeckt – nur wenige Meter vom Spielplatz Inselstraße entfernt.
Ein aufmerksamer Kanufahrer hatte beim Paddeln auf dem Fluss einen verdächtigen Gegenstand unter der Wasseroberfläche bemerkt und sofort die Behörden informiert. Über die Wasserschutzpolizei Stade und die Hansestadt wurde der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen eingeschaltet. Am heutigen Mittwoch gegen 11 Uhr rückten Spezialisten des Dienstes gemeinsam mit Tauchern der Bereitschaftspolizei aus Oldenburg sowie dem Ordnungsamt der Hansestadt Stade zur Einsatzstelle aus.
Nach kurzer Suche wurde der Gegenstand im Wasser lokalisiert – es handelte sich um einen rund 300 Kilogramm schweren Torpedosprengkopf aus dem Zweiten Weltkrieg. Glücklicherweise war der Sprengkopf nicht mehr mit einem Zünder versehen, sodass keine akute Explosionsgefahr bestand. Dennoch war höchste Vorsicht geboten.
Mit erheblichem technischem Aufwand hoben die Einsatzkräfte den Sprengkörper aus dem Fluss und transportierten ihn ab. Eine Evakuierung war nicht nötig – für die Anwohnerinnen und Anwohner bestand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr.
Dank des schnellen Handelns des Kanufahrers und des professionellen Einsatzes der Behörden konnte die Situation sicher und zügig entschärft werden.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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