Hilfe für Zugewanderte und Geflüchtete
Das neue Integrationszentrum des Landkreises Stade nimmt seine Arbeit auf
- Das Integrationszentrum kümmert sich auch um das passende Kursangebot für Migranten
- Foto: Adobe Stock/pressmaster
- hochgeladen von Jörg Dammann
Der Landkreis Stade setzt gleich zum Jahresbeginn ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt: Das neu eingerichtete Integrationszentrum soll künftig der Dreh- und Angelpunkt für alle Menschen mit Migrationshintergrund sein, die neu in der Region ankommen und hier ihre Zukunft gestalten wollen.
Seit mehr als 15 Jahren kooperiert der Landkreis mit externen Organisationen wie Sozialverbänden. So erhielten Geflüchtete Angebote wie die Integrations- und Migrationsberatung und wurden in Projekte wie „Zweifach helfen“ und „MuTig in die Arbeitswelt“ eingebunden. Insbesondere Asylbewerberinnen und Asylbewerbern erhielten so die Möglichkeit, die deutsche Sprache zu erlernen und einer Beschäftigung nachzugehen, die sie unabhängig von staatlichen Leistungen macht.
Nun wird alles unter der Federführung des Landkreises Stade gebündelt: Beratung, Spracherwerb und Arbeitsmarktintegration finden ab sofort unter einem Dach statt. Das Integrationszentrum soll Orientierung bieten und Perspektiven schaffen. Zudem haben die Zugewanderten einen zentralen Ansprechpartner für alle Fragen rund um ihre Integration.
Drei Bausteine für ein gutes Ankommen
Das Integrationszentrum gliedert sich in drei Bestandteile:
🔹 Baustein 1: Integrationsberatung
Hier geht es um den ersten Überblick: Welche Erwartungen haben die Neuankommenden? Welche Ziele und Möglichkeiten gibt es für das Leben in Deutschland? Gemeinsam wird ein individueller Integrationsplan erstellt – und erste Hürden werden aktiv angegangen. Dieser erste Baustein stellt die Basis des Integrationszentrums dar.
🔹 Baustein 2: Spracherwerb
Die Sprache ist der Schlüssel zur Teilhabe. Deshalb wird in einem nächsten Schritt der Sprachstand festgestellt. Daraufhin erfolgt die Vermittlung in ein entsprechendes Angebot im Bereich der Sprach- und Integrationskurse. Bereits während des Spracherwerbs besteht die Möglichkeit, eine ehrenamtliche Tätigkeit aufzunehmen. Spätestens nach Abschluss des Sprach- oder Integrationskurses findet eine Überleitung in Baustein 3 statt.
🔹 Baustein 3: Arbeitsmarktintegration
Sobald die sprachliche Basis steht, geht es um die nächste Etappe: die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Damit der Schritt in die Arbeitswelt gut gelingt, begleitet das Integrationszentrum auch hier mit gezielter Unterstützung.
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Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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