Mobiles Team bot Impfen für alle an
Großer Andrang bei Corona-Sonderimpfaktion in Stade

Nebil Amoke aus Syrien kam zur Erstimpfung. Er ließ sich von DRK-Mitarbeiter Uwe Bolz-Schumann​ impfen
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jd. Stade. Impfen gegen Corona wie am Fließband: Am vergangenen Freitag richtete das neu gebildete mobile Impfteam des Landkreises seine erste öffentliche Impfaktion aus. Im Haus der Begegnung im Altländer Viertel (ALVI) in Stade wurde ein Impfen für jedermann angeboten - mit vollem Erfolg: "Wir haben rund 220 Personen geimpft", berichtet Beke Cordes, die seitens des DRK für den Einsatz des Impfteams zuständig ist. Der Landkreis ist mit dem DRK eine Kooperation in Sachen mobiles Impfen eingegangen.

Vor dem ALVI-Gebäude fand sich schnell eine große Anzahl von Menschen ein. Viele waren gekommen, um sich überhaupt das erste Mal gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Andere wollten nach einer Impfung mit Johnson&Johnson ihren Impfschutz durch einen zweiten Piks mit einem mRNA-Vakzin verbessern. Und einige Senioren waren gekommen, um sich ihre Booster-Impfung abzuholen. "Diese Booster-Impfung haben aber nur Personen erhalten, die 70 oder älter waren", berichtet Cordes. Das Impfteam habe sich streng an die Empfehlung der Ständigen Impfkommission gehalten.

Im Landkreis Stade startet das erste mobile Impfteam Mitte Oktober

Vor dem ALVI-Gebäude bildete sich eine Schlange, die zunächst immer länger wurde. Einige machten bereits beim Anblick der Schlange wieder kehrt, die meisten harrten aber geduldig - nicht selten mehr als zwei Stunden - aus, bis sie an der Reihe waren. Der Kreis der Impfwilligen war bunt gemischt. Zu jungen Menschen gesellten sich viele jenseits der 60, ein paar Jugendliche waren mit ihren Eltern gekommen und an den grau-blauen Latzhosen oder Arbeitsanzügen war zu erkennen, dass einige Handwerksbetriebe gleich ihre ganze Belegschaft geschickt hatten. Auch viele Menschen mit Migrationshintergrund nahmen das Angebot wahr.

Mit so viel Resonanz habe sie gar nicht gerechnet, berichtet Cordes, die sich über den regen Zuspruch freut. Ursprünglich sollte am Freitag zwischen 12 und 15 Uhr geimpft werden. Wegen des Andrangs wurde die Impfaktion um mehr als zwei Stunden verlängert. "Gegen Viertel vor sechs haben wird die letzte Impfung gegeben", berichtet Cordes. Das Impfteam habe sich aber von Anfang an vorgenommen, so lange zu bleiben, bis alle drangekommen sind: "Wir wollten niemanden ungeimpft nach Hause schicken."

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Wer geimpft werden wollte, musste geduldig sein. Die Warteschlange war lang
Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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