Land unter im Schwedenspeicher in Stade

Museumsdirektor Dr. Sebastian Möllers hilft beim Feudeln
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Wasserschaden durch Frost / Museum vorübergehend geschlossen / Schimmel droht

tp. Stade. Ausnahmezustand herrscht seit vergangenem Freitag im Schwedenspeicher in Stade. Aufgrund eines größeren Wasserschadens bleibt des Museum am Rand der Altstadt vorübergehend geschlossen.

Am Freitag gegen Mittag löste sich durch Frost ein Endstopfen der Heizung im dritten Stockwerk. Aus der unter hohem Druck stehenden Leitung strömten mehrere hunderte Liter Wasser und verteilten sich durch die Ritzen im Holzfußboden und die dünne Deckenverkleidung über alle Etagen.

"Glücklicherweise konnten wir sämtliche Ausstellungsstücke vor Schäden bewahren", sagt Museumsdirektor Dr. Sebastian Möllers mit Erleichterung. Die Museumsmitarbeiter schafften es rechtzeitig, die wertvollen Exponate aus den wasserüberströmten Vitrinen und von den nassen Ausstellungstischen ins Trockene zu bringen. Übers Wochenende hielten die Mitarbeiter im Gebäude rund um die Uhr Notwache, um eventuelle weitere Leckagen rechtzeitig zu erkennen.

Am Montag hatte Dr. Möllers alle Hände voll damit zu tun, die Arbeit der Handwerker zu koordinieren. Spezialisten verschafften sich einen ersten Eindruck von dem Schaden, dessen Höhe noch nicht feststeht. Laut Möllers muss die Versicherung für den Schaden aufkommen.
Mindestens bis einschließlich Sonntag, 11. März, bleibt der Schwedenspeicher für Museumsbesucher geschlossen.

• http://www.museen-stade.de/schwedenspeicher.

Museumsdirektor Dr. Sebastian Möllers hilft beim Feudeln
Museumswärter Marcus Bohlmann mit Wassereimer und Lappen im Erdgeschoss
Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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