Neues Rettungsboot für 420.000 Euro in Stade

Testfahrt des neuen Bootes in Stadersand
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"Brunshausen" und "Florian 1" haben ausgedient

tp. Stade. Die Rettungs- und Hilfeleistungsboote "Florian1" und "Brunshausen" der Feuerwehr Stade werden ausgemustert. Die Stadt plant als Ersatz die Neuanschaffung eines großen Bootes für 420.000 Euro.

Die politischen Ausschüsse haben beraten und dem Antrag der Stader Feuerwehr um Ortsbrandmeister Stephan Woitera (44) auf Ersatzbeschaffung stattgegeben. Die noch nötige Zustimmung des Rates gilt als sicher.

Das offene Boot "Florian 1" (Baujahr 1981) und die aus früheren DDR-Militärbeständen stammende "Brunshausen" (Baujahr 1985) mit geschlossenem Aufbau seien nicht mehr auf dem erforderlichen technischen Stand und vor allem "stark reparaturanfällig", was hohe laufende Kosten mit sich bringe, erklärt Feuerwehr-Chef Woitera. Nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen sei die Neuanschaffung eines zeitgemäßen Bootes für den Einsatz auf der Elbe, der Schwinge, Oste und weiteren Gewässern in der Region nötig.

Nach dem von der Feuerwehr entwickelten Konzept soll noch in diesem Jahr ein ca. elf Meter langes und knapp vier Meter breites neueres Gebrauchtboot vom Typ Broson X90 (Baujahr 2008) aus Privatbesitz erworben werden. Die Stader Retter nahmen das Boot bereits bei einer Probefahrt in Stadersand in Augenschein.

Zu den Anschaffungskosten für das Aluminiumboot mit zwei Motoren à 350 PS und geschossener Kabine werden 210.000 Euro veranschlagt. Ein Betrag in gleicher Höhe fließt in den Umbau zum Feuerwehrboot mit moderner Navigationstechnik, nautischen Geräten und die Motor-Überholung.

Nach dem Wunsch der Stader Feuerwehr soll das Boot noch in diesem Jahr in Dienst gestellt werden. Liegeplatz wird das Schwinge-Ufer auf der Höhe des Sperrwerks.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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