800 Kilometer Fahrt und eine spektakuläre Verfolgungsjagd

Täter wollte geheimnisvolle Sophie besuchen

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"Simply the best": Stade sagt Tschüss zu Egon Ahrens

Ein letztes Mal auf der Bühne: Egon Ahrens (3.v.re.) mit seiner Nachfolgerin Silvia Stolz (Mitte), Bürgermeisterin Silvia Nieber und einigen Künstlern
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Rund 100 Feuerwehrkräfte im Einsatz
Drei Schwerverletzte bei Explosion in Lauenbrück

Eine gewaltige Explosion, meterweit verstreute Trümmer und ein Mobilheim in Flammen: Im Mobilheimpark „Aukamp“ in Lauenbrück (Samtgemeinde Fintel) ist es am Dienstagnachmittag gegen 17.30 Uhr zu einem folgenschweren Unglück gekommen. Drei Menschen wurden schwer verletzt. Rund 100 Feuerwehrkräfte kämpften gegen den Brand und verhinderten, dass die Flammen auf weitere Mobilheime übergriffen. Bewohnerin bemerkt Gasgeruch Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte die 77-jährige Bewohnerin des...

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Täter wollte geheimnisvolle Sophie besuchen
Mit geklautem Linienbus von Baden-Württemburg nach Buxtehude

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95 Prozent der Flächen aus dem Rennen
Atommüll-Endlager: Zwei Gebiete in den Landkreisen Stade und Harburg stehen noch auf der Liste

Die Suche nach einem Endlager für Deutschlands hochradioaktiven Atommüll geht in die entscheidende nächste Runde. Und für die Menschen in den Landkreisen Stade und Harburg gibt es eine wichtige Nachricht: Große Teile beider Landkreise sind bei der Suche nach einem möglichen Endlagerstandort jetzt aus dem Rennen. Nur noch zwei kleinere Flächen sollen weiter untersucht werden. Das geht aus den neuesten Karten hervor, die die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) am Dienstag (27. Oktober)...

Panorama
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Viel Komfort für Camper
Wohnmobilstellplatz für Buchholz

Drei Jahre nach der ersten Idee war es nun soweit: Als eine seiner letzten Amtshandlungen hat der Buchholzer Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse den Wohnmobilstellplatz am Holzweg eingeweiht. Direkt an der Nordheidehalle können zukünftig ein halbes Dutzend Wohnmobile stehen. "Wir haben lange nach einem geeigneten Standort gesucht, und haben ihn nun hier mit einer guten Infrastruktur gefunden", so Röhse. Das Schwimmbad ist nur wenige Meter entfernt, auch die Innenstadt ist schnell zu erreichen. Im...

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Ein Metronom-Zug fährt über eines der Nadelöhre für den Hamburger Bahnverkehr: Die Bahnbrücken über die Norderelbe sind marode und müssen in den kommenden Jahren erneuert werden | Foto: Martin Elsen/nord-luftbilder.de
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Hamburgs Bahn-Nadelöhre werden Dauerbaustellen
Für Hamburg-Pendler kommt es noch dicker: Jahrelange Bauarbeiten an den Elbbrücken

Die vierwöchige Sperrung der Bahnstrecke zwischen Harburg und Hamburg-Hauptbahnhof für sämtliche Regionalzüge ist womöglich nur ein Vorgeschmack darauf, was Pendlern und Bahnreisenden in den kommenden Jahren bevorsteht. Wer jetzt Mitte 50 ist und täglich mit dem Zug zur Arbeit nach Hamburg fährt, muss bis zu seiner Rente mit Streckensperrungen, Zugausfällen und erheblichen Verzögerungen bei der Fahrt in die City rechnen. Der rund elf Kilometer lange Schienenstrang vom Harburger Bahnhof bis zum...

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Zeugenaufruf der Polizei
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Ungebetener Besuch in einem Wohnhaus an der Schulstraße in Todtglüsingen: Am Montag, gegen 15.45 Uhr, überraschte eine Bewohnerin einen unbekannten Mann, der sich offenbar durch eine offen stehende Hintertür Zutritt zum Haus verschafft hatte. Als die Frau vom Erdgeschoss ins Obergeschoss ging, stand ihr der Fremde plötzlich gegenüber. Dieser erklärte, er wolle angeblich ein Grundstück und hätte deshalb den Eigentümer gesucht. Anschließend flüchtete er. Nach ersten Erkenntnissen wurde nichts...

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Starke Rauchentwicklung: Brennender Pkw auf Parkplatz

Am frühen Mittwoch-Nachmittag, 28. Oktober,  wurde die Ortsfeuerwehr Buchholz zu einem brennenden PKW in die Buchholzer Innenstadt gerufen. Auf dem Hinterhof eines Bürogebäudes in der Karlstraße hatte der Motorraum eines Autos Feuer gefangen. Der Fahrer wollte sein Fahrzeug auf dem Parkplatz am Gebäude einparken, als ihm Rauch aus dem Motorraum auffiel. Geistesgegenwärtig stellte der Fahrer das Fahrzeug mit Abstand zum Gebäude und weiteren geparkten Fahrzeugen ab und wählte den Notruf. Bei...

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Baustelle Seppenser Mühlenweg in Buchholz
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Der Seppenser Mühlenweg wird seit Montag, 26. Oktober, und noch bis Montag, 9. November, in mehreren Abschnitten voll gesperrt, Grund sind Asphaltierungsarbeiten. Die Anwohner sowohl des Seppenser Mühlenweges als auch der angrenzenden Straßen wurden darüber in einem Schreiben informiert, dieses warf bei den Anwohnern aber Fragen auf und führten zu Unmut. "Wir können laut Schreiben 42 Stunden lang nicht mit dem Auto aus dem Habichtweg hinaus und wieder hineinfahren", erklärt Michael Oehlrich,...

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Fahrzeugübergabe in Bargstedt und Wangersen
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Der Schlussakkord ist verklungen: Bewegende Verabschiedung von Egon Ahrens

jd. Stade. An seinem letzten Abend als Intendant des Stadeums stand er selbst im Rampenlicht auf der Bühne, auf die er in den 16 Jahren seines Wirkens unzählige Musiker, Schauspieler und andere Künstler geholt hat: Mit einem Showprogramm wurde Egon Ahrens am Freitag in den Ruhestand verabschiedet. Zum Abschieds-Empfang, der unter dem Motto "In Stade sagt man Tschüss" stand, fanden sich rund 450 Gäste ein. Sie bereiteten dem scheidenden Stadeums-Chef einen Abschied, um den ihn mancher Künstler beneiden würde: Ahrens erhielt Standing Ovations. In seiner Abschiedsrede appellierte Ahrens an die Politik, der Kultur weiterhin ein ausreichendes finanzielles Fundament zu schaffen: " Das Stadeum ist mit seiner Strahlkraft eines der wichtigsten Marketinginstrumente der Hansestadt."

"You're simply the best, better than all the rest". - Die Sänger der Musikrevue-Truppe "Sweet Soul Music" brachten es mit dem Tina Turner-Song musikalisch auf den Punkt, was Ahrens für das Stadeum und damit auch für Stade geleistet hat. Dass ausgerechnet der bisherige Betriebsleiter eines Busunternehmens es hinbekommen hat, aus einer Veranstaltungshalle einen Kulturtempel ersten Ranges zu schaffen, dessen Bedeutung weit über die Region hinausstrahlt, hätte wohl kaum jemand erwartet, als Ahrens 2002 sein Amt als Stadeum-Chef antrat. Auch der damalige Stader Stadtdirektor Dirk Hattendorff habe ihn seinerzeit von dem Job abgeraten - etwa sinngemäß mit den Worten: 'Junge, lass die Finger davon', verriet Ahrens.

Doch der Kulturbegeisterte schlug diesen Rat in den Wind, er brachte für die Aufgabe zwar keine Erfahrung mit, dafür aber - neben seiner betriebswirtschaftlichen Expertise - jede Menge Herzblut. Und gerade dieses Herzblut sei neben hoher Kompetenz wichtig, um ein Haus wie das Stadeum erfolgreich zu führen, betonte Christian Kreppel, Vorsitzender des Theaterverbandes Inthega, in seiner Laudatio auf Ahrens: "Du hast einen fantastischen Job gemacht, einfach vorbildlich. Es geht nicht besser." Kreppel, selbst Chef eines Gastspieltheaters, zollte seinem Kollegen neidlos Anerkennung: "Das Stadeum stellt einen Leuchtturm unter den Bühnen dar, und das nicht nur in Niedersachsen."

Die Vielfalt des Bühnenprogramms unter Ahrens' Ägide belegte Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber - sie war als Stadeum-Aufsichtsratsvorsitzende quasi Chefin des Intendanten - in ihrer Rede mit einem treffenden Begriff: kurzweilig! "Dieser Begriff trifft aber ebenso auf die Person Egon Ahrens zu", so Nieber: "Die Begegnungen mit ihm waren nie langweilig." Nieber muss es wissen: Sie hat sieben Jahre mit Ahrens zu tun gehabt, angesichts knapper Kassen immer wieder mit ihm um die Höhe des Kultur-etats gerungen.

"Egon Ahrens war ein hartnäckiger Verhandlungspartner", erklärte Nieber und zeigte Respekt vor dem engagierten Einsatz des Stadeum-Chefs. Er habe dafür gekämpft, Kultur ernst zu nehmen, und von der Stadt angemessene Mittel eingefordert. Dennoch habe sie Egon Ahrens aber in erster Linie als fröhlichen, humorvollen und ausgesprochen unterhaltsamen Menschen kennengelernt. Nieber bezeichnet es als große Leistung von Egon Ahrens, erfolgreich den Spagat zwischen dem kulturellen Anspruch und den finanziellen Möglichkeiten hinbekommen zu haben. 

Er war für das Stadeum zweifellos die beste Wahl, aber am Anfang gar nicht die erste Wahl: Egon Ahrens trat erst zur zweiten Auswahlrunde an, als es 2002 um die Neubesetzung der Stelle des Stadeum-Geschäftsführers ging. Auf die erste Stellenausschreibung hatten sich bundesweit 130 Bewerber gemeldet, doch es fand sich kein geeigneter Kandidat. Erst beim zweiten Durchgang reichte Ahrens seine Bewerbung ein, die er bereits für die erste Runde geschrieben, dann aber in der Schublade verstaut hatte.

Mit dem Wohnmobil auf Tour gehen


Dass das damals die richtige Entscheidung war, wissen jetzt alle. Seine Liebe zur klassischen Musik und darstellenden Kunst sowie seine Leidenschaft zum Theater machte Ahrens schließlich zum Beruf, obwohl er - wie er selbst eingesteht - damals vom Kulturbetrieb nicht sonderlich viel Ahnung hatte. Nach 25 Jahren den Wechsel von einem sicheren Job als KVG-Betriebsleiter auf einen womöglich wackeligen Intendanten-Posten zu wagen - dazu gehörte Mut. Aber er hatte mit 51 Jahren seinen "Traumjob" gefunden.

Doch nun ist die Ära Ahrens Geschichte. Bisher sei das Stadeum nicht ohne Egon Ahrens und Egon Ahrens nicht ohne das Stadeum denkbar gewesen, so Bürgermeisterin Silvia Nieber: "Doch nun kannst Du loslassen, Egon." Seiner Nachfolgerin Silvia Stolz versicherte Ahrens, dass sie sich den richtigen Arbeitsplatz ausgesucht habe: "Ein tolles Haus, eine tolle Stadt, ein toller Job, und tolle Kollegen. Das ist wie ein Sechser im Lotto."
Ahrens kündigte an, sich in irgendeiner Weise weiter dem Kulturbereich zu widmen.

Außerdem wollen er und seine Frau Gundi ab dem kommenden Frühjahr mit dem frisch erworbenen Wohnmobil auf Tour gehen. Bei seinem bayerischen Theaterkollegen Christian Kreppel fragte er bereits nach einem Wohnmobil-Stellplatz und bekam zur Antwort: "Den werden wir für Dich anlegen." Na, dann Tschüss und gute Reise, Egon Ahrens!

Redakteur:

Jörg Dammann aus Stade

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