Erste Injektionen durchgeführt
Startschuss für Corona-Impfungen im Landkreis Stade

Einsatzbereit: die Mitglieder der vier mobilen Impfteams für den Landkreis Stade. Jedes Team besteht aus einem Arzt oder einer Ärztin, einer medizinischen Fachkraft und einer Verwaltungskraft
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Jetzt anmelden: Fünf Impfstationen im Landkreis Stade nehmen am 6. Dezember ihre Arbeit auf

+++ Update: In einigen stationären Impfstationen sind die Termine für Dezember bereits ausgebucht +++ jd. Stade. Landrat Kai Seefried hält seine Zusage ein. Ab der kommenden Woche nehmen die fünf festen Impfstationen ihre Arbeit auf. Für viele, die sehnsüchtig auf eine Impfung warten, dürfte es wie ein Nikolausgeschenk sein: Am Montag, 6. Dezember, erhält die Impfkampagne im Landkreis einen zusätzlichen Schub. Dann wird montags bis freitags jeweils an einem festen Wochentag stationär geimpft....

(jab/jd). Landkreis. Der Startschuss ist gefallen: Im Landkreis Stade werden die ersten Menschen gegen das Coronavirus geimpft. Laut dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hatten Landkreise und kreisfreie Städte aber schon im Dezember die Möglichkeit, ihre Bedarfe anzumelden, sodass sie ab dem 29. Dezember mit Impfstoff versorgt werden konnten. Hat der Landkreis hier etwa zu spät reagiert und sich der Impfstart so um eine Woche verzögert?

Es sei kein Termin verschlafen worden, die Verzögerung sei beabsichtigt gewesen, erklärt Landkreis-Dezernentin Nicole Streitz. "Wir waren schon vergangene Woche bereit, Impfungen durchzuführen. Aufgrund der Feiertage und um ein Chaos zu verhindern, haben wir uns dazu entschieden, die Ärzte erst für diese Woche zu bestellen."

Der Landkreis setzt zunächst auf die mobilen Impfteams, die sich vor allem auf Altenheime und Pflegeeinrichtungen konzentrieren. Da hier die Menschen besonders gefährdet sind bzw. sie die Corona-Maßnahmen nicht oder nur schwer umsetzen können - beispielsweise an Demenz Erkrankte -, stehen sie auf der Prioritätenliste ganz oben. Doch so einfach drauf los impfen können die mobilen Impfteams. Bevor die Nadel angesetzt werden darf, muss die Zustimmung der zuständigen Betreuer eingeholt werden - ein immenser Verwaltungsaufwand, sagt Streitz.

Beginn der Impfungen

Das Impfen gegen das Coronavirus im Landkreis Stade hat begonnen - allerdings in sehr bescheidenem Ausmaß: Am Montagnachmittag wurden die ersten 975 Impfdosen per Bote und unter Bewachung an das Stader Impfzentrum ausgeliefert. Nach Angaben der der Leiterin des Impfzentrums, Kreis-Dezernentin Nicole Streitz, sollten am gestrigen Dienstag die ersten mobilen Teams ausrücken, um in den Pflegeeinrichtungen zunächst Demenzkranke und Personal zu impfen.

Der kostbare Stoff, der die Menschen vor dem tückischen Virus schützen soll, kam in einer schlichten Styroporkiste in Stade an. In der Kiste befindet sich Trockeneis, um das Vakzin auf die erforderlichen minus 70 Grad abzukühlen. Die Anlieferung erfolgte aus einem speziellen Kühllager in den Niederlanden. "Die Kühlkette darf keinesfalls unterbrochen werden - auch dies ist in den Begleitpapieren zu dokumentieren", erläutert Streitz.

Wann die stationären Impfungen im Impfzentrum des Landkreises in Stade-Ottenbeck beginnen können, ist hingegen noch völlig offen. Streitz geht nicht davon aus, dass man vor kommender Woche mit den Impfungen zunächst der über 80-Jährigen loslegen kann.

Im Nachbarkreis Harburg konnten sich die ersten Senioren bereits früher über eine Impfdosis freuen. Am Neujahrstag wurde mit Marianne Meyer (84) im Kursana Domizil Buchholz die erste Heimbewohnerin im Landkreis Harburg gegen COVID-19 geimpft. Am 1. Januar wurden durch mobile Teams 170 Dosen in der Kursana-Seniorenresidenz und weitere rund 180 Dosen im Haus am Kiekeberg in Nenndorf verimpft.

Kritik an derzeitiger Impfstrategie

Nur 5.000 Impfungen konnten in den Impfzentren des Landes Niedersachsen laut Robert-Koch-Institut bis zum Wochenende durchgeführt werden. Zum Vergleich: Mit rund 1,7 Millionen Einwohnern weniger als in Niedersachen erhielten in Hessen bereits sechsmal so viele Menschen den Pieks gegen das Coronavirus. Fazit: Der Impfstart im Land ist nicht gut gelaufen.

Kritik zur derzeitigen Impfsituation kommt von Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann (CDU). Es habe Kommunikationsprobleme zwischen den Landkreisen und dem Sozialministerium von Carola Reimann (SPD) gegeben, sagt er in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Althusmann empfiehlt außerdem, die momentane Impfstrategie zu überdenken. Derzeit werde die Hälfte aller geimpften Dosen für die zweite Impfung nicht zurückhalten. Der Minister spricht sich stattdessen dafür aus, direkt den gesamten Impfstoff zu verimpfen, um landesweit mehr Menschen mit der ersten Corona-Impfung versorgen zu können.

Reimann hingegen kontert: „Es nicht vertretbar, alle gelieferten Impfdosen sofort zu verimpfen und auf die Rücklage für die Zweitimpfung zu verzichten. Wir werden weder eine Wette auf zukünftige Lieferungen des Impfstoffs abschließen, noch werden wir uns in Niedersachsen einfach über die Zulassungsbedingungen hinwegsetzen.“ Wirtschaftsminister übt Kritik an Impfstrategie Nur 5.000 Impfungen konnten in den Impfzentren des Landes Niedersachsen laut Robert-Koch-Institut bis zum Wochenende durchgeführt werden. Zum Vergleich: In Hessen, das rund 1,7 Millionen Einwohner weniger als Niedersachen hat, erhielten bereits sechsmal so viele Menschen den Pieks gegen das Coronavirus.

Schon am 30. Dezember hatte Niedersachsen 15.000 Dosen weniger als angekündigt erhalten. Eine Lieferung über 63.000 Dosen sei sogar komplett entfallen, teilte das Niedersächsische Sozialministerium mit. Die nächste Impfstofflieferung für Niedersachsen über 63.000 Dosen wurde vom Bund für Freitag, 8. Januar, angekündigt. Diese Lieferung war ursprünglich für den 11. Januar avisiert, sie ist jetzt jedoch vorgezogen worden. Danach soll erst wieder am 18. Januar Impfstoff eintreffen. Fazit: Der Impfstart im Land ist nicht gut gelaufen.

Noch keine Terminvereinbarung

(bim). Die Corona-Schutzimpfungen erfolgen zunächst bei Bewohnern und Mitarbeitern in den Senioren- und Pflegeheimen. Wann alle anderen Menschen in der ersten Gruppe der Impfberechtigten in Niedersachsen zum Zuge kommen - z.B. über 80-Jährige, die nicht in Seniorenheimen leben -, ist unklar und hängt von der Zahl der gelieferten Impfdosen ab.

Auch wenn seit Mitte Dezember vom Land eine Impf-Hotline unter 0800 - 9988665 geschaltet ist, steht diese Hotline noch nicht zur Vereinbarung von Impfterminen zur Verfügung, sondern zunächst für allgemeine Fragen zum Impfen.

Alle anderen Fragen im Zusammenhang mit Corona werden beantwortet unter der Corona-Hotline 0511 - 1206000.

Zu Terminvergaben informiert das niedersächsische Gesundheitsministerium weiterhin: Im Laufe des Januar 2021 soll auch eine Onlineplattform zur Verfügung stehen, über die man sich dann anmelden kann. Das wird jedoch erst möglich sein, sobald Niedersachsen mehr Impfstoff bekommt.

Einsatzbereit: die Mitglieder der vier mobilen Impfteams für den Landkreis Stade. Jedes Team besteht aus einem Arzt oder einer Ärztin, einer medizinischen Fachkraft und einer Verwaltungskraft
Marianne Meyer (vorn) war die erste Seniorin im Landkreis Harburg, die geimpft wurde, mit dabei waren Heimleiterin Andrea Buro und Harburgs Landrat Rainer Rempe
Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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