Bessere Busverbindung für Stade-Hagen

Hagen bekommt Anschluss an die Linie 2001, die auch über den Pferdemarkt fährt
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  • hochgeladen von Thorsten Penz


Ausschuss bringt Erweiterung der Linie 2001 auf den Weg / Anschluss an Heidesiedlung

tp. Hagen. Für Inge Bardenhagen (CDU), Bürgermeisterin von Hagen, geht ein politischer Traum in Erfüllung: Die Bus-Verbindung in die Stader Ortschaft wird aller Wahrscheinlichkeit nach verbessert. Noch bei einem WOCHENBLATT-Artikel "Davon träumt die Bürgermeisterin" im vergangenen Winter - kurz nach ihrer Wiederwahl - wiederholte Bardenhagen öffentlich ihren Wunsch nach engerer Bus-Taktung. Auf der jüngsten Sitzung brachte nun der Stader Verkehrsausschuss den Anschluss der Stadtbuslinie an Hagen über die neue Heidesiedlung Riensförde auf den Weg. Die Maßnahme wird in Teilen durch Einsparungen an anderen Linien finanziert.

Mit dem Wechsel zum Winterfahrplan 2017 am zweiten Sonntag im Dezember bietet das Verkehrsunternehmen KVG die neue Linie 2001 an. Sie führt als sogenannte Durchmesser-Linie von Haddorf durch die Innenstadt  - u.a. mit Pferdemarkt und Bahnhof - nach Hagen. Fahrgäste aus Hagen kommen künftig beispielsweise im Halbstundentakt zum Elbe-Klinikum. „Das hat uns in Hagen sehr gefreut, denn wir haben bereits erstmals im Jahr 2005 nach einer solchen Busanbindung gefragt", sagte Inge Bardenhagen im Ausschuss.

Die Notwendigkeit der neuen Busverbindung ergab sich vor allem aus dem Bau der neuen Heidesiedlung. Mit Rücksicht auf Pendler wurden die Fahrzeiten der Regionalbahn und der S-Bahn angepasst.

In Hagen fahren Busse in Zukunft in einer Schleife über den Stadtweg und die Hagener Hauptstraße sowie über einen neuen Stopp an der Kornstraße. Die Haltestelle Odamm entfällt.

Die Expansion der Linie 2001 kostet 145.000 Euro. Ein Großteil der Kosten wird durch Einsparungen auf Linien, die weniger benutzt werden, gedeckt. Die Stadt will die Auswirkungen auf die betroffenen Fahrgäste im Blick behalten und eine Kompensation durch das Anruf-Sammeltaxi des Landkreises Stade prüfen.

Dank des Zuschusses vom Landkreis in Höhe von 20.000 Euro muss die Stadt für die neue Linie jährlich selbst nur 16.200 Euro extra aufbringen. Damit erhöht sich der Beitrag der Stadt an die KVG von 66.000 Euro auf 82.200 Euro pro Jahr.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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