Heidesiedlung in Stade: Busse überfüllt

Die Mütter  Anna Dukardt (v. re.), Tanja Boskurt  und Kinder an der Bushaltestelle
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Fahrer lassen Schulkinder an Haltestelle stehen / Eltern beklagen "Fehlplanung"


tp. Stade. Die Mütter Tanja Boskurt (35) und Anna Dukardt (33) aus dem Stader Neubaugebiet Heidesiedlung sind sauer auf das Verkehrsunternehmen KVG. Nach ihren Schilderungen herrscht seit der Fahrplan-Umstellung am Montag, 11. Dezember, Chaos bei der Schülerbeförderung am Morgen. „Entweder die Schulbusse kommen zu spät oder sie sind überfüllt“, beklagen die Mütter.

Tanja Boskurt, Mutter eine Tochter (12), und Anna Dukardt, die drei Kinder (1, 7 und 12) hat, sprechen von einer „totalen Fehlplanung“ und glauben, die KVG habe den wachsenden Platzbedarf in den Schulbussen aufgrund des stetigen Zuzugs von Neubürgern in der Heidesiedlung unterschätzt.

Nach Schilderung von Boskurt, Dukardt und weiteren Müttern sei es zu Situationen gekommen, in denen Busfahrer wegen überfüllter Fahrzeuge Kinder an den Haltestellen Soltauer Straße und Lüneburger Straße stehen lassen mussten, mit der Folge, dass die Schüler zu spät in den Unterricht gekommen seien.

Das WOCHENBLATT mischt sich ein und hakt bei KVG-Chef Richard Peters nach: „Was ist schief gelaufen?“

„Wir haben das Problem erkannt und inzwischen nachgebessert“, sagt Peters. Er räumt Schwierigkeiten bei der Neugestaltung der Fahrpläne für die als normale Linienbusse verkehrenden Schulbusse ein. Zum einen wurden die als Ersatz für die alte, gestrichene Linie 2029 eingesetzten Linien 2060 (aus Harsefeld) und 2061 (Start in Stade-Hagen) bis auf Weiteres um einen zusätzlichen geräumigen Bus auf der Linie 2061 verstärkt. 

Ebenfalls neu ist die Linie 2001, die die Ortschaft Hagen und die neue Heidesiedlung besser an die Innenstadt anbindet. Die Busse der 2001 fahren nach Erfahrung der Schulkinder aus der Heidesiedlung aber zu spät los. Zur Optimierung starten sie laut Peters künftig fünf Minuten früher. Los gehe es um 7.40 Uhr in Hagen, Ankunft an der Schulbus-Haltestelle Brauerstraße sei rechtzeitig um 7.50 Uhr, sodass die Kinder das Gymnasium Athenaeum, die Realschule Camper Höhe oder die Pestalozzi-Grundschule pünktlich erreichen.

Aufgrund der erforderlichen Genehmigung des Landes tritt die Erleichterung allerdings erst im Januar nach den Weihnachtsferien in Kraft.

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