Ausbau des Gesundheitsstandorts Stade
18,1 Millionen Euro Förderung für das Elbe Klinikum Stade
- Förderbescheidübergabe mit (v. li.): Corinna Lange (Landtagsabgeordnete, SPD), Dr. Andreas Philippi (Niedersächsischer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung), Kai Seefried (Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Elbe Kliniken Stade-Buxtehude, Siegfried Ristau (Geschäftsführer der Elbe Kliniken Stade-Buxtehude)
- Foto: Elbe Kliniken, Sebastian Braeutigam
- hochgeladen von Stephanie Bargmann
Dr. Andreas Philippi, Niedersächsischer Minister für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung, überreichte am Donnerstag, 26. Februar, zwei Fördermittelbescheide an das Elbe Klinikum Stade. Im zweiten Finanzierungsabschnitt des Krankenhaus-Investitionsprogramms 2024 (IPR 2024) erhält das Klinikum vom Land Niedersachsen insgesamt 18,1 Millionen Euro. Davon sind 15 Millionen Euro für den Neubau des Bettenhauses vorgesehen. Zusätzlich wird der Ausbau der Krankenpflegeschule in Stade mit 3,1 Millionen Euro gefördert.
„Die Investitionen in die Infrastruktur tragen dazu bei, die Elbe Kliniken zukunftsfest aufzustellen“, betont Gesundheitsminister Dr. Andreas Philippi, „zudem ist der Ausbau der Krankenpflegeschule ein wichtiges Plus für den Standort Stade. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte im Pflegebereich. Davon profitieren die Patientinnen und Patienten vor Ort.“
Neues Bettenhaus hat sechs Etagen
Schon von Weitem ist das neue Bettenhaus an der Bremervörder Straße mit seiner Nutzfläche von 7.800 Quadratmetern auf sechs Etagen sichtbar. Künftig können dort bis zu 400 Patientinnen und Patienten versorgt werden – in einer Umgebung, die infrastrukturell auf die Anforderungen moderner Medizin ausgerichtet ist und Fachkräften eine zeitgemäße Arbeitsumgebung bietet.
„Die Fördermittel des Landes Niedersachsen sind ein klares Bekenntnis zum Gesundheitsstandort Stade. Wir verfügen in der Region über ein hervorragendes Netzwerk von Gesundheitseinrichtungen mit hoher medizinischer Qualität. Unser Ziel ist es, diese Versorgungsstrukturen nachhaltig zu sichern und weiter auszubauen. Die Förderbescheide leisten hierzu einen wichtigen Beitrag“, erklärte Landrat und Aufsichtsratsvorsitzender der Elbe Kliniken, Kai Seefried.
Größter Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb der Region
Qualifizierte Fachkräfte bleiben auch künftig der Schlüssel zu einer hochwertigen Gesundheitsversorgung. Bereits heute investieren die Elbe Kliniken Stade-Buxtehude als größter Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb der Region erheblich in die Nachwuchsförderung: In zwölf Berufsfeldern werden rund 400 Ausbildungsplätze angeboten, davon 162 in der Pflege. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des zunehmenden Fachkräftemangels werden diese Kapazitäten durch ein weiteres Bauprojekt deutlich erweitert. Der Ausbau der Krankenpflegeschule schafft 81 zusätzliche Ausbildungsplätze für Pflegefachkräfte, insgesamt damit 243.
Langfristig soll ein medizinischer Bildungscampus auch die Ausbildung von Medizinstudierenden weiter stärken. Seit vielen Jahren sind die Elbe Kliniken akademische Lehrkrankenhäuser des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und bilden zudem als Zweigstelle der Rīga Stradiņš University in Lettland Medizinstudierende in der Praxis aus.
Wichtiger Beitrag zur Gesundheitsversorgung
„Wir investieren bereits seit vielen Jahren erheblich in die Kliniken und Einrichtungen unseres Klinikverbunds und entwickeln das medizinische Leistungsangebot kontinuierlich weiter. Die größte Umstrukturierung findet am Standort Stade statt und schließt – auch vor dem Hintergrund der Krankenhausreform – ein neues medizinisches Konzept ein. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen stellen Krankenhäuser jedoch zunehmend vor Herausforderungen. Die Förderung des Landes Niedersachsen leistet damit einen wichtigen Beitrag, um auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung zu gewährleisten und attraktive Rahmenbedingungen für Mitarbeitende sowie Nachwuchskräfte zu schaffen“, so Geschäftsführer Siegfried Ristau.
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