Standortvorteile nutzen
Stade setzt auf Wasserstoff

ab. Stade. "Wasserstoff ist seit Jahren das Thema in der Fachwelt", meinte Nils Jacobs von der Stadt Stade, als er im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt über den alternativen Energieträger sprach. Mit dem Stoff könne die Brücke zwischen den erneuerbaren Energien und der Speicherung geschlagen werden. Daher sollte Stade seine Standortvorteile nutzen und in diese Richtung konkret planen.

Stades Stärken liegen auf der Hand: Gasfernleitungen sind bereits verlegt, es gibt einen Industriehafen für das Verschiffen des Stoffs, Knotenpunkte wie das Dollerner Umspannwerk sowie Abnehmer im Gewerbe und in der Industrie sind ebenfalls vorhanden. Auch die Anschlussstelle Nord an der A26 könnte als Standort einer Wasserstoff-Tankstelle fungieren und so als Alleinstellungsmerkmal dienen.

Vor Ort könnte die Wärme und die Energie in sogenannten Wasserstoffquartieren genutzt werden. Dies könnte beispielsweise im Rahmen der Altstadtsanierung oder in Neubaugebieten passieren. Aber auch die Einspeisung ins allgemeine Gasnetz ist möglich. "Das sind Themen, auf die wir uns einstellen müssen. Dabei müssen wir stets den Bürger mitnehmen", so Kristina Kilian-Klinge (CDU).

Noch gibt es aber kein Konzept für Stade. Allerdings könne man die Erfahrungen aus der Süderelberegion für sich nutzen, so Jacobs.

"Wir müssen weg von der Diskussion hin zum Konkreten", so der Erste Stadtbaurat Lars Kolk. Mit externen Experten sollten nun Projekte entwickelt werden. Jacobs: "Stade sollte seine Chance nutzen, sich in der Wasserstoffregion zu verankern."

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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