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Feuerwehrhaus Bützfleth: Weichen stehen auf Neubau

In der Fahrzeughalle gab es wiederholt Wasserschäden Fotos: oh

Stadt Stade kauft Grundstück in der Ortsmitt / Pläne für Gerätehaus in der Schublade

tp. Bützfleth. Die Feuerwehrleute in der Stader Ortschaft Bützfleth dürfen auf den Neubau eines Gerätehauses hoffen. Auf der jüngsten Sitzung des Rates der Stadt Stade wurden die Weichen gestellt: Der Kauf eines geeigneten Grundstücks an der Nicolaus-Dreyer-Straße von einer Stader Immobilienfirma ist beschlossen.

Formal ist das 352.000 Euro teure Areal in der Nachbarschaft des Altbaus als "Fläche für städtebauliche Entwicklung" deklariert. Denn eine wichtige Entscheidung steht noch aus: Neubau oder Sanierung.

Die Stadtverwaltung prüft abschließend den mehrere Monate alten Antrag des Bützflether Ortsbürgermeisters Sönke Hartlef (CDU) für einen Neubau. Hartlef und auch die Feuerwehr befürworten diese Variante gegenüber den alternativen Plänen zur Sanierung des Gebäudes, für die im Haushalt 2018 bereits 2,5 Millionen Euro eingestellt wurden. Ein Neubau würde voraussichtlich nur einige 100.000 Euro teurer werden. Der Clou: Der Neubau in Bützfleth soll nach den Plänen des bereits fertigen Feuerwehrhauses im Stadtteil Riensförde erstellt werden. Die Entwürfe liegen fertig in der Schublade und bedürfen nur einer geringen Anpassung an die Bützflether Gegebenheiten. Das Feuerwehr-Domizil in Riensförde kostete seinerzeit 2,7 Millionen Euro.

Wie berichtet, ist die bestehende Bützflether Feuerwehr-Fahrzeughalle am Obstmarschenweg marode. Die Fensterfront ist undicht. Es regnet hinein. Zudem gibt es Probleme mit der Statik der Garage. Auch in dem rund sechs Jahrzehnte alten Anbau mit Büro, WC-Anlage und Gruppenraum herrscht Sanierungsstau. Unter anderem fehlt die vorgeschriebene separate Umkleide für weibliche Feuerwehrleute.

Ortsbrandmeister Heiko Cordes (51), Chef von 130 Feuerwehrleuten aus Bützfleth und Bützflethermoor, die das Gebäude regelmäßig nutzen, ist erleichtert über die neuerliche Entwicklung. Das alte Gebäude sei "baulich nicht mehr haltbar". Trotz einiger Mehrkosten stelle der Neubau die wirtschaftlichere Lösung dar. Mit seinen Kameraden hofft Cordes nun auf ein entsprechendes Signal  aus dem Finanzausschuss, der am Donnerstag, 25. Oktober, um 18 Uhr im historischen Stader Rathaus tagt.