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Schulelternrat pro Ampel-Lösung in Oldendorf

Risiko-Punkt im Straßenverkehr: Bürgermeister Johann Schlichtmann auf der Querungshilfe Foto: tp

Lesermeinungen zur Querung der L114: "Kinder in Gefahr"

tp. Oldendorf. Querungshilfe oder Fußgängerampel? In Oldendorf berät die Lokalpolitik aktuell über die Lösung für einen sicheren Überweg an der viel befahrenen Landesstraße L114 (Hauptstraße) zwischen der Wohnsiedlung und dem Schulzentrum mit den Sportanlagen. Im Zuge der geplanten Neugestaltung stehen, wie Bürgermeister Johann Schlichtmann berichtete, die Modernisierung der bestehenden Querungshilfe mit Mittelinsel und die mit 29.000 Euro fast doppelt so teure Ampel-Lösung zur Diskussion. Im Rahmen der Aktion "WOCHENBLATT fragt seine Leser" gab es folgende interessante Meinungsbekundungen:

Anne Eckhof, Vorsitzende des Elternrats der Grund- und Oberschule Oldendorf: "Wir kamen zu dem einstimmigen Beschluss, dass eine Ampel die sicherste Alternative für Kinder wäre, da sie klare und eindeutige Zeichen gibt. Bei der bisherigen Querungshilfe wurde durch begleitende Eltern immer wieder große Unsicherheit seitens der Kinder - und auch der Autofahrer - festgestellt. Deshalb hält der Elternrat eine Ampel für die beste Möglichkeit, die Hauptstraße, die dort Teil des offiziellen Schulwegs ist, zu überqueren."

Andreas Zimmermann aus Oldendorf: "Ein Wunder, dass noch kein Unfall passiert ist! Manche Autofahrer bleiben tatsächlich stehen - andere wiederum fahren achtlos hinüber. Ich fahre täglich die Strecke und habe schon einige sehr kritische Situationen erlebt. Aus meiner Sicht wäre auch ein Zebrastreifen ausreichend - wenn dieser nicht in Betracht kommt, dann eine Ampel. Wenn es so bleibt, wird irgendwann ein Kind von einem Auto erfasst. Ich möchte das nicht erleben."

Angela Gransow aus Oldendorf meint, eine neu gestaltete Querungshilfe, aus der deutlich hervorgehe, dass man als Autofahrer stehen bleiben müsse, reiche völlig aus. "Und diese Variante ist erheblich günstiger."