Michael Quelle

Beiträge zum Thema Michael Quelle

Politik
Die Grabstätte eines NS-Opfers: Der russische Kriegsgefangene Gregori Komarow ist in Nottensdorf bestattet
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Initiative gedenkt der Verschleppten und Zwangsarbeiter
Aufruf zum "Tag der Befreiung": Erinnern an die NS-Opfer im Landkreis Stade

jd. Stade. Als "Tag der Befreiung" hat der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker den 8. Mai 1945 in seiner berühmten Rede zum 40. Jahrestag des Kriegendes bezeichnet. Dieser Tag "hat uns alle befreit von dem menschenverachtenden System der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft", so der CDU-Politiker. Am Freitag jährt sich dieser Tag zum 75. Mal. Im Landkreis Stade nimmt eine Initiative verschiedener Organisationen, darunter Gewerkschaften, die Omas gegen Rechts sowie die Vereinigung...

  • Stade
  • 06.05.20
Politik
Dass die Gedenkstelen in das Kriegerdenkmal integriert werden sollen, stößt bei Experten auf große Kritik

Harsefeld möchte NS-Opfern in Kriegerdenkmal gedenken
"Pläne sind unangemessen"

jab. Harsefeld. Die Gemeinde Harsefeld möchte ihrer lokalen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gedenken - ein sehr lobenswertes Vorhaben. Bei dem Ort, an dem die Gedenkstelen aufgestellt werden sollen, handelt es sich aber um das Kriegerdenkmal am Denkmalsweg nahe der Kirche. Diese Planung sorgte unter anderem für Unverständnis bei Geschichtsforscher und Beiratsmitglied der Stiftung niedersächsischer Gedenkstätten Michael Quelle (das WOCHENBLATT berichtete). Nun äußerte sich zu...

  • Harsefeld
  • 14.01.20
Panorama
Die Stelen mit den Namen der NS-Opfer sollen in das bestehende Kriegerdenkmal integriert werden
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Erinnern an Opfer des Nazi-Regimes
Skandal um Gedenkstelen in Harsefeld

jab. Harsefeld. Den Opfern der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft soll künftig in Harsefeld durch zwei Stelen gedacht werden. Doch diese sollen ausgerechnet in das Kriegerdenkmal am Denkmalsweg in der Nähe der Kirche integriert werden. "Eine Unmöglichkeit", meint Michael Quelle, Stader Geschichtsforscher und Mitglied im Beirat der Stiftung der Niedersächsischen Gedenkstätten. Diese Empfehlung des Kulturausschusses der Samtgemeinde Harsefeld sorgte bei Quelle für mehr als nur...

  • Harsefeld
  • 11.01.20
Politik
"Uns steht's bis hier!" - steigende Meeresspiegel symbolisch dargestellt Foto: jab
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Künstler aus dem Kreis mit Kreativ- Protest
Künstlerische Mahnwache

jab. Stade. Die Musik der "Artists for Future" schallt durch die Stader Innenstadt. Jeden Freitag treffen sie sich vor dem Rathaus um fünf nach zwölf, um die Proteste der "Fridays for Future" zu unterstützen. Fünf nach zwölf: eine symbolische Uhrzeit, wie es um die Klimapolitik ihrer Meinung nach bestellt ist. "Wir wollen die Klimakrise sichtbar machen", so Andrea Breimeier (57) von den "Artists for Future". Daher kommen sie jeden Freitag in die Innenstadt und musizieren gemeinsam für eine...

  • Stade
  • 09.07.19
Politik
Die Proteste für den Klimaschutz boten einiges an Diskussionsgrundlage Foto: jab

Kreativ fürs bessere Klima
"Fridays for Future"-Vertreter sprachen mit Politik und Bund über die Bewegung

jab. Stade. Große Vergleiche wurden im Schwedenspeicher herangezogen, um die "Fridays for Future"-Bewegung mit ihrem Leitbild Greta Thunberg zu beschreiben und einzuordnen - von den '68-Studenten in Frankreich bis hin zu den Montagsdemonstranten in der ehemaligen DDR. In der Podiumsdiskussion mit Vertretern der Bewegung, aus Politik und des BUND sowie der Schulen gab es zu den Protesten viele lobende, aber auch fordernde Worte. Wilken Enegel und Finn Krüger sind Mitglieder des...

  • Stade
  • 07.05.19
Politik
Roberto Tincani (vorne re.) von der Angehörigengruppe der Opfer hielt die Ansprache, Oliver Kogge (li.) und Uta Kretzler von der Stader Delegation überreichten einen Gedenkkranz  Foto: Michael Quelle

Veranstaltung erinnerte an Wehrmachtsmassaker
Stader reisten nach Italien zur Gedenkfeier

(jd). Im Frühjahr 1944 verübten Soldaten der deutschen Wehrmachtsdivision "Hermann Göring" in mehreren italienischen Dörfern blutige Massaker an der Zivilbevölkerung. Nach Erkenntnis der italienischen Gerichte, die die Vorgänge Jahrzehnte später juristisch aufgearbeitet haben, war an den Gräueltaten auch der pensionierte Förster Alfred L. (†93) aus Ohrensen beteiligt. Auf die Mittäterschaft des im Sommer 2018 verstorbenen L., der in Italien 2012 rechtskräftig als Mörder verurteilt wurde, wies...

  • Stade
  • 09.04.19
Politik
Auf dem Friedhof an der Ferdinandstraße sind einige der Zwangsarbeiter bestattet worden Foto: tk

Buxtehude: Antrag der Linken zum Gedenken an die NS-Opfer

Antrag der Linken könnte eine überfällige Diskussion in Gang setzen tk. Buxtehude. Die Fraktion der Linken hat beantragt, dass an Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene während der Herrschaft der Nationalsozialisten in Buxtehude erinnert werden soll. "Wir brauchen eine breitere Erinnerungskultur", begründet die Fraktion ihren Antrag. Zudem setze das in Zeiten des erstarkenden Rechtspopulismus ein Zeichen für eine offene und liberale Stadt. So seien fünf sowjetische Kriegsgefangene namentlich...

  • Buxtehude
  • 16.01.19
Politik
Michael Quelle an der Stele, die um ein zweites Mahnmal erweitert wird   Foto: tp

Gedenken an Nazi-Opfer: Zweite Stele und Datenbank in Stade

Erfolg für Geschichtsforscher Michael Quelle tp. Stade. Zufrieden ist der Stader Geschichtsforscher Michael Quelle (65) mit dem Ergebnis der Beratungen im städtischen Kulturausschuss. Einheitlich stimmte das Gremium jetzt für die Erweiterung der bestehenden Gedenkstelen zur Erinnerung der Opfer der Nazi-Gewaltherrschaft im Landkreis Stade zwischen der Altstadtkirche St. Wilhadi und dem Landgericht um eine zweite Stele.  Wie berichtet, hatten die Grünen und Linken im Rat die Erweiterung des...

  • Stade
  • 04.09.18
Politik
Forscher Michael Quelle an der Stele aus dem Jahr 2005 am Landgericht
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Tafeln statt Totenbuch in Stade

Politik berät über Stil des Gedenkens an Nazi-Opfer / Michael Quelle erweitert Namensliste tp. Stade. Gedenkbuch aus Papier, eine solide Stele aus Stein oder Tafeln aus Metall? Mit der richtigen Art und Weise, wie die Erinnerung an die Opfer der Nazi-Herrschaft in Stade fortgesetzt werden soll, befasst sich die Politik erstmals nach einem halben Jahr wieder öffentlich. Am Mittwoch, 29. August, um 18 Uhr berät der Kulturausschuss im Sitzungszimmer Karlshamn im historischen Rathaus über die...

  • Stade
  • 14.08.18
Politik
Gedenkstele bei der Kirche St. Wilhadi. Im Hintergrund: das Pastor-Behrens-Haus
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Kein Gedenken zweiter Klasse in Stade

123 weitere Nazi-Opfer: Wohin mit den vielen Namen? Beratungsbedarf im Kulturausschuss tp. Stade. Ein Monument aus Stein, eine Messingtafel oder ein Buch aus Papier? Über die richtige äußere Form, das Gedenken an die Opfer der Nazi-Herrschaft fortzusetzen, herrscht Klärungsbedarf in der Politik der Stadt Stade. Auf Antrag der Grünen und Linken im Rat befasste sich der Kulturausschuss auf seiner jüngsten Sitzung mit der Erweiterung des 152 Namen von Toten umfassenden Gedenksteins vor der...

  • Stade
  • 20.02.18
Politik
Linken-Politiker Michael Quelle hat monatelang zum Thema Helmut Lent recherchiert   Fotos: bc/Quelle
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Michael Quelle: "Helmut Lent wurde verklärt"

bc. Stade. Einer der erfolgreichsten deutschen Nachtjäger-Piloten im Zweiten Weltkrieg ruht auf dem Stader Garnisonsfriedhof: Helmut Lent, ein hochdekorierter Wehrmachtssoldat. 1943 wurde er zum Kommodore des in Stade stationierten Nachtjagdgeschwaders 3 ernannt. Insgesamt 16 Monate lebte er mit seiner Familie in Stade, bis er mit 26 Jahren am 5. Oktober 1944 bei Paderborn bei einem Absturz ums Leben kam. Nach diesem Helmut Lent, der am deutschen Überfall auf Polen 1939 beteiligt war, ist...

  • Stade
  • 01.08.17
Politik
Die Antifa hat ihr Kommen angekündigt

NPD-Kundgebung in Stade: "Protestaktionen sind sehr wichtig"

bc. Stade. Sehr viel lauter als üblich dürfte es am kommenden Samstag auf dem Pferdemarkt in Stade zugehen. Ab 15.30 Uhr will der niedersächsische Landesverband der NPD eine Kundgebung in der Innenstadt abhalten. Unter dem Motto: „Das Boot ist voll. Asylflut stoppen“. Bei der Stadt wird damit gerechnet, dass es zu Gegendemonstrationen kommt. Die Antifaschistische Aktion Lüneburg/Uelzen (Antifa) hat ihr Kommen bereits angekündigt. Die Nazi-Gegner schreiben: „Der menschenverachtenden Hetze...

  • Stade
  • 01.03.16
Politik
Ist das ehemalige NPD-Mitlgied Peter Hess politisch geläutert? Der Antifaschist Michael Quelle glaubt nicht an dessen Sinneswandel

Antifaschisten trauen Ex-NPD-Mann nicht

(jd). Michael Quelle von der Anti-Nazi-Organisation "VVN-BdA" sieht Aussagen des Politikers Peter Hess kritisch. Verbirgt sich hier ein Wolf mit brauner Gesinnung im weißen Schafspelz? Der Harsefelder Kommunalpolitiker Peter Hess ist nach Ansicht des antifaschistischen Aktivisten Michael Quelle aus Stade kein "Unschuldslamm". In der Ausgabe vom vergangenen Samstag berichteten wir über das ehemalige NPD-Mitglied Hess, der vor kurzem in den Samtgemeinderat Harsefeld nachgerückt ist. Hess hatte...

  • Harsefeld
  • 09.07.13
Politik
Else Zager und Volker Schlözer wollen sich dafür einsetzen, dass der Film "Die Geige aus Cervarolo" auch in Harsefeld gezeigt wird
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Harsefeld: Ärger um Absetzung des Films "Die Geige aus Cervarolo"

+ + + Aktuelle Meldung: In Harsefeld wird der Film "Die Geige aus Cervarolo nun doch gezeigt. + + + DIe Vorführung findet am Donnerstag, 6. Juni, um 19.30 Uhr im Aue-Geest-Gymnasium statt. + + + Lesen Sie dazu bitte: Gymnasium zeigt "Geige aus Cervarolo". + + + jd. Harsefeld. "Nach Drohungen von Neonazis wird Filmvorführung in Harsefeld abgesagt" - diese Schlagzeile war am Samstag in italienischen Tageszeitungen zu lesen. Die "Gazzetta di Reggio" brachte die Geschichte...

  • Harsefeld
  • 07.05.13
Politik
Michael Quelle ist Direktkandidat für die Bundestagswahl der Partei "Die Linke"

Michael Quelle: Direktkandidat der Partei "Die Linke"

tk. Stade. Michael Quelle (59) ist Direktkandidat für die Bundestagswahl im Wahlkreis Stade I/Rotenburg II der Partei "Die Linke". Zentrale Themen des Heilerziehungspflegers: Mindestrente von 1.050 Euro im Monat, ein flächendeckender Mindestlohn von 10 Euro die Stunde sowie ein Verbot der Leiharbeit. "Eine andere, soziale Welt ist möglich", sagt Quelle. Bei den aktuellen Verkehrsgroßprojekten wie A26 und A20 hat Quelle eine ablehnende Haltung. Er hält sie nicht für notwendig "Wir brauchen im...

  • Buxtehude
  • 25.04.13
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