Gleichberechtigung und Demokratie
Schülerinnen der IGS Winsen im Winsener Rathaus
- Winsens Gleichstellungsbeauftragte Svenja Riebau (r.), Politiklehrerin der IGS Winsen Kerstin Bahrenburg (li.) mit den Schülerinnen
- Foto: Stadt_Winsen_Luhe
- hochgeladen von Julia Paepcke
Schubladendenken, traditionell geprägte Rollenbilder und wie es um den aktuellen Stand Gleichberechtigung der Geschlechter steht. Diese und weitere Themen wurden auf einem zweitägigen Workshop der IGS Winsen-Roydorf im Rahmen der dort organisierten Demokratietage im Winsener Rathaus diskutiert.
Auf Einladung der Winsener Gleichstellungsbeauftragten Svenja Riebau nahmen zwanzig Schülerinnen der IGS von Jahrgang sieben bis Klasse elf an diesem Wahlmodul teil, dass unter der Leitung ihrer Lehrerin Kerstin Bahrenburg stand. Sie besuchten hierfür die Wanderausstellung “Gleichberechtigung im Grundgesetz. Das Ringen um Frauenrechte und Demokratie in Deutschland”, die das Gleichstellungsbüro des Landkreises Harburg konzipiert hat im Rathaus. Einwählen konnten sich jahrgangsübergreifend alle Schülerinnen und Schüler der IGS.
Svenja Riebau freute sich sehr über den angeregten Dialog: „Der Workshop zeigte überdeutlich, dass auch für ganz jungen Mädchen bereits klar ist, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben, bis wir echte Geschlechtergerechtigkeit erreicht haben. Die Teilnehmerinnen zeigten typische Vorurteile auf, die zwar in der gesetzlichen Lage geregelt sind, aber noch immer nicht in allen Generationen gelebt werden.“
Gestützt durch die Ausstellung, einen Zeitreise-Film und ein Quiz lernten die Schülerinnen, wie eng die historischen Entwicklung der Gleichberechtigung mit der Entwicklung der Demokratie verbunden ist.
Am zweiten Tag des Workshops wurden dann einzelne Themen weiter ausgearbeitet und schließlich auch der Schulgemeinschaft aus Lehrern, Mitschülern und Eltern präsentiert. Von den Müttern des Grundgesetzes über Gender Pay Gap bis hin zu Interviews und konkreten Lösungsideen. Die Schülerinnen zeigten kreativ und selbständig wie sie sich Gleichberechtigung weiter vorstellen. Fazit: Gleichstellung bleibt eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe!
Die mit CEDAW (UN-Frauenrechtskonvention) Fördermitteln umgesetzte Ausstellung ist noch bis zum 2. Oktober 2025, zu den Öffnungszeiten im Winsener Rathaus zu sehen, der Besuch ist kostenlos und barrierefrei.
(Stadt Winsen/jvp).
Redakteur:Julia Paepcke aus Buchholz |
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