Wie das Licht ins Haus kam
Am Kiekeberg: „Feuer und Licht. Beleuchtung durch die Jahrhunderte“
- Bei „Feuer und Licht. Beleuchtung durch die Jahrhunderte“ am 8.11. spinnt eine Darstellerin der "Gelebten Geschichte" im Freilichtmuseum am Kiekeberg wie 1804 am Kerzenlicht und offenen Feuer.
- Foto: FLMK
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Wie erhellten Menschen vor 200 Jahren ihre Häuser? Wie veränderte elektrisches Licht das Leben? Antworten gibt das Freilichtmuseum am Kiekeberg beim Aktionstag „Feuer und Licht. Beleuchtung durch die Jahrhunderte“ am Sonntag, 8. November, von 10 bis 18 Uhr. Die Darstellerinnen und Darsteller der „Gelebten Geschichte“ zeigen in historischen Häusern, wie Menschen früher bis in die 1960er-Jahre für Licht sorgten. Kinder sehen Schattentheater und rösten Stockbrot über dem Feuer. Bis unter 18 Jahren haben sie freien Eintritt, ebenso Mitglieder des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg. Erwachsene zahlen 12 Euro. Aktuelle Informationen finden sich unter kiekeberg-museum.de.
Geschichte im Wandel des Lichts
In den Höfen und Hütten sehen Besucher bei den Darstellungen der „Gelebten Geschichte“, wie sich die Beleuchtung über Generationen veränderte: Im Heidedorf des Jahres 1804 lodert offenes Feuer und flackern Lichter mit Kienspan und Öl. Im Fischerhaus leuchtet 100 Jahre später bereits elektrisches Licht. Aber in der Nissenhütte hat eine Familie 1945 Strom nur sehr eingeschränkt. Besucher treffen in der „Königsberger Straße“ des Museums, die die 1950er- bis 1970er-Jahre präsentiert, den Radio-Reparateur, die Hausfrauen, den Tankwart und Polizist vor hell erleuchteten Schaufenstern.
Feuer, Kerzen, Schattenspiele
Das ArchäoMobil vom Archäologischen Museum Hamburg veranschaulicht das frühe Feuer machen mit Feuersteinen und Schlageisen sowie historischen Leuchten. Ein Schattentheater lädt um 14, 15.30 und 16.30 Uhr zu Vorstellungen ein. Kinder verzieren Kerzen und rösten Stockbrot gegen einen Beitrag von zwei Euro. Besucher sehen den Schmied und die Weberin bei der Arbeit. Musik zum Mitsingen sorgt für stimmungsvolle Momente.
Genuss zum Aufwärmen
Besucher wärmen sich an Glühwein und Punsch. Der Museumsgasthof „Stoof Mudders Kroog“ bietet norddeutsche Wintergerichte an. „Das Wegewitz – Museumscafé und Rösterei“ serviert selbstgeröstete Kaffeespezialitäten, Frühstücksvarianten und hausgemachten Kuchen.
Die Bushaltestelle „Museum Kiekeberg“ befindet sich vor dem Eingang. Für Fahrräder stehen Anschlussmöglichkeiten bereit. Kostenlose Parkplätze sind vorhanden. Die Zufahrt vom Eißendorfer Waldweg ist gesperrt und wird umgeleitet: Aktuelle Informationen zur Umleitung des Verkehrs finden sich unter kiekeberg-museum.de/anfahrt.
Leserreporter:Freilichtmuseum am Kiekeberg aus Rosengarten |
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