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Sonderplakette für St. Cosmae Kirche

Freuen sich über die Auszeichnung (v. li.): Christa Brahmst, Hartmut Köhlmann (beide Kirchenvorstand), Dr. Wolfgang Kurtze (Lions), Janette Hagedoorn-Schüch (Naturschutzamt), Dr. Ingeborg Carmesin (Kirchenvorstand) und Rainer von Brook (Nabu-Vorstand)
  • Freuen sich über die Auszeichnung (v. li.): Christa Brahmst, Hartmut Köhlmann (beide Kirchenvorstand), Dr. Wolfgang Kurtze (Lions), Janette Hagedoorn-Schüch (Naturschutzamt), Dr. Ingeborg Carmesin (Kirchenvorstand) und Rainer von Brook (Nabu-Vorstand)
  • hochgeladen von Stephanie Bargmann

Nabu würdigt Installation von Turmfalkenkästen

sb. Stade. Mit der Nabu-Plakette "Lebensraum Kirchturm" wurde kürzlich die St. Cosmae Kirche in Stade ausgezeichnet. Damit würdigt der Naturschutzbund (Nabu) die Installation von zwei Turmfalkenkästen im neu ausgebauten Kirchturm. Um die Besucher der Kirche über das Projekt zu informieren, wurde jetzt zu dem Thema ein Faltblatt erstellt. Es ist im Foyer des Gotteshauses in der Stader Altstadt erhältlich.
Pro Jahr besuchen rund 84.000 Interessierte die St. Cosmae Kirche im Herzen der historischen Altstadt. Den Turm besuchten seit seinem Ausbau diesen Sommer bereits 1.600 Gäste. "Von dort hat man sowohl einen phantastischen Blick auf die Altstadt als auch auf die neuen Turmfalkenkästen", sagt Janette Hagedoorn-Schüch vom Naturschutzamt Landkreis Stade.
Das Nabu-Projekt "Lebensraum Kirchturm" wurde im Jahr 2009 vom Naturschutzamt des Landkreises Stade in Kooperation mit den Kirchen, den Naturschutzverbänden, der Hansestadt Stade und dem Lions Club Stade ins Leben gerufen. Mittlerweile sind viele Kirchengemeinden für ihr Engagement im Artenschutz mit der Nabu-Plakette geehrt worden. Während St. Cosmae Turmfalken ein Zuhause bieten will, finden auf anderen Kirchtürmen Mauersegler, Schleiereulen und Fledermäuse einen sicheren Unterschlupf.
Noch wurden die Falkenkästen auf dem St. Cosmae Turm von den Vögeln nicht in Besitz genommen. "Beste Zeit dafür ist das Frühjahr, wenn die Falken einen Nistplatz suchen", sagt Dr. Wolfgang Kurtze von der Lions Umwelt-Stiftung Stade. "Es kann jedoch auch mehrere Jahre dauern, bis die Kästen entdeckt und angenommen werden."

Redakteur:

Stephanie Bargmann aus Stade

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