Feierstunde für Bürgermeisterin Silvia Nieber im historischen Rathaus in Stade
Abschied mit Tränen

Der ehemalige Stadtdirektor Dr. Jürgen Schneider (v.li.), Landrat Michael Roesberg, Ulrich Mädge, Niebers Vorgänger Andreas Rieckhof, Silvia Nieber, Karsten Behr und Dirk Hattendorff, ehemaliger Stadtdirektor, mit einem Bild des Fotokünstlers Bodo Cordes
  • Der ehemalige Stadtdirektor Dr. Jürgen Schneider (v.li.), Landrat Michael Roesberg, Ulrich Mädge, Niebers Vorgänger Andreas Rieckhof, Silvia Nieber, Karsten Behr und Dirk Hattendorff, ehemaliger Stadtdirektor, mit einem Bild des Fotokünstlers Bodo Cordes
  • Foto: jab
  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Stade. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge wurde in einer offiziellen Feierstunde die Bürgermeisterin von Stade, Silvia Nieber, verabschiedet. Dass es sich dabei aber nicht um eine bierernste Angelegenheit handelte, machte Karsten Behr, Ratsvorsitzender der Hansestadt, gleich zu Beginn seiner Rede klar: "Das hier ist keine Beerdigung."

Und das merkten die Gäste auch bei den unterhaltsamen und doch würdigen Worten, die Karsten Behr, Landrat Michael Roesberg sowie der Präsident des niedersächsischen Städtetags, Ulrich Mädge, zur Feier sprachen.
Am Abend wurde eine Bilanz der achtjährigen Amtszeit Niebers gezogen, die beispielsweise Behr "gar nicht so lang vorkam". Dabei reichte der Überblick vom Konzept der Kinder- und Jugendarbeit über die STRABS bis zur Altstadtsanierung. "In acht Jahren kann schon so einiges zusammenkommen", so Behr. Besonders wichtig sei Nieber immer der Bürgerdialog, die Gleichberechtigung der Frau sowie die Vereinbarung von Arbeit und Familie gewesen, hob er hervor. Aber auch "achtsam sein" war die Einstellung, mit der sie Behr nachhaltig beeinflusst habe.

Die scheidende Bürgermeisterin gab in ihrer Ansprache zu, dass es fast schon unangenehm sei, so viele nette Worte zu hören. Aber sie sei stolz darauf, dass sich die Lebensqualität in Stade während ihrer Amtszeit verbessert habe. Ebenso stolz sei sie, einen "aufgeräumten Haushalt" zu hinterlassen. Über die noch offenen Aufgaben sagte sie nur: "Ich muss auch noch Arbeit für meinen Nachfolger lassen." Zu Tränen gerührt war sie dann aber, als sie über Lars Kolk, den in ihren Augen "besten Stadtbaurat", sprach. Was Nieber nun vorhat, ist Urlaub machen: "Ich ruhe mich jetzt erst mal aus."

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