Eine große Zukunfts-Aufgabe

Margarethe Petersen, Stefan Muhle und Kai Seefried (re.) | Foto: Büro Kai Seefried
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Vorstellung der Plapperkisten in der Bücherei Elbmarsch mit Angelika Brauns (Leiterin der Büchereizentrale), Kai Seefried (Vorsitzender der Büchereizentrale), Kathrin Wagner-Bockey (Bürgermeisterin der Samtgemeinde Elbmarsch), Claudia Taghipourian Farzinloo (Leiterin der Bücherei Elbmarsch) und Dr. Frank Corleis (Leiter des SCHUBZ-Umweltbildungszentrums) | Foto: Büchereizentrale
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Neues Büchereiangebot in der Elbmarsch
Stader Landrat kam in ehrenamtlicher Funktion in den Landkreis Harburg

Kürzlich war Stades Landrat Kai Seefried zu Besuch im Landkreis Harburg. Es handelte sich allerdings nicht um einen klassischen dienstlichen Termin, die ein Hauptverwaltungsbeamter täglich hat. Seefried kam in Ausübung eines seiner zahlreichen Ehrenämter, die er mit dem Landratsposten quasi mit übernommen hat, in den Nachbarkreis. Seefried ist Vorsitzender des Büchereiverbandes Lüneburg-Stade. In dieser Eigenschaft stellte er jetzt in der Bücherei der Samtgemeinde Elbmarsch ein neues Angebot...

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Behördendrama an der Lühe in fünf Akten
Gegenwind im Alten Land – oder die Vermessung des breiten Striches

Es gibt Dramen, die dauern zwei Stunden und enden mit einem Todesfall. Und es gibt Dramen, die ziehen sich über Jahre hin, spielen in Sitzungssälen und Planungsbehörden und enden vermutlich vor dem Verwaltungsgericht. Das Windkraft-Drama im Alten Land gehört eindeutig zur zweiten Kategorie. Zur Erinnerung: Das klassische Drama besteht aus fünf Akten. Im ersten Akt werden die Figuren eingeführt. Im zweiten Akt verschärft sich der Konflikt. Im dritten Akt erreicht die Handlung ihren Höhepunkt. Im...

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Kurze Verschnaufpause auf dem Elbdeich: Stades Landrat Kai Seefried und Frau Julia genießen die morgendliche Joggingrunde | Foto: jd
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Beim Laufen hat er die besten Ideen
Stader Landrat mit Weitblick: So startet Kai Seefried in seinen Arbeitstag

Sechs Uhr morgens auf dem Deich bei Assel. Eine frische Brise weht von der Elbe herüber, die Luft ist klar und Stille liegt über der weiten Landschaft Kehdingens. Einen Moment später tauchen Landrat Kai Seefried und seine Frau Julia am Deichfuß auf – beide in flotter Laufmontur. Sie nähern sich mit federnden Schritten der Deichkrone. Fünf Kilometer beträgt ihr Rundkurs, der sie von der Haustür in Richtung Deich und wieder zurück führt. Für den Landrat ist diese halbe Stunde am Morgen mehr als...

Politik
Auf dem Podium der Zukunftswerkstatt Raumordnung standen Landvolk-Kreisgeschäftsführer Christoph Wilkens (v. li.), Landwirt Marten Balthasar, Landrat Kai Seefried, Frank Havemann, Vorsitzender des Ausschusses für Klimaschutz, Umweltschutz und Regionalplanung,  reisbaurätin Madeleine Pönitz, Amtsleiter Simon Grotthoff sowie Dr. Stefano Panebianco vom Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg. | Foto: Landkreis Stade / Florian Obst
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Landkreis Stade setzt auf Bürgerdialog
Zukunftswerkstatt im Stader Kreishaus: Diskussion um Windkraft und Naturschutz

Wo sollen künftig neue Wohngebiete entstehen? Auf welchen Flächen ist die Natur besonders schützenswert? Und wo ist Platz für weitere Windparks? Antworten auf solche Fragen gibt das Regionale Raumordnungsprogramm (RROP). In diesem Programm legen die Landkreise fest, wie mit der knappen Ressource Boden umzugehen ist. Im Landkreis Stade arbeitet die Verwaltung derzeit an einer Neuauflage des RROP. Etwa alle zehn Jahre muss diese planerische Grundlage für die Flächennutzungspläne  und...

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Bürgersprechstunde in Buxtehude
Landrat Kai Seefried lädt zum Austausch ein

Landrat Kai Seefried setzt auch in diesem Frühjahr auf den direkten Dialog mit den Menschen im Landkreis Stade. Für Mittwoch, 13. Mai, lädt der Chef der Kreisverwaltung zur Bürgersprechstunde ins Stadthaus Buxtehude (Bahnhofsstraße 7) ein. Von 15 bis 17 Uhr haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, persönliche Anliegen vorzubringen. Offener Dialog mit dem Landrat im Stadthaus Buxtehude Die Bürgersprechstunde bietet eine direkte Gelegenheit, Ideen einzubringen, Fragen zu stellen oder Kritik...

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Deich-Buddler gefährden den Küstenschutz
200 neue Fallen: Landkreis Stade rüstet Jägerschaft im Kampf gegen Nutrias aus

Nutrias sehen ein wenig aus wie zu groß geratene Meerschweinchen, sind hervorragende Schwimmer und können mit ihren orangefarbenen Schneidezähnen durchaus putzig wirken. Doch bei Deichverbänden, Landwirten und Jägern schrillen die Alarmglocken, wenn der Name Nutria fällt. Denn die Nager haben eine unangenehme Angewohnheit: Sie buddeln. Und zwar ausgerechnet dort, wo besser niemand buddeln sollte – an Deichen und Uferböschungen. Damit die ungebetenen Tiefbauarbeiter künftig häufiger aus dem...

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Keine Garantie für die Koop-Klassen
Update: Zukunft der Inklusion in Buxtehude

+++++++++Update+++++++ Bekenntnis zu den Koop-Klassen, jedoch ohne Garantie Neue Bewegung zu gibt es nach der gemeinsamen Sitzung des Ausschusses für Bau- und Grundstücksmanagement mit dem Ausschuss für Schulen und Sport am gestrigen Donnerstag. Neben Fortschritten beim Masterplan Grundschule stand auch die Zukunft der Kooperationsklassen erneut im Fokus. „Wir bekennen uns zu diesem Projekt“, erklärte Gaby Wehrens, Fachbereichsleiterin für Bildung, Jugend, Sport, Soziales und Senioren....

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Ein "Engel" für Stade: Ehemaliger Dow-Manager engagiert sich für den Chemie- und Industriestandort

Der Chemie- und Industriestandort Stade soll fit für die Zukunft gemacht werden. Dabei geht es nicht nur darum, die bestehenden Betriebe vor Ort zu halten. Die Rahmenbedingungen sollen so gestaltet werden, dass Stade noch attraktiver für neue Unternehmen wird. Im Mittelpunkt steht dabei ein Modellprojekt, das vor drei Jahren gestartet wurde. Damals kamen Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Gewerkschaften, Verwaltung und Verbänden gemeinsam mit dem damaligen niedersächsischen Wirtschaftsminister...

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Aktuelle Themen diskutieren und die Entwicklung der Region aktiv mitgestalten: Das ist das Ziel der Veranstaltungsreihe „Zukunftswerkstatt Landkreis Stade“. In der nächsten Ausgabe des Formats geht es um das Thema Raumordnung. Anlass ist die derzeit laufende Überarbeitung des Regionalen Raumordnungsprogramms (RROP). Los geht es am Montag, 18. Mai, um 17 Uhr im großen Sitzungssaal des Kreishauses. Grundlage für Pläne der Kommunen Das RROP legt die Grundlagen für die Entwicklung der Städte und...

Kehinger Gespräch zum Masterplan Digitalisierung / Eine Milliarde Euro vom Land

tp. Drochtersen.  "Die Digitalisierung gehört zu den größten Aufgaben der neuen Landesregierung", betonte die Drochterserer CDU-Gemeindeverbandesvorsitzende Margarethe Petersen zu Beginn des  zehnten "Kehdinger Gespräches". Die Drochterser CDU hatte zum Thema "Masterplan Digitalisierung - Wie sieht die digitale Zukunft aus?" in das Kehdinger Bürgerhaus nach Drochtersen geladen.
Referent war Stefan Muhle, Niedersächsischer Staatssekretär für Digitalisierung. Er hat seit Jahresbeginn die Aufgabe, die Digitalisierungsstrategie des Landes zu erarbeiten. Im August wurde der sogenannte Masterplan durch den zuständigen Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd Althusmann, vorgestellt.
Der CDU-Landtagsabgeordnete Kai Seefried beschrieb Muhle als "Das Gesicht der Landesregierung zur Digitalisierung". Muhle entgegnete - mit einer gewissen Ironie -, dass er bisher noch niemanden gefunden habe, der seinen Job übernehmen möchte. Diese Aussage unterstreicht die große Herausforderung des neu geschaffenen Amtes, um alle Aufgaben im Zusammenhang mit der Digitalisierung innerhalb der Landesregierung zu bündeln.
Mit seinem Team im Wirtschaftsministerium betrat Muhle Neuland. Innerhalb weniger Monate wurde unter seiner Leitung der Masterplan  erarbeitet. Unterlegt ist der Masterplan in der Wahlperiode des Landtages mit rund einer Milliarde Euro Landesgeld. Die Struktur des Masterplanes baut auf vier Bausteine angefangen von der notwendigen Infrastruktur bis hin zu Fragen der Bildung auf. Es gehe darum, die digitale Spaltung des Landes zu überwinden. Es künftig keine Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Gebieten hinsichtlich der Versorgung geben. Der Fokus, so Muhle, müsse jetzt vor allem auf die schlecht versorgten Gebiete gelegt werden. Nach aktuellen Förderkriterien handelt es sich hier um Gebiete, die heute schlechter als 30 Mbit versorgt sind. Für den notwendigen Ausbau der Infrastruktur stellt das Land Niedersachsen jetzt erstmalig eine Summe von 400 Millionen Euro zur Verfügung.
Ein weiterer wichtiger Baustein liegt im Mobilfunk. Hier gehe es zunächst darum, eine saubere Analyse über die tatsächlich vorhandenen Funklöcher zu erstellen. Derzeit werden hierzu viele Gespräche mit den größten Telekommunikationsanbietern geführt. "Unser Ziel im Mobilfunk ist vor allem die Verlässlichkeit. Wir wollen nicht von einem Funkloch zum nächsten fahren", so Muhle.
Es wurde deutlich, dass gerade auch im Gebiet der Gemeinde Drochtersen die notwendige Grundlage, nämlich schnelles Internet in den Haushalten, fehlt. Für Muhle waren dies wichtige Informationen.

Redakteur:

Thorsten Penz aus Stade

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