Antrag der SPD
Mehr Sicherheit auf Stades Schulwegen
- Die SPD möchte Schulwege in Stade noch sicherer machen (Symbolbild)
- Foto: AdobeStock / Joerch
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Die Verwaltung der Hansestadt Stade soll ein Konzept für eine kindgerechte Mobilität entwickeln und die vorgeschlagenen Maßnahmen in festgelegten Zeitrahmen umsetzen. Das fordert die SPD-Fraktion in einem Antrag. Die Finanzierung soll durch ein abgestimmtes Budget erfolgen, das neben städtischen Mitteln auch Fördergelder des Landes, des Bundes und der EU berücksichtigt. Gleichzeitig sollen vorhandene Ressourcen in Verkehrs- und Stadtplanung effizienter genutzt werden.
Kurzfristig wird eine Erhöhung der Verkehrssicherheit vor Schulen und Kitas angestrebt, etwa durch verkehrsberuhigende Maßnahmen, optimierte Ampelschaltungen, bessere Beleuchtung und die Umsetzung bereits geplanter Projekte. Die Sichtbarkeit und der Schutz von Kindern sollen unter anderem durch konsequente Parkverbote und fußgängerfreundliche Ampelschaltungen verbessert werden. "Kinder und Jugendliche sollen durch Pilotprojekte aktiv in die Verkehrsplanung eingebunden werden", schlägt der Fraktionsvorsitzende Kai Köser vor.
Mittelfristig ist der Ausbau von Schulzonen nach niederländischem Vorbild vorgesehen, bei dem Bereiche vor Kitas und Schulen z.B. mit Spielobjekten gekennzeichnet werden, um sie sichtbarer zu machen. Angeregt wird zudem die Förderung des Rad- und Fußverkehrs durch sichere Gehwege und Fahrradabstellplätze. Tempo 30 soll innerhalb der Stadt zur Regelgeschwindigkeit werden, der ÖPNV soll besser getaktet und barrierefrei gestaltet werden.
Langfristig wird eine umfassende strategische Verkehrsplanung angestrebt, die den Anteil des motorisierten Individualverkehrs reduziert und den Fuß- und Radverkehr stärkt. Zusätzliche Begegnungszonen und autofreie Bereiche sollen entstehen, ergänzt durch neue, flexible ÖPNV-Angebote. Bildungsprogramme und Öffentlichkeitskampagnen sollen das Bewusstsein für eine sichere, nachhaltige und kinderfreundliche Mobilität fördern.
Ziel ist es, Stade zu einer Stadt mit hoher Lebensqualität für alle Generationen zu entwickeln und insbesondere den Bedürfnissen der jüngsten Bürgerinnen und Bürger konsequent Rechnung zu tragen. Denn: "Kinder und Jugendliche sind auf sichere, barrierefreie und selbstständig nutzbare Mobilitätsmöglichkeiten angewiesen", so Kai Köser.
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