FWG befürwortet Landrats-Kandidatur von Kai Seefried (CDU)
Unterstützung für Seefried

Johann Schlichtmann (v.li.), Uwe Arndt und Martin Schimmöller (alle  FWG) sichern Kai Seefried (CDU) ihre Unterstützung zu
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sc. Landkreis. Die Entscheidung ist gefallen: Die Kreistagsfraktion der Freien Wählergemeinschaft (FWG) unterstützt Kai Seefried (CDU) bei seiner Kandidatur zum Landrat im Landkreis Stade.

Nach intensiven Gesprächen und Diskussionen kam die FWG-Fraktion zu dem Schluss: "Kai Seefried können wir uns als Landrat besser vorstellen", berichtete Uwe Arndt, Vorsitzender der FWG-Kreistagsfraktion. Grundsätzlich freue sich die Fraktion, dass es zwei Bewerber um die Position des Landrates gibt. Die SPD stellt einen eigenen Bewerber auf. Doch gewünscht hätte sich die FWG einen parteilosen Kandidaten, der die Nachfolge von Landrat Michael Roesberg antritt und objektiv an die Arbeit geht. Daher war es für die FWG-Fraktion wichtig, inhaltlich auf einen Nenner mit einem Bewerber zu kommen.

Die meisten politischen Übereinstimmungen gebe es aber mit Seefried, so Arndt. Besonders bei Themen wie Digitalisierung, transparentere Entscheidungsprozesse, bessere Kommunikation, Zukunft der Elbe Kliniken sowie die Probleme bei der Müllentsorgung, beim Verkehr und öffentlichen Nahverkehr komme die FWG auf mehr inhaltliche Übereinstimmungen mit dem CDU-Kandidaten.

Als Mitglied des Stader Kreistages wisse Seefried zudem, wie die Tagesgeschäfte ablaufen, die Kreisverwaltung funktioniere und wo es Probleme gibt. Einen Vorteil sieht die FWG darin, dass Seefried ein politischer Quereinsteiger ist. "Es ist gut, wenn einer von außen in die Politik kommt", so Arndt.

Zugute komme Seefrieds Kandidatur auch seine Erfahrung auf landespolitischer Ebene. Abgeordneter im niedersächsischen Landtag will Kai Seefried bleiben. Zudem übernimmt er die Leitung des neuen Corona-Sonderausschusses im Landtag. Nur sein Amt als CDU-Generalsekretär in Niedersachsen legt Seefried nieder, damit er sich stärker im Landkreis engagieren kann.

Trotz ausgesprochener Unterstützung der FWG-Kreistagsfraktion für Seefrieds Kandidatur konnten noch nicht alle elf Ortsverbände zu dem Thema befragt werden, so FWG-Kreisverbandsvorsitzender Martin Schimmöller. Wegen der Corona-Pandemie fand noch keine Mitgliederversammlung mit allen Verbänden statt.

Die offizielle Nominierung für Seefrieds Landratskandidatur soll auf dem CDU-Kreisparteitag geschehen, die auf das Frühjahr verschoben wurde. Unterstützung erhält Seefried auch von der FDP. Für Gespräche mit den Grünen stehe er bereit. Mit der AfD wolle er keinen Kontakt aufnehmen, kündigte Seefried an.

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