Es gab eine amtliche Sturmflutwarnung
Nur ein Sturmflütchen am Montagmorgen im Landkreis Stade
- Hochwasser an der Schwingemündung. Die Zufahrt nach Stadersand war am Montagmorgen überflutet, wie die Webcam der Stader Reederei von Ahn zeigt
- Foto: www.windrose-stadersand.de
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An der Nordseeküste sollte es am heutigen Montag (23. Dezember) die zweite Sturmflut innerhalb von nur drei Tagen geben: Die Behörden hatten wie zuvor schon am Freitag erneut eine Sturmflutwarnung herausgegeben. Nach Angaben des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie sollte das Morgenhochwasser an der Unterelbe zwischen Hamburg und Cuxhaven 1,5 bis zwei Meter höher als normal auflaufen. Eine offizielle Warnung war auch über die NINA-WarnApp veröffentlicht worden. Doch das Wasser stieg längst nicht so hoch wie vorhergesagt. Die angekündigte Sturmflut erwies sich als Sturmflütchen.
- Die Grafik zeigt die Wasserstände am Pegel der Schwingemündung an: links der vorhergesagte Wasserstand des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), rechts der tatsächlich am 23. Dezember gemessene Wasserstand
- Foto: BSH
- hochgeladen von Jörg Dammann
So stieg der Pegel an der Ostemündung am Montagmorgen um 6.30 Uhr lediglich auf 7,63 Meter. Das ist lediglich ein Meter höher als normal. Auch an Schwingemündung fiel die angekündigte Sturmflut am Montagmorgen mit 7,91 Meter deutlich niedriger als drei Tage zuvor aus. Am Lüheanleger wurden 8,05 Meter gemessen. Das sind 1,20 Meter mehr als normal. Bei Sturmflut am letzten Herbsttag (20. Dezember) waren die Wasserstände erheblich höher: Ostemündung: 8,36 Meter; Schwingemündung: 8,70 Meter; Lüheanleger: 8,80 Meter.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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