Freisprechung in Stade
Bauhandwerk: Eine spannende und vielseitige Branche begrüßt ihre neuen Maurer- und Zimmerergesellen

Die neuen Maurergesellen schauen in eine erfolgversprechende Zukunft: Qualifiziertes Personal wird im Bauhandwerk dringend benötigt
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Die Medienfrau. Stade. Zwei Freisprechungen im Bauhandwerk: 14 neue Maurergesellen und 17 Zimmerergesellen haben ihre Prüfungen bestanden und nahmen vor Kurzem im Technologiezentrum des Handwerks Stade ihre Gesellenbriefe entgegen - wegen der Ausnahmesituation aufgrund der Corona-Pandemie in einem weniger festlichen Rahmen als gewohnt: mit Mindestabstand und sehr diszipliniert, aber dennoch mit viel Freude und Stolz.
14 stolze Maurergesellen
Schon einen Tag, nachdem sie ihre praktische Prüfung abgelegt hatten, nahmen 14 von 16 Maurerazubis ihre Gesellenbriefe entgegen. "Gut für die Baubranche, die trotz Corona weiter bauen kann – Fachpersonal, das am Markt händeringend gebraucht wird", so Max-Herbert Gellert, Obermeister der Bauhandwerks-Innung. Anders als in den Vorjahren, in denen die Absolventen schon wussten, ob und wie sie bestanden hatten, mussten sie jetzt bis zum Schluss zittern. "2020 hat uns gezeigt, dass es Herausforderungen geben kann, auf die wir uns nicht vorbereiten können", so der Obermeister. "Bleiben Sie flexibel im Leben und im Kopf – denken Sie nicht immer geradeaus, sondern auch in Achterbahnen – Corona war jetzt Ihr erster Looping."
Zwei der diesjährigen Absolventen beendeten ihre Ausbildung mit einer Glanzleistung und legten ihre Prüfung mit rund 88 Prozent ab: Der Ahlerstedter Bent Corleis (19) hat im Innungs-Bauunternehmen Saborowski gelernt. Der Bargstedter Malte von Holt (21) hat im Innungsfachbetrieb ViebrockHaus gelernt und will ein Duales Studium des Bauingenieurwesens in Buxtehude antreten.
17 erfolgreiche Zimmerergesellen
Unter den Zimmermännern bestanden 17 von 22 jungen Männern die Gesellenprüfung und holten gleich nach ihrer praktischen Prüfung ihre Zeugnisse ab. "Ich sehe in erschöpfte, aber auch erleichterte Gesichter", sagte Obermeister Max-Herbert Gellert in seiner Ansprache. "Bleiben Sie am Ball und machen Sie weiter." Lehrlingswart der Zimmerer Niehls Lühmann machte den Auszubildenden Mut, die es nicht geschafft hatten. „Wir finden einen Weg, hier bleibt keiner auf der Strecke." Unter den Zimmerergesellen waren 60 Prozent betrieblich in Stade zugehörig, 40 Prozent kamen aus Betrieben in Cuxhaven und Rotenburg. "Wir in Stade bieten die Lehrgänge und die Abschlussprüfungen an, eine Kooperation, die seit vielen Jahren wunderbar funktioniert", so Lehrlingswart Lühmann.
Drei Zimmergesellen legten ihre Prüfung mit besonders guten Leistungen ab. Kelvin Hillmann (Cuxhaven) vom Ausbildungsbetrieb D. Tiedemann Mittelstenahe hat mit 93 Prozent in seiner Gesellenprüfung allen den Rang abgelaufen. Dicht gefolgt von Jonas Lühmann, Sohn von Lehrlingswart Niehls Lühmann, der mit 89 Prozent Innungsbester der Stader Betriebe wird. Er hat seine Ausbildung beim Innungsfachbetrieb Quelle Holzbau in Bargstedt absolviert. Dahinter reiht sich Laurien von Holten vom Innungsfachbetrieb Neuber Drochtersen mit 86 Prozent ein.
Weitere Infos unter www.khw-std.de

Die neuen Maurergesellen schauen in eine erfolgversprechende Zukunft: Qualifiziertes Personal wird im Bauhandwerk dringend benötigt
Etwas erschöpft, aber sehr erleichtert: Die Zimmerergesellen bekamen ihre Gesellenbriefe gleich im Anschluss an ihre praktische Prüfung ausgehändigt
Autor:

Nicola Dultz-Klüver aus Buxtehude

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