Stades größter "Baukasten"

Rohbau-Besichtigung (v. li.): Bürgermeisterin Silvia Nieber, Planungs-Chef Nils Jacobs, Klima-Manager Matthias Ruths und Energieberater Frank Polzin
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Doku-Clips zur Reihenhaus-Sanierung im Internet / Jetzt Besichtigung vereinbaren

tp. Stade. Wie weit sind die Arbeiten auf der "gläsernen Baustelle" in Hahle? Darüber informierte die Stadt Stade jetzt ein Jahr nach Beginn der Sanierung eines von der Verwaltung für 80.000 Euro aufgekauften Reihenhauses aus den 1960er Jahre in dem von der Politik zum "Klimaquartier" deklarierten Stadtteil Hahle.

Der Rohbau auf 90 Quadratmetern Wohnfläche ist fast fertig. Die Arbeitsschritte, etwa die Dachdämmung mit umweltfreundlicher Zellulose und der Einbau moderner Fenster, wurden in Filmclips dokumentiert, die interessierte Öffentlichkeit als „digitales Bautagebuchs“ auf Youtube-Video auf der Internetseite der Stadt unter stadt-stade.info/sanierungsmanagement-hahle abrufen können.

Die "gläserne Baustelle" am Hahler Weg 30b ist Teil des vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderten Projekts „Sanierungsmanagement Stade-Hahle". Die Unter der Regie der Stadt durchgeführten Sanierungen, die neue Bäder, Heiztechnik und vieles mehr umfasst, soll Impulse für weitere private Eigenheimmodernisierungen in Stade geben, sagte Bürgermeisterin Silvia Nieber bei einem Rundgang durch das Reihenhaus.

Nils Jacobs, Chef des Fachbereiches Bauen und Stadtentwicklung, erklärte, Hauseigentümer könnten sich "nach dem Baukastenprinzip" die für ihre Immobilie passende Module aus diversen Maßnahmen heraussuchen. Die Stadt selbst investiert in den für rund 80.000 Euro erworbenen Nachkriegsbau gut 100.000 Euro. Energieberater Frank Polzin von "Energie Plus Konzepte" aus Hannover verwies auf die zahlreichen von der Stadt in Anspruch genommenen öffentlichen Förderungen, etwa durch die KFW-Bank. Der Zuschussanteil für die Reihenhausmodernisierung beträgt 17,5 Prozent.

• Interessenten können unter Tel. 04141 - 401144 eine Besichtigung vereinbaren.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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