Alles zum Thema Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide

Beiträge zum Thema Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide

Politik
Damit sauberes Wasser aus Hamburgs Wasserhähnen fließt, pumpt Hamburg Wasser seit Jahrzehnten 
Grundwasser aus der Nordheide

Hamburg Wasser reagiert auf WOCHENBLATT-Berichterstattung
"Früher deutlich mehr Wasser gefördert"

(bim). Auf die WOCHENBLATT-Berichterstattung zur Heidewasserförderung durch Hamburg Wasser und die Bedenken der Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide (IGN) reagiert jetzt das Unternehmen und korrigiert Daten und Zahlen. Das Erschreckende: Demnach hat Hamburg Wasser weit mehr Wasser aus der Nordheide gefördert, als bisher öffentlich bekannt war. Hier die Stellungnahme von Hamburg Wasser: "Hamburg Wasser hat den ersten Antrag auf erneute Bewilligung 2003 gestellt, nicht 2009. Auch...

  • Tostedt
  • 14.05.19
Politik
Der IGN-Vorstand Gerhard Schierhorn (v.li.): Ulrich Bernstorff und Karl-Hermann Ott am Nordbach, einem fast versiegten Zufluss der Schmalen Aue
2 Bilder

Heidewasser-Förderung
"Jeder Kubikmeter fehlt unseren Flüssen"

bim. Hanstedt. Wenn die Hansestadt Hamburg etwas will, hat das Umland zu parieren - auch wenn es davon selbst nichts außer darunter zu leiden hat. So zeigt es sich nun wieder bei der Grundwasserförderung aus der Nordheide. Obwohl der Landkreis Harburg die Höhe der Fördermenge wie beantragt genehmigt hat, klagt Hamburg Wasser gegen den Bewilligungsbescheid. Doch auch in der Nordheide sind viele Bürger und Umweltschützer nicht zufrieden: Weil die genehmigte Wasserfördermenge - durchschnittlich...

  • Tostedt
  • 10.05.19
Politik

Grundwasserförderung in der Nordheide: "Maximal zwölf Millionen Kubikmeter pro Jahr zulassen"

bim. Handeloh. Im Herbst dürfte das laufende Genehmigungsverfahren für eine neue Bewilligung der Grundwasserförderung in der Nordheide durch den Landkreis Harburg einen vorläufigen Abschluss finden, berichtete Karl-Hermann Ott, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide (IGN), jetzt in der Mitgliederversammlung auf dem Hof Kröger in Handeloh-Wörme. "Vorläufig deshalb, weil die IGN ein Klageverfahren in Erwägung zieht, wenn dem Antrag der Hamburger Wasserwerke auf...

  • Tostedt
  • 20.06.18
Politik
Der Radenbach am Zufluss Wilseder Bach Foto: Hamburg Wasser

Hamburg Wasser widerspricht Interessengemeinschaft Grundwasserschutz: "Förderung legt keine Gewässer trocken"

(bim). "Die Trinkwasserförderung legt keine Gewässer trocken", erklärt jetzt Hamburg Wasser. Anlässlich der Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide (IGN) hatte Vorsitzender Karl-Hermann Ott berichtet, dass der Oberlauf des Radenbachs zwischen Undeloh und Sudermühlen seit einiger Zeit trocken gefallen sei und die IGN wegen der "flächendeckenden Grundwasserabsenkung der HWW einen dauerhaften und irreparablen Gewässerschaden" am Radenbach befürchtet (das...

  • Tostedt
  • 18.07.17
Politik
Der Vorstand der IGN (v. li.): Pressesprecher Gerhard Schierhorn, Vorsitzender Karl-Hermann Ott, stv. Vorsitzender Wolfgang Kröger und Kassenführer Klaus-Detlef Kröger

Grundwasserförderung aus der Nordheide: IGN bereitet sich auf Klage gegen Genehmigungsbescheid vor

bim. Wörme. Die Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide (IGN) blickte jetzt in ihrer Mitgliederversammlung auf dem Hof Kröger in Handeloh-Wörme auf ein durchwachsenes Jahr zurück und steckte Ziele für das kommende Jahr ab. Der Erörterungstermin zum Antrag der Hamburger Wasserwerke (HWW) auf Förderung von 18,4 Millionen Kubikmeter pro Jahr im April 2016 in der Winsener Stadhalle sei sehr gut verlaufen. Gerhard Schierhorn von der IGN und der beauftragte Rechtsanwalt Konrad Asemissen...

  • Tostedt
  • 07.07.17
Politik
Trockengefallen: der Moorbach bei Wesel. Mittlerweile bestätigen Gutachten, dass die Heidewasserförderung die Ursache sein kann
2 Bilder

Heidewasserförderung: Blindes Vertrauen in die Kreisverwaltung

Kreistag des Landkreises Harburg stimmt trotz fehlender Gutachten für Heidewasserförderung mi. Nenndorf. Der Kreistag des Landkreises Harburg hat sich jetzt mit knapper Mehrheit dafür ausgesprochen, dass die Hamburger Wasserwerke zukünftig 12,1 Millionen Kubikmeter Wasser jährlich aus der Heide fördern dürfen. Mit dem Votum endet ein Vorgang, der rund zehn Jahre in die Vergangenheit reicht - zumindest vorerst. Die Vorgeschichte: 15,7 Millionen Kubikmeter Heidewasser jährlich fördern die...

  • Rosengarten
  • 27.09.16
Politik
Holger Mayer machte seiner Wut Luft
3 Bilder

Weniger Heidewasser für Hamburg?

Kreisausschuss im Landkreis Harburg empfiehlt mit knapper Mehrheit neue Fördervereinbarung / Naturschutzverbände sind verärgert (bim). Holger Mayer, Sprecher der Naturschutzverbände im Landkreis Harburg, platzte der Kragen: "Ist die Mitarbeit der Naturschutzverbände überhaupt noch gewünscht?" fragte er wütend, nachdem die CDU-/WG-Mehrheit im Kreisumweltausschuss mit sieben zu sechs Stimmen den Weg frei gemacht hat für die künftige Heidewasserförderung durch die Hamburger Wasserwerke (HWW),...

  • Tostedt
  • 16.09.16
Panorama
Der Vorstand der Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide (v. li.): Gerhard Schierhorn (Pressesprecher), Karl Hermann Ott (1. Vorsitzender). Wolfgang Kröger (2. Vorsitzender) und Klaus Detlef Kröger (Kassenwart)

Grundwasserschützer reichen Einwendungen gegen die Wasserförderung der Hamburger Wasserwerke ein

(bim). Die Einwendungen der Grundwasserschützer gegen das Vorhaben der Hamburger Wasserwerke (HWW), 30 Jahre lang bis zu 18,4 Millionen Kubikmeter Grundwasser im Jahr aus der Nordheide zu fördern, hat jetzt Gerhard Schierhorn, Pressesprecher der Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide (IGN), beim Leiter der Unteren Wasserbehörde in Winsen, Gunnar Peter, abgegeben. Die IGN und Umweltorganisationen halten die Fördermenge für zu hoch. Zum Vergleich: Der Landkreis Harburg hat bei rund...

  • Tostedt
  • 02.02.16
Politik
Das Kulturdenkmal "Alte Hanstedter Badeanstalt" an der Lindenallee. Wurden die starken Wasserabsenkungen in diesem und im vergangenen  Jahr durch den Klima-Einfluss oder die Wasserwerke verursacht? Das gilt es laut IGN im Verfahren zu klären

Antrag auf Wasserförderung aus der Nordheide stößt auf Kritik

(bim). Die Förderung einer Durchschnittsmenge von 16,1 und einer Höchstmenge von 18,4 Millionen Kubikmetern Grundwasser jährlich über einen Zeitraum von 30 Jahren - das haben, wie berichtet, die Hamburger Wasserwerke (HWW) beim Landkreis Harburg beantragt. Bürger und Organisationen haben bis zum 2. Dezember Zeit, Einsprüche vorzubringen. Diese Frist ist zu kurz, meint die Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide (IGN). Da der Wasserrechtsantrag 17 (!) Ordner umfasst und die HWW...

  • Tostedt
  • 20.10.15
Panorama

Versammlung der Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide wird verschoben

bim. Handeloh. Die Hauptversammlung der Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide (IGN) wird in den Spätsommer verschoben. Grund ist die Verzögerung im Antragsverfahren Hamburg Wasser für die Wasserförderung durch das Wasserwerk Nordheide in Garlstorf. Vorsitzender Karl Hermann Ott:“ Wir wollen auf unserer Jahreshauptversammlung 2015 den neuen Wasserrechtsantrag von Hamburg Wasser für das Wasserwerk Nordheide diskutieren. Leider hat sich die Abgabe des Antrages beim Landkreis...

  • Tostedt
  • 24.04.15
Panorama
Erörterte die Pläne im Umweltausschuss des Kreises: Dr. Jörg Grossmann von den Hamburger Wasserwerken
2 Bilder

Wieviel Wasser für Hamburg? Wasserwerke der Hansestadt wollen maximal 18,4 Millionen Kubikmeter pro Jahr aus der Nordheide fördern

ce. Salzhausen/Winsen. Die Hamburger Wasserwerke (HWW) wollen über einen Zeitraum von 30 Jahren Grundwasser aus der Nordheide fördern. Dabei soll die Fördermenge dauerhaft auf durchschnittlich 16,1 Millionen Kubikmeter pro Jahr begrenzt werden. Das ist der Tenor des Vorhabens, das Dr. Jörg Grossmann von den HWW gemeinsam mit anderen Fachleuten dem Umweltausschuss des Landkreises Harburg jetzt in einer Sondersitzung in Salzhausen vorstellte. Derzeit fördern die HWW noch auf der Grundlage einer...

  • Winsen
  • 02.12.14
Panorama
Gerhard Schierhorn stellte die Ziele der IGN vor und blickte auf die Dialogrunden mit Hamburg Wasser zurück
2 Bilder

Wasserförderung in der Nordheide: "Müssen weiterhin wachsam sein"

bim. Handeloh. Eine deutliche Reduzierung der Wasserfördermenge in der Nordheide - egal, welcher Bedarf in Hamburg ausgerechnet wird, eine ökologische Fahrweise der Brunnen und nachhaltige Konfliktlösungen, etwa mit dem Heidewasserfond, mit dem u.a. eine Verbesserung des Grundwasserhaushaltes und Naturschutzmaßnahmen gefördert werden sollen - das sind Ziele der Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide. Diese nannte Sprecher Gerhard Schierhorn in der Mitgliederversammlung auf dem Hof...

  • Tostedt
  • 18.04.14
Panorama
Trafen sich zum Meinungsaustausch: Jan Prüssing-Peters (li.) und Karl Hermann Ott

Wasserentnahme: 500 Kilometer als Zeichen des Protests

(mum). Seit Jahren wehren sich die Nordheider gegen das massive Abpumpen des Heidewasser durch die Hamburger Wasserwerke. Und sie kämpfen nicht allein: Der Schüler Jan Prüssing-Peters (19) läuft in diesen Tagen auf Inline-Skates von Fehmarn bis zum Heidesee in Holdorf (etwa 500 Kilometer), um gegen die überhöhte Wasserentnahmen in seinem Heimatdorf zu protestieren. Am Mittwoch traf Prüssing-Peters in Bispingen ein und nutzte die Gelegenheit, zum Meinungsaustausch mit Karl Hermann Ott...

  • 11.10.13
Panorama

Versammlung rund ums Grundwasser

mum. Handeloh. Die Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Grundwasserschutz Nordheide (IGN) findet am Montag, 8. April, ab 20 Uhr auf dem Hof Kröger (Im Dorf 8) in Wörme statt. Gäste und interessierte Zuhörer sind willkommen. Die Vorsitzenden Karl Hermann Ott (Hanstedt) und Klaus Detlef Kröger (Wörme) sowie Pressesprecher Gerhard Schierhorn (Hanstedt) haben eine interessante Tagesordnung zusammengestellt: Unter anderem wollen die Mitglieder intensiv über den aktuellen Sachstand zum...

  • Jesteburg
  • 04.04.13