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Naturschutz

Beiträge zum Thema Naturschutz

Service

Dorfgemeinschaft errichtet Horst
Neues Zuhause für Störche in Ahrensmoor

Lange Zeit war Ahrensmoor einer der wenigen Orte der Gemeinde Ahlerstedt ohne Storchennest. Nun gibt es dort endlich einen passenden Nistplatz. Ende Februar wurde der neue Horst an der Nordstraße fertiggestellt. Im vergangenen Jahr ließen sich einige Störche mangels Alternative auf Dächern und Feuerwehrsirenen im Dorf nieder. Für die Dorfgemeinschaft stand damit fest: Auch Ahrensmoor braucht ein eigenes Zuhause für die Vögel. Umgesetzt wurde das Vorhaben im Rahmen des Förderprogramms „Soziale...

Panorama
Zum Schutz des Feuersalamanders wir im Harsefelder Braken eine Schutzeinrichtung für Amphibien errichtet | Foto: ÖNSOR, S. Pils
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Bauarbeiten zum Schutz des Feuersalamanders
Seltener Lurch: Hauptweg im Harsefelder Braken teils gesperrt

Zum Schutz des seltenen Feuersalamanders wird ab Oktober im Waldgebiet Braken bei Harsefeld eine stationäre Amphibienschutzeinrichtung errichtet. Die Maßnahme ist Teil eines Gemeinschaftsprojekts der Ökologischen NABU-Station Oste-Region (ÖNSOR), des Forstamts Harsefeld und des Naturschutzamts Stade. Während der Bauphase wird eine Teilstrecke des Hauptweges im Braken für etwa sechs bis acht Wochen gesperrt. Die Waldbesucher werden um Verständnis und um Beachtung der Umleitungen gebeten....

Service

Nabu
Tipps zum Bau von Nisthilfen und Rückzugsorten für Vögel und andere Tiere

Der Frühling kommt schneller als gedachtDie Tage werden länger und die ersten Sonnenstrahlen kündigen den nahenden Frühling an. Noch sind die Nächte oft kalt, doch schon in kurzer Zeit erfreuen uns die ersten Frühblüher, die von Bienen besucht werden und singen die Vögel ihre Reviergesänge. Dann ist der Frühling da und überall wollen unsere gefiederten Freunde brüten. „Der Frühling kommt stets schneller als gedacht und deshalb können die jetzt noch langen Abende genutzt werden, um sowohl für...

Panorama

LWK zieht positive Zwischenbilanz
Vernetzen und verbessern für den Artenschutz

Rund ein Jahr nach dem offiziellen Start der vom Land geförderten Biodiversitätsberatung hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) als eine der beteiligten Organisationen eine erste positive Bilanz gezogen. „Bei all den Maßnahmen zur Förderung des Artenreichtums, die etwa Landwirtinnen und Landwirte, Kommunen, Jägerschaften und Verbände bereits umsetzen, haben wir uns in den zurückliegenden zwölf Monaten angeschaut, wie diese vielfältigen Aktivitäten vernetzt und für die jeweiligen...

Panorama
Christian Mennrich ist einer der ersten 20 Moorführer in Deutschland | Foto: pm
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Moorführer klärt über das wichtige Ökosystem auf
Wie unsere Moore das Klima retten könnten

Nebeldurchzogene Weiten, tote Äste ragen aus dunklen Gewässern, der Schrei eines Vogels durchbricht die allumfassende Stille: So oder so ähnlich stellen sich die meisten Menschen wohl unsere Moore vor. Es sind legendenumwobene Landschaften, um die sich Sagen rund um Geister, Moorleichen und Irrlichter drehen. Doch dass das Moor eines der wichtigsten Ökosysteme der Welt ist, darüber sind sich nur die wenigsten klar. Als einer der ersten 20 Moorführer Deutschlands weiß Christian Mennrich um die...

Panorama
Die Uferschnepfe gilt als "vom Aussterben bedroht" | Foto: Pixabay / tonveldhuizen
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Feld- und Wiesenvögel extrem gefährdet
Ackervögel bald ausgestorben?

Munteres Trillern, Pfeifen und Glucksen: Dass immer weniger Menschen wissen, wie sich unsere heimischen Feld- und Wiesenvögel anhören, hängt mit einem entscheidenden Fakt zusammen: Es gibt sie kaum noch. Der NABU ruft jetzt über seine Internetseite "Alarmstufe Rot auf dem Acker" aus, denn seit 1980 habe Deutschland mehr als zehn Millionen Brutpaare seiner Feld- und Wiesenvögel verloren. Der Große Brachvogel, Kiebitz, Rebhuhn, Bekassine, Rotschenkel, Wiesenpieper, Feldlerche und Uferschnepfe...

  • Stade
  • 02.02.23
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Panorama
Schotter und Kies stellen keinen Lebensraum für Pflanzen und Tiere dar | Foto: Arbeitskreis Naturschutz Tostedt
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Grauzonen-Existenz der verbotenen Steinwüsten
Umweltdesaster Schottergarten

Sie sind der steingewordene Schreck vieler Naturliebhaber: Schottergärten. Immer wieder sieht man die grauen Kieswüsten in den Nachbarschaften der Region. Dass ein Schottergarten nicht nur Pflanzen und Tieren gegenüber lebensfeindlich ist, sondern auch Niederschlag schlechter aufnimmt und für die Erhitzung der Umgebung sorgt, scheint vielen Hausbesitzern entweder nicht bewusst oder aber gleichgültig zu sein. "Der Artenschwund ist aktuell ein großes Problem und solch ein wüstenartiger Garten...

Politik

Rat beschließt kleinere Fläche
Kiesgrube wird Wohngebiet

sla. Dollern. Die Baumrodung in der Kiesgrube in Dollern sorgte bereits kürzlich für Verärgerung bei Bürgerinnen und Bürgern. In der Gemeinderatssitzung wurden nun die Pläne für das Neubaugebiet "Sandbarg" vorgestellt. Trotz kontroverser Meinungen wurde letztlich mehrheitlich bei drei Gegenstimmen beschlossen, an der Wohnbebauung festzuhalten, die Fläche jedoch zur ursprünglichen Planung erheblich zu verkleinern. Ziel und Zweck: die Ausweisung von Wohnbauflächen unter Berücksichtigung der...

Panorama
Stellten das Rangerprojekt vor (v. li.): Naturschutzbehördenleiter Detlef Gumz, Naturpark-Geschäftsführerin Hilke Feddersen, Tostedts Samtgemeinde-Bürgermeister Dr. Peter Dörsam, Handelohs Bürgermeister Uwe Blanck, Naturparkvorsitzender Olaf Muus und Nordic Ranger Sandra Malissa | Foto: bim
Video 3 Bilder

Zum Schutz der Natur
Ranger-Pilotprojekt fürs Büsenbachtal

bim. Handeloh. Das Büsenbachtal in Handeloh-Wörme ist ein attraktives Naherholungsgebiet mit Heideflächen, Teichen, Bach, Wald, guter Gastronomie und Bahnanbindung. Kein Wunder, dass unzählige Erholungssuchende gerne herkommen. Allerdings wissen manche von ihnen nicht, dass es in einem Landschaftsschutzgebiet eben auch Verhaltensregeln gibt, um die schöne Natur zu erhalten. Um auf diese hinzuweisen, gibt es mit Nordic Ranger Sandra Malissa nun eine kompetente Ansprechpartnerin vor Ort. Der...

  • Tostedt
  • 14.01.22
  • 1.739× gelesen
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Panorama

Auftaktveranstaltung des Arbeitskreises zur Begrünung kommunaler Flächen in Harsefeld
Mehr Natur- und Artenschutz

sc. Harsefeld. Ein besserer Lebensraum für Insekten und Vögel soll im Flecken Harsefeld entstehen. Um das Ziel zu erreichen, versammelte sich zum ersten Mal der neu gegründete Arbeitskreis zur Begrünung kommunaler Flächen in der Eissporthalle Harsefeld. Im Dezember 2020 beschloss der Verwaltungsausschuss des Fleckens die Gründung eines Arbeitskreises zum Zwecke der ökologischen Aufwertung kommunaler Flächen. Jetzt kamen 35 Teilnehmer aus Vereinen, der Landwirtschaft, der Politik und Verwaltung...

Politik

CDU-Antrag für mehr Artenvielfalt / Bürgerbeteiligung erwünscht
Der Flecken soll aufblühen

sc. Harsefeld. Der Flecken Harsefeld soll bunter und naturfreundlicher werden: Die CDU-Fraktion stellte in der vergangenen Bauausschusssitzung des Fleckens Harsefeld den Antrag, Blühstreifen, Blumenwiesen anzulegen und Gehölze zu pflanzen sowie ein Maßnahmenkonzept zur Begrünung kommunaler Flächen zu erstellen. Die Fraktionen einigten sich darauf, einen Arbeitskreis mit Vertretern aus Politik und Verwaltung, interessierten Bürger sowie Fachpersonal zu gründen und einen ersten Betrag von 10.000...

Panorama
Die Fledermausart "Große Mausohren" im Winterschlaf | Foto: Oeflag Buxtehude
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Einige Fledermausarten leben im Flecken Harsefeld im Braken und im Klosterpark
Nachts sind sie unterwegs

sc. Harsefeld. Wenn es dämmert, kommen sie hervor: Fledermäuse sind auch im Landkreis Stade aktiv. Circa zwölf verschiedene Arten wohnen hier in der Region - auch im Flecken Harsefeld sind einige Fledermäuse heimisch geworden. "Am wohlsten fühlen sie sich im Braken und rund um die Klosterteiche", weiß Peter Klug von dem Verein ökologisch-fledermauskundliche Arbeitsgemeinschaft (Oeflag). Besonders über der Wasseroberfläche und an alten Bäumen sind die einzigen aktiv-fliegenden Säugetiere zu...

Service

Reise: Ausflugsziel für kleine und große Vogelkundler
Die Kraniche sind auf dem Weg in das Tister Bauernmoor

(tw). Bald kommen die ersten Kraniche auch wieder in das Tister Bauernmoor (Sittensen). Auf ihren Flügen von ihren Brutplätzen in Skandinavien oder dem Baltikum aus legen sie im Oktober und November unter anderem in diesem Vogel- und Naturschutzgebiet einen Zwischenstopp ein, um dann nach Südfrankreich oder Spanien weiterzufliegen. Manchmal seien bis zu 20.000 Kraniche im Tister Bauernmoor, berichtet der Verein Moorbahn Burgsittensen. Das Spektakel lässt sich am besten in der Abenddämmerung vom...

Politik
Jürgen Tietjen und seine Tochter Nicole Höper bewirtschaften einen Milchviehbetrieb in dritter bzw. vierter Generationen. Vater und Tochter machen sich ernsthaft Sorgen um die Zukunft ihres Hofes. Die Wiese, auf der sie stehen, soll einem Naturschutzgebiet zugeschlagen werden. Sie würden auf einen Schlag neun Hektar wertvolles Weideland verlieren, weil die Bewirtschaftung rigoros eingeschränkt wäre. "Der Naturschutz darf die landwirtschaftlichen Betriebe nicht kaputt machen", meinen die beiden
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Naturschutz wird zur Last: Landwirte in Angst

Keine sinnvolle Bewirtschaftung möglich: Landwirte haben immer häufiger mit behördlichen Auflagen zu kämpfen (jd). Nutzungseinschränkungen für den eigenen Grund und Boden: Damit werden Landwirte immer häufiger konfrontiert. Oft geht es um wertvolles Weideland, das nur noch zu bestimmten Zeiten gemäht oder gedüngt werden darf, weil in der näheren Umgebung seltene Tierarten vorkommen sollen. Werden diese Flächen unter Naturschutz gestellt, ist eine Bewirtschaftung nur noch unter strengen Auflagen...

Politik

Naturschutz kontra Landwirtschaft: Wäldchen im Südkreis Stade wird zum Zankapfel

jd. Wohlerst. Landwirtschaft kontra Naturschutz: Es ist der klassische Konflikt, der jetzt wieder einmal Thema in der Landkreis-Politik war. Zankapfel ist diesmal das kleine Waldgebiet Hahnenhorst südwestlich von Wohlerst (Gemeinde Brest). Der Kreistags-Ausschuss für Regionalplanung und Umweltfragen kippte die Pläne der Kreisverwaltung, das Wäldchen sowie einige angrenzenden landwirtschaftlichen Flächen als Naturschutzgebiet (NSG) auszuweisen. Mehrere Landwirte, die dort Ländereien besitzen...

Panorama

Fischotter ist der Koi-Killer

mi. Buchholz. Bei dem Fischräuber, der in der Gegend um den Buchholzer Wilhelm Raabe Weg sein Unwesen treibt und bereits mehrere Teiche mit Koi-Karpfen geplündert hat, handelt es sich tatsächlich um einen Fischotter. Das Tier  tappte in eine Fotofalle. Auf "Otterjagd" gehen dürfen Betroffene Teichbesitzer jetzt aber nicht den die Raubtiere sind streng geschützt. Helfen kann allerdings ein Elektrozaun. Der Räuber kam zwei Stunden nach Mitternacht, er überwand das Netz, dass Karl-Heinz Husmann...

Politik
Uhu-Küken in einem Korb auf einer Astgabel | Foto: Stefan Bruecher
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Viel Wind um eine Eule in Helmste

Sturm wehte Horst um: Naturschützer rufen Profi-Kletter zum Nestbau für Uhu-Paar tp. Helmste. Für diesen Vogel ist ihr kein Aufwand zu groß: Naturschützerin Ute Soltau (62) aus dem Dörfchen Helmste bei Fredenbeck erteilte einem Berufskletterer den Spezialauftrag, in 30 Metern Höhe eine Nisthilfe für einen Uhu anzubringen. Noch in dieser Woche soll die Aktion mit Schwindelfaktor durchgeführt werden. Bereits bei den Planungen der umstrittenen, inzwischen abgeschlossenen Erweiterung des Windparks...

Panorama

Nachsitzen beim Naturschutz: Verordnungen für Schutzgebiete im Kreis Stade müssen neu geschrieben werden

jd. Stade. Mit diesem Thema werden sich die Kreis-Politiker in den kommenden anderthalb Jahren regelmäßig beschäftigen - allerdings nicht freiwillig: Der Naturschutz soll in diesem und im kommenden Jahr bei den Sitzungen des Ausschusses für Regionalplanung und Umweltfragen auf jeder Tagesordnung stehen. Grund ist eine Drohung aus Brüssel: Die EU hat gegen Deutschland ein Vertragsverletzungsverfahren eingeleitet, weil europäische Bestimmungen für Schutzgebiete bislang nicht in nationales Recht...

Panorama

Nicht jedem ist die Eiche heilig

jd. Wangersen. Häufig Anlass für Zwist im Dorf: Wenn jemand zur Säge greift, sind nicht alle Nachbarn begeistert. Die Eiche galt bereits bei den Germanen als heiliger Baum. Später hielt das knorrige Gewächs als Sinnbild urdeutscher Wesensart Einzug in Poesie und Prosa. Nicht ohne Grund ziert Eichenlaub die deutschen Ein-, Zwei- und Fünf-Cent-Münzen. Viele Menschen betrachten es daher als besonders schändlichen Naturfrevel, wenn jemand alte Eichen fällt - wie jüngst in Wangersen geschehen:...

Panorama
Ein Elliator im Einsatz: Die breiten Raupenketten dieses Forstfahrzeugs schonen den Waldboden | Foto: Nieders. Landesforsten
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Bäume weichen den Eichen

jd. Harsefeld. Waldspaziergänger, die in den kommenden Wochen im Harsefelder Forstgebiet Braken unterwegs sind, werden sich wahrscheinlich über die unzähligen dicken Baumstämme wundern, die sich dann entlang der Wege stapeln. Doch die Naturfreunde müssen nicht in Sorge sein, dass ihr geliebter Wald von Kahlschlag bedroht wird. Bei der großangelegten Baumfällaktion in dem von den niedersächsischen Landesforsten verwalteten Waldgebiet geht es nicht um kommerzielle Interessen, sondern um Belange...

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