Serie der Elbe Kliniken
Zwischen "Intensiv" und "Normal": IMC

Anja Heitsch und Christian Spring leiten gemeinsam die IMC Station am Elbe Klinikum Stade | Foto: Elbe Kliniken / Kati Meyer-Thiedig, Anja Heitsch
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Jedes Jahr versorgen die Elbe Kliniken etwa 45.000 stationäre und 85.000 ambulante Patientinnen und Patienten in Stade und Buxtehude. Rund 3.000 Mitarbeitende kümmern sich alleine im Landkreis Stade um die Gesundheitsversorgung in den beiden Krankenhäusern. Und das nicht nur in medizinischen Bereichen. Neben Ärzten und Pflegekräften beschäftigen die Kliniken zahlreiche IT-Fachkräfte, Techniker, Köche, Verwaltungskräfte, Lehrer, Gärtner, Bauplaner und vieles mehr. Grund genug, um hinter die Kulissen des größten Arbeitgebers in der Region zu blicken. Heute mit Teil 14 der Serie, der Intermediate Care Station (kurz: IMC).

In der IMC Station befinden sich neun Überwachungsplätze mit Monitoren und Möglichkeiten zum Schmerzmanagement | Foto: Elbe Kliniken / Kati Meyer-Thiedig, Anja Heitsch
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Sie ist eine besondere Station, gehört zur Klinik für Anästhesie und operative Intensivmedizin und die Mitarbeitenden dort kümmern sich um jene Patienten, die zwar überwacht und engmaschig betreut werden, aber nicht auf der Intensivstation liegen müssen: Die Intermediate Care Station (kurz: IMC) am Elbe Klinikum Stade. „Wir sind hier auf einer Zwischenstation tätig, direkt an der Schnittstelle von Intensiv- und Normalstation", sagt Christian Spring, der die IMC leitet.

Patienten und Patientinnen immer im Blick

Die IMC befindet sich in einem großen Saal, in dem bis zu neun Patientenbetten Platz finden und ist direkt angegliedert an den Zentral-OP. Durch eine automatische Schiebetür gelangt man in den Raum, der mit moderner Technik ausgestattet ist. Jeder Platz verfügt über einen Monitor zur Überwachung der Kreislauffunktionen und der Atmung sowie Möglichkeiten zur Sauerstoffgabe und zur Absaugung von Sekreten. Die diensthabenden Pflegefachkräfte haben von ihrem Arbeitsplatz in der linken Ecke des Raumes stets den Überblick über alle Patientinnen und Patienten sowie den OP-Plan für den Tag.

Im Fokus ihrer Arbeit stehen die Kreislaufüberwachung und das Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten, die Gabe von schmerzstillenden Medikamenten sowie die Grund- und Behandlungspflege bis hin zur Frühmobilisation. Die meisten der hier tätigen Pflegefachkräfte sind ausgebildete sogenannte Pain Nurses. Sie sind speziell geschult im Schmerzmanagement und behandeln alle Patienten nach den individuellen Bedürfnissen. „Ein Schema F gibt es in der Schmerztherapie nicht“, bringt es Anja Heitsch, stellvertretende Stationsleitung, auf den Punkt. Auch nach der Verlegung auf eine Station besuchen sie diejenigen Patienten, bei denen ein Schmerzkatheter oder eine Regionalanästhesie nötig war, um den Therapieerfolg zu kontrollieren.

Die Pflegefachkräfte sehen im OP-Plan genau, wann welcher Patient zu Ihnen verlegt wird | Foto: Elbe Kliniken / Kati Meyer-Thiedig, Anja Heitsch
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„Das Besondere an der Arbeit in der IMC ist, dass sich der Großteil unseres Arbeitstages mit den Patientinnen und Patienten immer in diesem einen Raum abspielt, das ist schon sehr anders als die klassische Arbeit auf Station“, sagt Anja Heitsch. Umso wichtiger ist es, dass das Team gut harmoniert, jeder für jeden einstehen und auch einspringen kann. "Hier bei uns müssen alle alles können, denn bei einem Notfall müssen wir blitzschnell reagieren, dann geht es manchmal um Sekunden. Wir müssen uns zu einhundert Prozent aufeinander verlassen können. Und das klappt in unserem Team hervorragend", ergänzt Christian Spring nicht ohne Stolz.

Vom Säugling bis zum Senior

Das Team besteht aus 21 Mitarbeitenden, die in neun Schichten tätig sind. Zu den klassischen Früh-, Spät- und Nachtdiensten kommen zahlreiche Zwischendienste, um vor allem in den Stoßzeiten rund um die geplanten OP-Termine personell so breit wie möglich aufgestellt zu sein. Neben Pflegefachkräften arbeiten dort auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Fachweiterbildung Anästhesie und Intensivpflege abgeschlossen haben. Regelmäßig sind auch Auszubildende zur Pflegefachkraft oder zum Anästhesietechnischen Assistenten, die ihren Wunscheinsatz dort absolvieren, in der IMC tätig.

Besonders ist sicherlich auch die Tatsache, dass in der IMC Patientinnen und Patienten vom Säugling bis zum Hochbetagten, die jeweils sehr unterschiedliche Operationen und Eingriffe hinter sich haben, gleichzeitig betreut werden. "Diese Abwechslung und Vielfalt machen unsere Arbeit auf der IMC aus und enorm reizvoll“, sind sich Christian Spring und Anja Heitsch einig.

Anja Heitsch und Christian Spring leiten gemeinsam die IMC Station am Elbe Klinikum Stade | Foto: Elbe Kliniken / Kati Meyer-Thiedig, Anja Heitsch
Die Pflegefachkräfte sehen im OP-Plan genau, wann welcher Patient zu Ihnen verlegt wird | Foto: Elbe Kliniken / Kati Meyer-Thiedig, Anja Heitsch
In der IMC Station befinden sich neun Überwachungsplätze mit Monitoren und Möglichkeiten zum Schmerzmanagement | Foto: Elbe Kliniken / Kati Meyer-Thiedig, Anja Heitsch
Redakteur:

Stephanie Bargmann aus Stade

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