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Tribüne für den Bürgerpark in Stade

Grafischer Entwurf der neuen Sitztribüne im Querschnitt
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  • Grafischer Entwurf der neuen Sitztribüne im Querschnitt
  • Foto: G2 Landschaft / Stadt Stade
  • hochgeladen von Thorsten Penz

Baumaßnahmen für 475.000 Euro auf der alten Festung / CDU sieht  noch Beratungsbedarf

tp. Stade. Die Umgestaltung der ehemaligen Festungs-Außenwerks Adolf Ravelin und des historischen Bürgerparks in Stade zu einem modernen Erholungs- und als Veranstaltungsgelände geht weiter. Die Mitglieder des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) begrüßten auf der jüngsten Sitzung einhellig die geplanten Baumaßnahmen, die Sebastian Herzog aus der Abteilung Planung und Umwelt präsentierte. Unter anderem soll auf dem Areal am Burggraben eine mehrstufige Sitztribüne errichtet werden.

Angesichts des Finanzvolumens von 475.000 Euro meldete die CDU-Fraktion jedoch Beratungsbedarf und will das Vorhaben im Rahmen der allgemeinen Haushaltsberatungen ab Herbst diskutieren. So wurde eine Entscheidung über das Projekt verschoben "aber nicht aufgehoben", wie Stadtbaurat Lars Kolk gegenüber dem WOCHENBLATT betont.

Die Finanzierung für das Bürgerpark-"Facelifting" soll aus Rückstellungen des städtischen Haushaltes erfolgen. Für die Tribünen werden Spenden des Chemie-Riesen Dow genutzt. 
Mit der Neugestaltung des Bürgerparks sollen im kommenden Jahr die seit 2013 laufenden
Maßnahmen zur Revitalisierung der Wallanlagen weitergeführt werden. Nach dem Bau von Anlegern und dem geschwungenen Steg am Burggraben, der Neugestaltung des Skater-Platzes, der Errichtung eines Bürger-Pavillions, der Erneuerung der Wege sowie der intensiven Grünpflege entwickeln sich die Wallanlagen allmählich zu einem Anziehungspunkt für Einheimische und Touristen.

Gut genutzt werden die Angebote von der Wassersportstation über Fleetkahnfahrten bis zum "Müssen Alle Mit Festival " (MAMF). 

Mit der weiteren Modernisierung des Geländes soll die wachsende Stadt Stade als Kulturstandort in der Metropolregion Hamburg und im Elbe-Weser Raum gestärkt werden. Lokal soll das Image es Bahnhofsumfeldes verbessert und der barrierearme Umbau des öffentlichen Raums vorangetrieben werden.

Durch dem Umbau sollen auch die Konturen der ehemaligen Festung wieder deutlicher erkennbar werden. Die ehemaligen Geschützstände auf dem Ravelin werden dazu als begehbare Erlebnis-Ebenen umgestaltet.

Am Hang werden breite, nach Westen ausgerichtete und mit Gras bewachsene Sitzstufen errichtet, auf denen Gäste bei Theateraufführungen und Konzerten Platz nehmen können. Bei der angrenzenden Skateranlage sollen einzelne Podeste und Sitzstufen in den Wall eingebaut werden. Eine Riesenrutsche wird neue Attraktion für Kinder. 

Die Gestaltung des Ravelins liegt in den Händen des Büros "G2 Landschaft PartG mbB
Landschaftsarchitekten".

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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