Vom Fabrikgelände zum Stadtquartier
Gummischmidt Quartier: Ein neues Stück Stade entsteht
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Auf dem Gelände der ehemaligen Gummiwarenfabrik in Stade entsteht mit dem Gummischmidt Quartier ein neues Wohn- und Lebensviertel. Das Projekt verbindet die industrielle Geschichte des Standorts mit moderner Architektur, energieeffizientem Wohnen und einem vielfältigen Angebot für unterschiedliche Generationen. Auf rund 9.000 Quadratmetern sind insgesamt 151 Wohnungen und rund 780 Quadratmeter Gewerbefläche geplant.
Wo früher Gummi produziert wurde, soll künftig ein lebendiges Quartier entstehen, das Wohnen, Begegnung und Lebensqualität miteinander verbindet. Insgesamt umfasst das Gummischmidt Quartier zwölf Gebäude. Die geplanten Wohnungen bieten Wohnflächen zwischen 29 und 186 Quadratmetern und richten sich damit an unterschiedliche Zielgruppen und Lebenssituationen.
151 Wohnungen für unterschiedliche Lebensentwürfe
Das Wohnungsangebot reicht von kompakten Apartments für Studierende und Auszubildende über altersgerechte Wohnungen bis hin zu großzügigen Familien- und Penthousewohnungen. Damit soll das neue Quartier Raum für unterschiedliche Generationen und individuelle Lebensentwürfe schaffen.
Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner sollen nach aktueller Planung Ende 2027 einziehen können. Die vollständige Fertigstellung des Gummischmidt Quartiers ist voraussichtlich für 2030 vorgesehen.
Grünflächen, Spielplätze und Gastronomie ergänzen das Quartier
Das Konzept geht über die Schaffung von neuem Wohnraum hinaus. Eine grüne Infrastruktur, verschiedene Spielplätze, Bewegungsmöglichkeiten und gastronomische Angebote sollen den Alltag der Bewohner bereichern und Orte für Begegnungen schaffen.
Ziel ist ein Wohnumfeld, in dem sich urbanes Leben und Erholung miteinander verbinden lassen. Gemeinschaftlich nutzbare Bereiche und Angebote im Quartier sollen zudem dazu beitragen, Kontakte zwischen den Bewohnern zu fördern und aus Nachbarschaft Gemeinschaft entstehen zu lassen.
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Energieeffizienter Neubau mit Möglichkeiten für Kapitalanleger
Auch Energieeffizienz spielt bei der Entwicklung des Gummischmidt Quartiers eine wichtige Rolle. Der vorgesehene energieeffiziente Baustandard soll die Gebäude langfristig zukunftsfähig machen. Für Kapitalanleger können sich abhängig von den individuellen Voraussetzungen zudem steuerliche Vorteile ergeben.
Architektur erinnert an die Industriegeschichte des Standorts
Die Vergangenheit des Areals soll auch nach der Neugestaltung sichtbar bleiben. Die Architektur greift Elemente der früheren industriellen Nutzung auf und interpretiert sie zeitgemäß.
Ein besonderes Merkmal soll ein markanter Turm aus carbonfaserverstärktem Kunststoff (CFK) werden. Er erinnert an den früheren Fabrikschornstein und soll zugleich als neues Wahrzeichen des Gummischmidt Quartiers dienen.
So verbindet das neue Quartier in Stade die Geschichte des ehemaligen Industriestandorts mit modernen Wohnformen und neuen Möglichkeiten für das Zusammenleben. Auf dem früheren Fabrikgelände entsteht damit Schritt für Schritt ein neuer Stadtbaustein, der Wohnen, Gewerbe, Gemeinschaft und Grünflächen miteinander vereint.
Redakteur:Online Redaktion aus Buxtehude |
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