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Querungshilfe oder Fußgängerampel

Die Mittelinsel soll bleiben: Bürgermeister Johann Schlichtmann an der viel befahrenen Hauptstraße in Oldendorf, wo der Umbau des Überweges geplant ist

Umbau zur Sicherheit für Schulkinder in Oldendorf / Klärungsbedarf im Gemeinderat

tp. Oldendorf. Fast ausschließlich Schulkinder und Sportler benutzen die Fußgänger- und Radfahrer-Querung von der Schulstraße Richtung Blumenstraße über die viel befahrene Landesstraße L114 (Hauptstraße) in Oldendorf. Im Zuge der bevorstehenden Sanierung der L114 diskutiert die Politik jetzt über die Neugestaltung des Überweges. Im Mittelpunkt der Beratungen steht die Sicherheit der Fußgänger, die sich zwischen dem Schul- und Sportzentrum und der Wohnsiedlung bewegen. 

Im Rat gebe es noch unterschiedliche Auffassungen über die Gestaltung, berichtet Bürgermeister Johann Schlichtmann aus bislang nicht-öffentlichen Beratungen. Im Gespräch ist - neben dem Erhalt des Überweges mit gewissen baulichen Veränderungen - auch eine reine Ampelanlage.

Die Ampel-Befürworter wünschten sich eine Lichtsignalanlage, die - zur guten Sichtbarkeit -  an hohen Peitschen-Masten angebracht werden sollen, so Schlichtmann. Angeregt wurde zudem eine Bedarfs-Ampel mit Dauergrün für Autos.

Allerdings habe sich die untere Verkehrsbehörde des Landkreises Stade zwischenzeitlich für den Erhalt der bewährten Querungshilfe ausgesprochen, so Schlichtmann, der diese Lösung persönlich ebenfalls für ausreichend hält. Unfälle hätten sich dort in den vergangenen Jahren nicht ereignet. Vorgesehen sei allerdings die Verschmälerung der Querungshilfe vor den beiderseitigen Fußwegen, damit die breiten Busse besser aus der Schulstraße in die L114 einbiegen können. "Das halte ich für unbedenklich, so lange die Mittelinsel als Aufstellfläche für die Fußgänger erhalten bleibt", sagt Johann Schlichtmann, Verkehrspolizist im Ruhestand. Auf ein freies Sichtfeld zwischen Autofahrern und Fußgängern sollte allerdings geachtet werden. Entsprechend müssten einige Bäume gefällt und Büsche zurückgeschnitten werden.

Die unterschiedlichen Varianten sollen auf der bevorstehenden Gemeinderatssitzung im Ende September erstmals öffentlich diskutiert werden. Dabei kommt auch die finanzielle Aspekt zur Sprache. Die Kosten für die beiden Varianten wurden vom Planungsbüro Galla und Partner ermittelt: Der Rückbau der vorhandenen Querungshilfe einschließlich Neubau würde 15.000 Euro kosten. Den Bau eines Ampel-Überweges  beziffert das Fachbüro mit etwa 29.000 Euro.


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