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SPD in Stade nimmt Amtsinhaberin Silvia Nieber in Schutz

Der Stader SPD-Fraktionsvorstand (v. li.): Oliver Kellmer, Kai Holm und Daniela Oswald Foto: SPD Stade

Kritik an CDU-Bürgermeister-Kandidat Sönke Hartlef in Stade

tp. Stade. "Mit Verwunderung" nimmt die Stader SPD Äußerungen des von der CDU gekürten Bürgermeisterkandidaten Sönke Hartlef zur Kenntnis. Nach Ansicht des SPD-Fraktionsvorstandes mit Daniela Oswald, Oliver Kellmer und Kai Holm bedürfen "diverse inhaltliche Fehleinschätzungen Hartleffs" - u.a. in seiner Nominierungsrede und auch in dem kürzlich in der NEUEN STADER erschienen Artikel "Mit Bürgernähe ins Amt" - der Korrektur. Die Fraktion stellt sich hinter die SPD-Kandidatin und Amtsinhaberin Silvia Nieber.

Nieber sei "eine kompetente Bürgermeisterin", weil sie in ganz Stade Präsenz zeige, aber auch im täglichen Dialog mit Bürgern vor Ort. Sie scheue keine Auseinandersetzung, z.B. bei der Durchsetzung dezentraler Flüchtlingsunterbringung oder helfe Ehrenamtlichen der Stader Tafel.

Als Chefin von mehr als 600 Beschäftigten der Stadtverwaltung verfüge sie über die nötige Führungserfahrung.

Als Erfolg die Nieber-Ära führt die SPD-Spitze die Zahl der Arbeitsplätze an, die in Stade in den Jahren 2013 bis 2016 von 23.000 auf 26.000 gestiegen sei. Und: Immer wieder beeindrucke Silvia Nieber mit ihren Kenntnissen der Wirtschaftsstruktur in Stade und die Kontakte auch zu den Industrieunternehmen.

Investoren seien " wie ein scheues Reh“, wenn es um Ansiedlungsfragen oder Veränderungen gehe. Erst kürzlich sei ein lange im Hintergrund vorbereitetes 500-Millionen-Euro-Investment für ein Flüssiggasterminal nach Stade geholt worden - das erste in der Bundesrepublik. Mit Nachdruck habe die Bürgermeisterin zudem Bewegung in die Einkaufssituation am Pferdmarkt gebracht - mit dem von vielen Bürgern gewünschten Lebensmittelangebot in der Innenstadt. Auch der Bau des Parkhauses habe endlich begonnen.

Hinsichtlich der nach wie vor umstrittenen, vom Rat mit großer Mehrheit beschlossene Straßenausbaubeitragssatzung (STRABS) sagen Oswald, Holm und Kellmer: "Erst sorgt die CDU-Fraktion im Stadtrat mit ihren Stimmen dafür, dass die Satzung eben nicht abgeschafft wird. Herr Hartlef als Mitglied stimmte sogar ausdrücklich für die modifizierte Fassung. Als Bewerber fürs Bürgermeisteramt will er nun die STRABS nicht mehr anwenden, hat aber nicht mal in seiner Fraktion die Unterstützung dazu. Wo bleibt jetzt und sofort sein konkreter Antrag zur Abschaffung?"

Nieber setze sich konsequent für mehr Krippen-, Kita- und Hortplätze sowie gute Bildung ein. Die Anzahl der Kinderbetreuungsplätze aller Altersgruppen sei in der Amtszeit von Silvia Nieber nachweislich so stark gewachsen wie niemals zuvor in der Stadtgeschichte, ergänzt das SPD-Trio.