Asylbewerbern Arbeit geben: Landkreis, Herbergsverein und Kirchenkreis starten Beschäftigungsmodell

Bei der Vertragsunterzeichnung (v. li.): Reiner Kaminski, Joachim Bordt, Andrea Picker und Christian Berndt
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  • hochgeladen von Christoph Ehlermann

ce. Winsen. Ein neuartiges Beschäftigungsmodell für Flüchtlinge im Landkreis Harburg startet ab April der Herbergsverein Winsen gemeinsam mit dem evangelischen Kirchenkreis Winsen: Auf freiwilliger Basis können die Asylbewerber gemeinnützige Arbeiten für öffentliche Träger übernehmen - etwa Gartenarbeiten in öffentlichen Anlagen oder Hilfsdienste in Altenheimen, Kirchengemeinden oder Werkstätten. Dadurch sollen die Flüchtlinge die Möglichkeit erhalten, ihren Alltag während des laufenden Asylverfahrens besser zu strukturieren.
Den Kooperationsvertrag unterzeichneten im Winsener Kreishaus jetzt Landrat Joachim Bordt, Reiner Kaminski, Bereichsleiter Soziales beim Landkreis, Herbergsvereins-Geschäftsführerin Andrea Picker und Kirchenkreis-Superintendent Christian Berndt.
In den ersten zwölf Monaten des zunächst auf drei Jahre angelegten Projektes sollen möglichst 200 Flüchtlinge in Beschäftigungsstellen vermittelt werden. Der Landkreis zahlt den Teilnehmern Aufwandsentschädigungen und übernimmt die Organisationskosten von rund 180.000 Euro pro Jahr.
Alle als gemeinnützig anerkannten Vereine, Stiftungen oder Institutionen im Landkreis sind dazu eingeladen, Arbeitsmöglichkeiten für Flüchtlinge bereitzustellen. Auskünfte erteilen beim Herbergsverein Thomas Stelling (Tel. 04171 - 654564) und Michael Grünwald (Tel. 0172 - 4198980).

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