****Update**** Mann (75) kommt bei Wohnungsbrand in Stader Seniorenanlage ums Leben

Über den Balkon gelangten die Rettungskräfte in die Wohnung. Für den 75-jährigen Bewohner kam jede Hilfe zu spät
4Bilder
  • Über den Balkon gelangten die Rettungskräfte in die Wohnung. Für den 75-jährigen Bewohner kam jede Hilfe zu spät
  • hochgeladen von Lena Stehr

lt. Stade. Für einen 75-jährigen Bewohner einer Seniorenwohnanlage mit betreutem Wohnen in der Straße Salztorcontrescarpe in Stade kam am Mittwochnachmittag jede Hilfe zu spät. Der Mann starb, nachdem gegen 14 Uhr ein Feuer in seiner Wohnung im ersten Stock ausgebrochen war. Zehn weitere Personen, die sich im Gebäude befanden, konnten mit Hilfe von Passanten, Polizei und Feuerwehr unverletzt ins Freie gebracht werden. Sie wurden vorerst in der Nachbarschaft untergebracht.
Durch Rauchmelder wurden die Hausbewohner und Besucher auf das Feuer aufmerksam. Insgesamt rückten fünf Rettungswagen sowie der Stader
Notarzt und die Organisationsleiter Rettungsdienst zusammen mit den
beiden Zügen der Stader Feuerwehr am Brandort an. Rund 70 Freiwillige waren im Einsatz. Unter schwerem Atemschutz drangen die Feuerwehrleute in die völlig verqualmte Wohnung im ersten Obergeschoss des Hauses ein und fanden den 75-jährigen Bewohner dort leblos vor.
Notärzte hatten noch vergeblich versucht, den Mann zu reanimieren. Das Feuer ist laut Polizeipressesprecher Rainer Bohmbach vermutlich im Küchenbereich ausgebrochen.
Der Schaden wird auf mehr als 10.000 Euro geschätzt.
Im Jahr 2009 kam eine 73-jährige Bewohnerin der Seniorenwohnanlage ebenfalls bei einem Feuer ums Leben. Sie lebte in der Wohnung, die genau über der des jetzigen Brandopfers liegt. Damals hatte offenbar eine brennende Zigarette das Feuer verursacht. Die gehbehinderte Frau war vermutlich mit der Zigarette eingeschlafen.

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Panorama
Katharina Bodmann und Antonino Condorelli wollen mit Fotos und Videos erkunden, wie das Leben nach Corona für die Menschen weitergeht
4 Bilder

Katharina Bodmann und Antonino Condorelli
"Re-Start": Ein Fotoprojekt für Schwung nach Corona

tk. Buxtehude. Was passiert, wenn ein Fotojournalist und eine Fotografin aus Buxtehude treffen und gemeinsam darüber nachdenken, wie auf die Lähmung des gesellschaftlichen und kulturellen Lebens durch Corona mit einer positiven Botschaft reagiert werden kann? Sie entwickeln ein Fotoprojekt. "Re-Start" heißt das, was Katharina Bodmann und Antonino Condorelli angehen. Sie machen in einem Open-Air-Studio Porträtfotos und lassen die Fotografierten in einem Video erzählen. Was hat sie bewegt, worauf...

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen