Warnung im Landkreis Stade
Impfung für Hühner und Puten wichtig
- Das Newcastle-Virus sorgt für Alarm
- Foto: Sonja Birkelbach/ Adobe Stock
- hochgeladen von Stefanie Schimanski
Nach jahrzehntelanger Ruhe ist die Newcastle-Krankheit in Deutschland zurück und sorgt auch im Landkreis Stade für erhöhte Aufmerksamkeit.
Erstmals seit rund dreißig Jahren sind seit Februar wieder mehrere Fälle der Geflügelkrankheit bei kommerziellen Beständen und Kleinhaltungen festgestellt worden. Betroffen sind unter anderem Hühner- und Putenhaltungen in Brandenburg und Bayern. Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz im Landkreis Stade weist deshalb auf die bestehende Impfpflicht sowie wichtige Schutzmaßnahmen hin.
Die Krankheit verläuft oft schwer: Neben einem deutlichen Rückgang der Legeleistung treten unter anderem Appetitlosigkeit, Durchfall und Atemprobleme auf. In vielen Fällen kommt es zu plötzlichen Todesfällen. Überlebende Tiere können langfristige Schäden wie Lähmungen oder Halsverdrehungen davontragen.
Zum Schutz der Bestände gilt in Deutschland eine Impfpflicht für Hühner und Puten — auch für kleine Hobbyhaltungen. Die Impfstoffe werden in der Regel über Tierärzte bezogen und können beispielsweise über das Trinkwasser verabreicht werden. Halter sollten ihre Tiere daher regelmäßig impfen lassen und den Impfschutz überprüfen.
Zusätzlich empfiehlt das Veterinäramt, bestehende Hygienemaßnahmen zu kontrollieren und zu verbessern. Dazu gehört insbesondere, Kontakte zwischen verschiedenen Geflügelhaltungen möglichst zu vermeiden und den Austausch von Gegenständen zu begrenzen.
Bei auffälligen Krankheitsanzeichen oder ungeklärten Todesfällen sollten Geflügelhalter umgehend das Veterinäramt informieren. Eine schnelle Reaktion ist entscheidend, um die Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.
Redakteur:Stefanie Schimanski aus Buxtehude |
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