Chance auf drei Millionen für Stade-Hahle

Das Plangebiet „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ liegt im Herzen von Hahle
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Versammlung im Bildungshaus: Experte des Sanierungsträgers "BauBeCon" informierte über Fördermodalitäten

tp. Stade. Leerstehende Gebäude, fehlende Fußwege, ungenutzte Flächen: Das Stader Nachkriegs-Wohnviertel Hahle mit seinen 3.000 Einwohnern hat Entwicklungspotenzial. Die Chance auf eine Investition in Höhe von drei Millionen Euro in das Sanierungsgebiet sehen die Planer im Rahmen des Programms „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“.

Erster Schritt zur Erschließung der Fördersumme, die sich zu je einem Drittel aus Mitteln vom Bund, Land und der Stadt zusammensetzt und über sieben Jahre ausgezahlt werden könnte, war eine Informationsveranstaltung am Donnerstag im Bildungshaus Hahle.

Klaus von Ohlen, Vertriebsleiter Nord des Sanierungsträgers "BauBeCon" aus Bremen gab vor drei Dutzend Zuschauern und einigen Ratspolitikern einen Überblick über die Fördermodalitäten. Das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ soll zusätzlich zu den bereits angelaufenen energetischen Sanierungen in dem von der Stadt als "Klimaquartier" deklarierten Stadtteil Hahle gestartet werden. Während Hauseigentümer im Rahmen der Klimasanierung bereits eine direkte Förderung für Dämmen, Umrüsten zeitgemäße Heiztechnik etc. bekommen, liegt der Schwerpunkt bei den "aktiven Stadt- und Ortsteilszentren" auf dem barrierefreien Umbau des öffentlichen Raumes. Die Stadt hat als Fördergebiet den zentralen Teil Hahles zwischen Richeyweg, Bielfeldtweg und Lerchenweg umgrenzt.

Die Planer hoffen, dass das Land dem Förderantrag bis Frühjahr statt gibt. Zwar stehen kommunale Maßnahmen wie Verknüpfung von Flächen oder Absenkung von Bordsteinkanten, den Ausbau des Begegnungsparks oder die Umgestaltung der Kreuzung Bremervörder Straße/Richeyweg/Bielfeldtweg im Mittelpunkt, doch auch die Hauseigentümer könnten profitieren. Klaus von Ohlen stellte für Privatinvestoren eine Förderung der energetischen Gebäudesanierung durch steuerliche Abschreibung in Aussicht. Voraussetzung ist die Sozialverträglichkeit der Maßnahmen. Luxussanierungen mit stark steigenden Mitpreisen kommen nicht infrage.

http://www.baubeconstadtsanierung.de

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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