Kunst aus dem CFK Valley in Berlin

Vor der Skulptur in Berlin (v. li.): Architekt Arnd-Benedikt Willert-Klasing, Dr. Gunnar Merz (CFK-Valley), Architektin Julia-Elise Hoins, Bürgermeisterin Silvia Nieber, Wolfgang Werner (Viebrockhaus), Staatssekretär Michael Rüter und Projektkoordinator Dr. Henning Hoins
  • Vor der Skulptur in Berlin (v. li.): Architekt Arnd-Benedikt Willert-Klasing, Dr. Gunnar Merz (CFK-Valley), Architektin Julia-Elise Hoins, Bürgermeisterin Silvia Nieber, Wolfgang Werner (Viebrockhaus), Staatssekretär Michael Rüter und Projektkoordinator Dr. Henning Hoins
  • Foto: Torsten Heitmann/Landesvertretung
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„Virtual Tectonics“ wirbt für carbonfaserverstärkte Kunststoffe im Bauwesen / Unterstützung von Viebrockhaus

tp. Stade. Die aus carbonfaserverstärkten Kunststoffen (CFK) gefertigte dreidimensionale Skulptur „Virtual Tectonics“ aus dem Leichbau-Kompetenzzentrum CFK Valley in Stade können Kunstfreunde mit Faible für Technik nun in Berlin bestaunen. Bis Ende Oktober ist die Skulptur im Garten der niedersächsischen Landesvertretung zu besichtigen.

Mit einer Delegation aus dem Raum Stade stellte Stades Bürgermeisterin Silvia Nieber das innovative Projekt der Öffentlichkeit in der Hauptstadt vor. Der Vorstandsvorsitzende des CFK Valley, Dr. Gunnar Merz, die Jungarchitekten und Urheber der Skulpturen-Idee, Julia-Elise Hoins und Arnd-Benedikt Willert-Klasing vom Architektenteam BAT in Hamburg, Projektkoordinator Professor Dr. Ing. Henning Hoins und Wolfgang Werner, Vorstandsmitglied des Sponsors und Massivhausherstellers Viebrockhaus Harsefeld, kamen in der niedersächsischen Landesvertretung in Berlin zusammen. Mit Staatssekretär Michael Rüter, Chef der Landesertretung, erläuterten sie die Bedeutung des bereits im Flugzeug- und Fahrzeugbau verwendeten Werkstoffs CFK für die Zukunft des Bauwesens.

Das schneeweiße Kunstwerk - ein ca. 10 Zentimeter dickes Band mit einer Höhe von ca. 2,30 Metern und einer Länge von 7,85 Metern - vereint in seiner ästhetischen Erscheinung alle Planungs- und Fertigungsschritte für künftige innovative Bauteile aus Faserverbundwerkstoffen in der Architektur, im Ingenieur- und Hausbau. „Die freie Formgebung, die hohe Festigkeit und das geringe Gewicht können nur mit Verbundwerkstoffen, sogenannten Composite-Materialen, erreicht werden“, betont Dr. Henning Hoins. „Ziel des Projektes ist es unter anderem, den weiteren Einzug von Composite-Materialien aus carbonfaserverstärkten und glasfaserverstärkten Kunstoffen – CFK und GFK - im Bauwesen zu erforschen und zu fördern.“
Die neuen Anwendungsgebiete wurden auch von der Viebrockhaus AG erkannt und finanziell unterstützt. Der Bau eines entsprechenden Mustergebäudes ist für 2016/2017 vorgesehen.

Von Freitag bis Sonntag, 9. bis 18. Oktober, können Besucher die Skulptur noch am im Rahmen des internationalen „Festival of Lights" in Berlin in Augenschein nehmen, bevor sie Ende Oktober wieder an ihren angestammten Platz vor dem CFK-Valley in Stade zurückkehrt.

• http://www.cfk-valley.com.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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