Shopping-Paradies rückt näher
Konkreter Zeitplan für Kaufhaus-Neubau am Pferdemarkt in Stade

Die Frontansicht des geplanten Kaufhaus-Neubaus mit breiter Glas- und Ziegelfront, Treppenhaus (hinten li.) und Fahrstuhlturm (re.)
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  • Die Frontansicht des geplanten Kaufhaus-Neubaus mit breiter Glas- und Ziegelfront, Treppenhaus (hinten li.) und Fahrstuhlturm (re.)
  • Foto: Grafik: Matrix Immobilien GmbH
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Nach fünf Jahren Leerstand:  / "Matrix" rollte öffentlich Pläne aus

tp. Stade. Wann beginnt der Abriss der seit fünf Jahren leerstehenden Hertie-Ruine in Stade? Wann wird der Neubau am Pferdemarkt eröffnet? Welche Filialisten ziehen ein? Wie breit sind die Pkw-Stellplätze im zugehörigen Parkhaus? Gehören öffentliche Toiletten zum Gebäudekonzept? Diese und weitere Fragen brannten den Gästen am Donnerstag bei der Informationsveranstaltung zu dem von Bürgern und Geschäftsleuten lang ersehnten Kaufhaus-Neubau in der City unter den Nägeln. Rede und Antwort stand Olaf Heinzmann, Geschäftsführer der „Matrix“-Immobilien-Gesellschaft mit Sitz in Hamburg, die das neue Einkaufsparadies in bester Innenstadtlage in der Kreisstadt voraussichtlich im Herbst 2016 eröffnen wird.

Erstmals wurden die überarbeiteten, top-aktuellen Pläne für das Mega-Immobilienprojekt ausgerollt, „Matrix“ zeigte Grafiken des modernen Konsumtempels mit breiter Glasfront, weitgehend barrierefreiem Vorplatz, Aufzug und Treppenturm. Der Immobilienkomplex mit 8.000 Quadratmetern Mietfläche besteht aus mehreren, jeweils von außen zugänglichen Shops und Cafés sowie aus einem Rewe-Lebensmittelmarkt im Untergeschoss. Das separate Parkhaus verfügt über 550 rund 2,50 Meter breite Pkw-Stellplätze.

Los geht es im April mit der Einrichtung der Baustelle und mit der Sperrung der Stockhausstraße zwischen Ex-Hertie und dem alten Parkhaus für die Dauer des Bauvorhabens. Die Zufahrt zum Pferdemarkt über die Steile Straße bleibt erhalten. Es folgen der Abriss des leerstehenden Parkhauses und die Entkernung der Hertie-Ruine, die ebenfalls zurückgebaut wird.

Voraussichtlich ab Juli wird die Baugrube ausgehoben. Einige Kellerwände des Altbaus bleiben erhalten. Über mehrere Monate hinweg können Stadtbesucher beobachten, wie von der Steilen Straße zur Stockhausstraße hin Stück für Stück der Rohbau entsteht. Schmutz und Lärmbelästigung werden im Verhältnis zur Abrissphase deutlich abnehmen.

Anfang 2016 soll die Richtkrone über dem Neubau prangen. Am Geschäftshaus folgen der Bau der durch Ziegelsteine optisch aufgelockerte Schaufenster-Fassade. Innen werden die technischen Anlagen montiert. Aus vielen Fertigteilen wird das Parkhaus errichtet, dessen Ebenen jeweils um eine halbe Geschosshöhe versetzt sind.

Ab Frühjahr 2016 können die Mieter, deren Namen „Matrix“ - bis auf Rewe - vorerst nicht bekannt gibt, mit dem Ladenausbau beginnen. Olaf Heinzmann sprach lediglich von zwei weiteren großen "Ankermietern" mit hoher Anziehungskraft für Kunden aus dem Umland. Etwa im Herbst 2016 rechnen die Verantwortlichen mit der Abnahme der Baustelle.

Im letzten Quartal 2016 soll es heißen: „Geschafft! Stade ist um einer Einkaufserlebnis reicher.“

Ein begrünter, weitgehend barrierefreier Vorplatz mit Sitzgelegenheiten und Außengastronomie erhöhen den Aufenthaltswert. Zum Konzept gehören außerdem öffentliche, behindertengerechte WCs. Während der Bauphase will "Matrix" für Anwohner Interims-Parkplätze schaffen.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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