Gift-Leck am Chemie-Waggon in Stade

Feuerwehrleute legten schweren Atemschutz an
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Blaulicht-Meldungen der letzten Tage

Blaulicht

Buchholz
Polizei kann Altmetalldiebe stellen

Der Polizei ist es gelungen, zwei Altmetalldiebe zu stellen. Über den Geschäftsführer einer Firma in der Ritscherstraße in Buchholz wurde am Sonntag, 2. August 2026, gegen 6 Uhr mitgeteilt, dass er über eine Videoüberwachungsanlage derzeit zwei Personen erkennen würde, die sich unberechtigt auf dem Firmengelände aufhalten würden. Die sofort entsendeten Polizeibeamten konnten kurz darauf einen verdächtigen weißen Transporter auf der B75 feststellen und kontrollieren. Bei der anschließenden...

Blaulicht
Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Mägdrescher bereits in Flammen | Foto: T. Esch / Feuerwehr Buxtehude
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Mähdrescher brennt lichterloh
Feuer auf einem Stoppelfeld bei Buxtehude

Schon zum zweiten Mal innerhalb weniger Stunden hat im Landkreis Stade ein landwirtschaftliches Gerät auf einem Stoppelfeld gebrannt: Am Montagabend stand ein Mähdrescher an der K 73 bei Buxtehude-Immenbeck in Flammen. Die Feuerwehr verhinderte, dass sich das Feuer auf das Feld ausbreitete. Um 20.53 Uhr wurden der 1. Zug der Feuerwehr Buxtehude sowie die Ortsfeuerwehren Immenbeck und Ovelgönne/Ketzendorf alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf dem Feld zwischen Immenbeck und...

Blaulicht

Starker Gasaustritt in Horneburg
Gasleitung bei Bauarbeiten beschädigt

Bei Bauarbeiten vor einem Mehrfamilienhaus in Horneburg wurde am heutigen Montagmittag eine Gasleitung beschädigt. Gegen 13 Uhr wurden die Feuerwehren der Samtgemeinde Horneburg sowie der Führungsdienst Umwelt der Kreisfeuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte richteten rund um die betroffene Stelle einen Sicherheitsbereich ein und bereiteten vorsorglich den Brandschutz vor. Wegen des starken Gasaustritts wurde zusätzlich die Kreisfeuerwehreinheit „Messen und Spüren“ angefordert. Sie kontrollierte...

Blaulicht
 Beide Züge der Stader Feuerwehr waren im Einsatz | Foto: Stefan Braun / FFW Stade
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15-Tonner droht in Stade umzukippen
Feuerwehr räumt Spielplatz

Weil ein 15-Tonner am heutigen Montagvormittag in Stade umzukippen drohte, räumte die Feuerwehr vorsorglich einen nahe gelegenen Spielplatz. Der mit Reifen beladene war in der Altländerstraße vom befestigten Weg abgekommen und in Schräglage geraten.  Der Fahrer hatte mit dem Lastwagen eine Halle der Firma May & Olde umfahren wollen. Dabei rutschten die Räder auf der Fahrerseite vom gepflasterten Weg ab und sanken in den weichen Untergrund ein. Das Fahrzeug blieb anschließend in deutlicher...

Blaulicht

Polizei sucht Zeugen
29-Jähriger bei Messerangriff in Stade schwer verletzt

Im Bürgerpark am Stader Bahnhof ist ein 29 Jahre alter Mann bei einer Auseinandersetzung schwer verletzt worden. Der mutmaßliche Täter flüchtete. Die Polizei Stade bittet Zeugen um Hinweise. Streit im Bürgerpark eskaliert Eine gewalttätige Auseinandersetzung am Samstagmorgen gegen 11.40 Uhr zwischen zwei jungen Männern in Stade im Bürgerpark am Bahnhof: Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei waren die beiden Männer aus Stade miteinander in Streit geraten. Im Verlauf der Auseinandersetzung...

Blaulicht

Zeugensuch in Tostedt
Mann belästigt junge Frauen am Jugendzentrum

Mehrere junge Frauen, die auf einer Sitzbank vor dem Tostedter Jugendzentrum in der Dieckhofstraße saßen, wurden am Sonntag, 2. August 2026, gegen 20 Uhr von einem Mann sexuell belästigt. Der etwa 45- bis 50- jährige Mann soll die Jugendlichen angesprochen und zu sexuellen Handlungen aufgefordert haben. Nachdem diese das verneinten und drohten, die Polizei zu alarmieren, ging der Mann zunächst weiter in Richtung Himmelsweg. Dort entblößte der Mann dann sein Gesäß und sein Geschlechtsteil....

Blaulicht

Raser riskiert Menschenleben
Das ist Wahnsinn: Mit Tempo 113 statt 50 durch Brest gerast

Mehr als doppelt so schnell wie erlaubt: Ein Autofahrer ist am Montagabend mit 113 Stundenkilometern durch das Dörfchen Brest (Samtgemeinde Harsefeld) gerast. Erlaubt waren 50 km/h. Wer derart aufs Gaspedal tritt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern nimmt schwerste Unfälle mit Verletzten oder Toten in Kauf. Andere europäische Länder reagieren auf solche Exzesse erheblich härter als Deutschland. Spitzenreiter bei der Geschwindigkeitskontrolle Drei Stunden lang kontrollierte der Landkreis...

Blaulicht

Jesteburg
Bekiffter Fahrer ohne Führerschein kracht frontal mit anderem Pkw zusammen

Zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos im Bereich der Straße Allerbeeksring in Jesteburg kam es am Dienstag gegen 15.50 Uhr . Dabei wurde eine Person leicht verletzt, beide Autos waren nicht mehr fahrbereit. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 28.000 Euro. Der 45-jährige Fahrer eines Citroen fuhr im Allerbeeksring auf der linken Fahrspur, um an den dort parkenden Fahrzeugen vorbeifahren zu können. Dabei übersah er jedoch ein entgegenkommendes Auto, und es kam zu dem...

Blaulicht
Die Ballenpresse ist komplett ausgebrannt | Foto: Rolf Hillyer-Funke/Feuerwehren SG Oldendorf-Himmelpforten
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Landwirte helfen der Feuerwehr
Getreidefeld bei Oldendorf steht in Flammen

Eine brennende Rundballenpresse hat am späten Montagnachmittag, 3. August, einen Flächenbrand bei Oldendorf ausgelöst. Feuerwehrkräfte und Landwirte verhinderten gemeinsam, dass die Flammen auf weitere Felder und Wiesen übergriffen. Feuer breitet sich auf Feld aus Bei Arbeiten auf einem Getreidefeld im Bereich Oldendorf-Siedlung geriet die landwirtschaftliche Maschine in Brand. Die Flammen griffen anschließend auf das umliegende Feld über. Um 17.17 Uhr wurden die Ortsfeuerwehren Oldendorf,...

Blaulicht
Die Unfallstelle | Foto: Freiwillige Feuerwehr Hansestadt Buxtehude
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Unfall im Ellerbruchtunnel in Buxtehude
Zwei Personen leicht verletzt

Bei einem Verkehrsunfall im Ellerbruchtunnel in Buxtehude wurden am heutigen Montag zwei Menschen leicht verletzt. Zwei Autos kollidierten, der Sachschaden wird auf rund 55.000 Euro geschätzt. Der Tunnel war in Fahrtrichtung Süden etwa 45 Minuten voll gesperrt. Die Freiwillige Feuerwehr Buxtehude wurde um 13.58 Uhr zu dem Unfall alarmiert. Im Ellerbruchtunnel waren zwei Personenkraftwagen zusammengestoßen. Zwei Autos erheblich beschädigt Bei der Kollision erlitten zwei Personen leichte...

Zweiter Zwischenfall innerhalb von zwei Wochen: 100 Retter am Güterbahnhof

tp. Stade. Hoffentlich nur ein unglücklicher Zufall: Die giftige Chemikalie Dichlormethan ist am Mittwochvormittag aus einem Leck geschlagenen Kesselwaggon am Güterbahnhof in Stade ausgetreten. Es ist der zweite Vorfall dieser Art innerhalb von zwei Wochen.
Ein Großaufgebot von rund 100 Helfern, darunter Notfallmanager der Deutschen Bahn, des städtischen Ordnungsamtes, Experten aus der Chemie-Industrie, Rettungskräfte sowie Feuerwehrleute und Spezialisten des Umweltzuges des Landkreises Stade waren mehrere Stunden im Einsatz. Zwischenzeitig wurde die Ladung des Chemieunternehmens Olin, das eine frühere Anlage des Dow-Werkes betreibt und Zulieferer des Industriegiganten ist, in einen Ersatzbehälter gepumpt und abtransportiert. 

Der Lokführer eines Güterzuges hatte vormittags nach dem Einfahren in den Stader Bahnhof bemerkt, dass aus einem Waggon Flüssigkeit tropfte und sofort die notwendigen Schritte eingeleitet. Der Bereich um den kaputten Kesselwagen wurde weiträumig abgesperrt, Bauarbeiter einer nahen Baustelle mussten für ca. eine Stunde die Arbeit unterbrechen. Laut Messungen des Umweltzuges bestand jedoch keine Gefahr für die Bevölkerung.
Das Unternehmen Olin ließ einen Tanklastwagen bereitstellen, der den Gefahrstoff Dichlormethan, der in der Kühlmittelherstellung verwendet wird, noch an Ort und Stelle abpumpte. Der Waggon wurde vor Ort repariert.

Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Bundespolizei aus Lüneburg ermittelt.
Erst am Donnerstag, 13. Juli, war, wie berichtet, das ebenfalls von Olin stammende, giftige und hochentzündliche Epichlorhydrin aus einem Kesselwagen mit defekter Dichtung an einer Steigleitung ausgetreten. Nach Angaben von Olin-Pressesprecher Jörg Renken handelt es sich technisch um völlig unterschiedliche Schäden. Beim jüngsten Fall sei die Ursache noch unklar. Der Dichlormethan-Kesselwagen habe das Dow-Werk fehlerfrei, versiegelt und verplombt verlassen. Olin werde jetzt gemeinsam mit der Dow, wo die Substanzen abgefüllt wurden, und dem Bereitsteller der Waggons, Firma VTG, auf Herz und Nieren prüfen und über das Ergebnis die Öffentlichkeit informieren.

Die Mitglieder der ehemaligen Initiative gegen das Industriegleis, über das die Chemiewaggons nah an Wohnhäusern durch das Stadtgebiet gezogen werden, sind angesichts der sich häufenden Zwischenfälle beunruhigt.

Feuerwehrleute legten schweren Atemschutz an
Aus dem kaputten Kesselwaggon pumpten Spezialisten das Dichlormethan in einen Ersatzbehälter (re.), der per Lkw abtransportiert wurde
Einsatzkräfte am Güterbahnhof
Der defekte Kesselwagen
Der Bereich um den Leck geschlagenen Kesselwagen (hi.) wurde weiträumig abgesperrt
Redakteur:

Thorsten Penz aus Stade

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