Zeitzeuge

Beiträge zum Thema Zeitzeuge

Panorama
Ingeborg Kehn während des Gesprächs | Foto: sts
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Flucht vor dem Feuersturm
Zeitzeugin Ingeborg Kehn erinnert sich an die Bombennächte von Hamburg

Vom 24. Juli bis zum 3. August 1943 trafen die alliierten Luftangriffe der "Operation Gomorrha" Hamburg mit verheerender Wucht. In mehreren Angriffswellen wurden weite Teile der Stadt zerstört. Besonders folgenschwer war der Feuersturm in der Nacht vom 27. auf den 28. Juli: Ganze Stadtteile versanken in Schutt und Asche. Die Bombardierungen kosteten rund 34.000 Menschen das Leben und verletzten etwa 125.000 weitere.  Ingeborg Kehn erlebte die Angriffe als 13-Jährige. Während des Zweiten...

Panorama
Preisträgerin Maja Nielsen (mi.) mit Protagonist Joachim Neumann und Bürgermeisterin Katja Oldenburg-Schmidt | Foto: Jan Iso Jürgens
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Standing Ovations für eine wahre Geschichte
54. Verleihung des Buxtehuder Bullen

Rund zwölf Kilogramm bringt der Buxtehuder Bulle auf die Waage, doch schwerer wog am Donnerstagabend bei der 54. Verleihung des Literaturpreises die Geschichte, die damit ausgezeichnet wurde. Autorin Maja Nielsen wurde für ihr Buch Der Tunnelbauer geehrt, das sich mit einem wichtigen Kapitel der deutsch-deutschen Teilung beschäftigt. Ein Abend, der sich um Flucht und Freiheit drehte – und um die Frage, wie wichtig Erinnerung heute noch ist. Ein Abend zwischen Feier und Mahnung Die Aula war...

Panorama

Buterfas-Frankenthals feiern Gnadenhochzeit
"Respekt ist das Wichtigste"

"Unser ganzes Leben war eine Gnade, nicht nur diese Ehe", sagt Ivar Buterfas-Frankenthal. Seine Frau Dagmar und er hätten den Holocaust überlebt, dann einander gefunden und konnten am Mittwoch, 30. Juli, nach 70 Jahren Ehe ihre Gnadenhochzeit feiern. "Mehr kann man nicht wollen." Wo haben sich die Buterfas-Frankenthals zum ersten Mal getroffen? "Das wollte ein Schüler bei einer meiner mittlerweile 1.700 Veranstaltungen in Schulen und anderen Einrichtungen auch mal wissen", lacht der rüstige...

Panorama
Der Fleestedter hält ein Buch seiner ehemaligen Heimat (Glogowatz, Rumänien) in den Händen | Foto: sra
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Zeitzeuge erinnert sich
Joan Vormittag über Flucht, Verlust und Neubeginn

Zeitzeuge erinnert sich: Joan Vormittag über Flucht, Verlust und Neubeginn Joan Vormittag wurde 1933 geboren, im Jahr der Machtübernahme der NSDAP in Deutschland. Er lebte mit seiner Mutter in Rumänien, als Teil der deutschen Minderheit in Osteuropa. Als er neun Jahre alt war, also im Jahr 1942, musste Joan Vormittag seine Heimat in Glogowatz verlassen. Sein Vater war deutscher Soldat, weshalb seine Mutter mit ihrem Sohn Schutz in Deutschland suchen konnte. Mit neun Jahren vier Wochen...

Service
Matthias Gröll berichtet im Quelle-Fertighaus, seinem Elternhaus, dem Museumsteam wertvolle Informationen über das Bauen und Wohnen in den 1960er und 70er Jahren. Er führt Interessierte am 6. April, 13. Juli, 10. August und 7. September durch das Haus am Kiekeberg. | Foto: FLMK
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"Erinnerter Alltag der Nachkriegsjahrzehnte"
Neues Buch und Zeitzeugenführungen

Wie war der Alltag in den ersten Nachkriegsjahrzehnten der Bundesrepublik? Geschichten von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sind für Museen eine wertvolle Quelle. Welche Erinnerungen können sie bewahren, mit welchen Methoden – und welche Herausforderungen bringt Zeitzeugenarbeit? Diese Fragen beleuchtet die neue Publikation des Freilichtmuseums am Kiekeberg: „Erinnerter Alltag der Nachkriegsjahrzehnte“. Sie fasst die Beiträge der gleichnamigen Fachtagung im Herbst 2023 zusammen und zeigt, wie...

Panorama

Projekttag „Schule ohne Rassismus"
Zeitzeugen zu Gast an der Estetalschule

Ruhig wurde es am 12. November in der Aula der Oberschule in Hollenstedt, als die beiden Hamburger Zeitzeugen Frauke Petershagen (*1936) und Manfred Hüllen (*1939) aus ihrer Kindheit im Nationalsozialismus und der Nachkriegszeit berichteten und die Schülerinnen und Schüler durch ihre Erzählungen daran teilhaben ließen. Die Schule war der Bitte Manfreds Hüllens nachgekommen, mit der Schülerschaft als Zeitzeuge ins Gespräch kommen zu dürfen. Im Rahmen des jährlichen Projekttages „Schule ohne...

Politik
Diesen Zeitungsartikel mit Hakenkreuz und Fadenkreuz fand Manfred Hüllen in seinem Briefkasten | Foto: Hüllen
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Trotz Morddrohung
NS-Zeitzeuge lässt sich nicht einschüchtern

Manfred Hüllen (84) hat die Grausamkeiten der Nazi-Herrschaft miterlebt. Als Zeitzeuge besucht er die Schulen in der Region und klärt darüber auf, wie wichtig es ist, für Demokratie zu kämpfen, damit sich derartige Gräueltaten nicht wiederholen. Jüngst berichtete das WOCHENBLATT über seinen Vortrag in der Oberschule Jesteburg. Am vergangenen Samstag fand er den ausgeschnittenen WOCHENBLATT-Artikel in seinem Briefkasten - mit einem Hakenkreuz beschmiert und einem Fadenkreuz mitten auf dem Kopf...

Service
Postkarte der Röttiger-Kaserne, 1960/70  | Foto: Kulturhaus Süderelbe
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Aufruf für Ausstellungsprojekt
Erinnerungen an die Röttiger-Kaserne

Bis 2024 wird in den Fischbeker Höfen im ehemaligen Wachhaus eine Ausstellung zur Geschichte der Röttiger-Kaserne (1938 bis 2004) entstehen. Für diese Ausstellung möchten wir, die Geschichtswerkstatt Süderelbe, Sie ganz herzlich um Ihre Unterstützung bitten: Waren Sie Nachbar*in, Soldat*in oder zivile Beschäftigte dort? Haben Sie den Kindergarten besucht oder in einem Zulieferbetrieb der Kaserne gearbeitet? Waren Sie bei Veranstaltungen der Kaserne dabei oder zu Gast im Soldatenheim? Erinnern...

Politik

Hollenstedt
Zeitzeuge Manfred Hüllen zum Krieg in Ukraine

Manfred Hüllen aus Hollenstedt ist ein Kämpfer für die Demokratie. Ein Grund dafür sind die grausamen Erfahrungen, die der heute 83-Jährige als Kind während des Zweiten Weltkriegs mit dem Nationalsozialismus machte. Als Zeitzeuge wird er häufig von weiterführenden Schulen in der Region eingeladen, um darüber zu berichten. Für die ARD-TV-Sendung Panorama, in der ukrainische Mütter mit ihren Kindern interviewt werden, wurde er kürzlich befragt, wie er den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine -...

Service

Zeitzeuge Ivar Buterfas-Frankenthal berichtet aus seinem Leben nach dem Holocaust

as. Bendestorf. Zu einer besonderen Veranstaltung lädt die Kirchengemeinde Bendestorf ein: Am Mittwoch, 10. November, um 19 Uhr berichtet der Zeitzeuge Ivar Buterfas-Frankenthal (89) in der Bendestorfer Kirche (Kirchstraße 17) von seinem "Leben nach dem Holocaust". • Anmeldung unter der Tel.04183-6740 oder per E-Mail an kirche-bendestorf@web.de. Es gilt die 2G-Regel. Als einer der Zeitzeugen des Holocaust kämpft Ivar Buterfas-Frankenthal gegen das Vergessen Ivar Buterfas-Frankenthal erhält das...

Panorama

Antisemitismus war immer da
Als einer der Zeitzeugen des Holocaust kämpft Ivar Buterfas-Frankenthal gegen das Vergessen

as. Landkreis Harburg. "Ich habe im Dritten Reich gelitten - und heute wird mein Neffe  zusammengeschlagen!" Ivar Buterfas-Frankenthal (89) ist erschüttert. Seit Jahren setzt sich der Holocaust-Überlebende dafür ein, die Erinnerung an die Gräueltaten der Nationalsozialisten in der Gesellschaft wach zu halten. Auf mehr als 1.500 Veranstaltungen hat er bisher seine Geschichte erzählt. Jetzt wurde er für die Internationale Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem (Jerusalem) interviewt....

Politik
Knut-Michael Wichalski (re.) auf dem FDP-Landesparteitag in Berlin im Februar 1990 mit dem damaligen Landesvorsitzenden Hermann Oxfort (Mitte) und Rother von Kieseritzky  | Foto: Harald Paulenz
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30 Jahre Mauerfall
Knut-Michael Wichalski aus Seevetal hat die Maueröffnung am 9. November 1989 in Westberlin miterlebt

(ts). Ein Zeitzeuge der Maueröffnung am 9. November 1989 ist Knut-Michael Wichalski, der heute in Seevetal-Hittfeld lebt. Am Grenzübergang Staaken/Heerstraße erlebte der damalige Geschäftsführer des FDP-Landesverbands in West-Berlin den Ansturm der Menschen auf die noch geschlossene Grenzschranke. Einen Tag später hatte er eine eilig einberufene Pressekonferenz mit dem damaligen Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP) im Museum Haus am Checkpoint Charlie zu organisieren. "So eine Nacht...

Panorama
Jörg Baumann unternahm selbst eine Probegrabung. Dabei stieß er auf den Bunkereingang
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Bunker-Rätsel in Stade: der Lösung auf der Spur

Besitzer schaltet nach Probegrabung die Stadtarchäologie ein / Zeitzeuge berichtet tp. Stade. Bei Altstadtbewohner Jörg Baumann (38) ist das Forschungsfieber ausgebrochen: Die Geschichte des Bunkers hinter seinem Restaurant "Fischhus Störtebeker" an der Salzstraße 15 in Stade (das WOCHENBLATT) ließ ihm keine Ruhe. Er unternahm auf eigene Faust eine Probegrabung. Dabei stieß er auf den Eingang des privaten Schutzbauwerkes. Nach der spannenden Entdeckung will er die Stadtarchäologie einschalten....

  • Stade
  • 04.07.17
  • 1.418× gelesen
Panorama
Ivar und Dagmar Buterfas zeigen Landrat Rainer Rempe Fotos von Dr. Max Erich Frankenthal. Ihm zu Ehren nahm Ivar Buterfas den Namen seiner Ehefrau an | Foto: Landkreis Harburg
3 Bilder

Mehr als nur eine besondere Geste - Bendestorf Ehrenbürger Ivar Buterfas nimmt den Namen seiner Frau Dagmar an

mum. Bendestorf. Mit der Namensänderung in Buterfas-Frankenthal ehrt das Bendestorfer Ehepaar Ivar und Dagmar Buterfas (geborene Frankenthal) das Gedenken an die Holocaust-Opfer in ihrer Familie. Landrat Rainer Rempe überreicht dem Paar jetzt die Namensurkunde und würdigte den Bendestorfer Ehrenbürger Buterfas mit einem Eintrag in sein Goldenes Buch. "So lange man an einen Menschen denkt, ist er nicht tot", begründet Ivar Buterfas seine Initiative, den Mädchennamen seiner Ehefrau Dagmar an den...

Panorama
Autor Eckehard Oldenburg aus Stade mit seinem ersten Buch
6 Bilder

„Dreht Euch noch einmal um!“

Mit dem Planwagen aus der Heimat geflohen - Eckehard Oldenburg schrieb ein Buch darüber tp. Stade. Als Kind wurde Eckehard Oldenburg (76) aus Stade zum Kriegsflüchtling: "Dreht Euch noch einmal um!", rief damals seine Tante, dann stieg der damals Achtjährige auf einen von Pferden gezogenen Planwagen und ließ als Mitglied eines Flüchtlingstrecks sein Heimatdorf in Hinterpommern im heutigen Polen zurück. Seine Erinnerungen an drei gefährliche, entbehrungsreiche aber auch abenteuerliche Jahre der...

  • Stade
  • 26.07.13
  • 680× gelesen

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