"Mit Kopf, Herz und Heimatliebe": Vize-Landrat Heiner Schönecke feierte mit 400 Gästen seinen 70. Geburtstag

Beim Empfang: Heiner Schönecke (li.) begrüßt Dirk Jäger, Superintendent des Kirchenkreises Hittfeld
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ce. Buchholz. "Andere denken nach, wir denken vor!": Das ist die Lebensphilosophie von Kultrocker Udo Lindenberg, der im Mai 70 Jahre jung wird. Und es ist auch die Devise des erfolgreichen Unternehmers, Vize-Landrates, CDU-Landtagsabgeordneten, Netzwerkers und Förderers Heiner Schönecke aus Elstorf, der am Samstag in der Buchholzer Empore seinen 70. Geburtstag feierte. Rund 400 geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur und kirchlichem Leben kamen, um dem Jubilar zu gratulieren und seine Verdienste für die Region zu würdigen.
Schöneckes Sohn Henner begrüßte die Gäste und versprach einen im wahrsten Wortsinn geschmackvollen Programm-Mix aus Gaumenfreuden, Ohrenschmaus von der Band "Appeldwatsch" sowie Informationen und Anekdoten über den Gastgeber. Dessen Leben und Wirken wurden in drei Talkrunden mit Vertretern seiner Heimatgemeinde Neu Wulmstorf, des Landkreises Harburg und des Landes Niedersachsen beleuchtet. Die erste Runde moderierte Hans Weber, Vorsitzender des TSV Elstorf. Zu seinen Gesprächspartnern gehörte Neu Wulmstorfs Bürgermeister Wolf-Egbert Rosenzweig. Der erklärte, er kenne Heiner Schönecke als "immer umtriebigen, aktiven Abgeordneten", weshalb die 70 Lebensjahre kaum zu glauben seien. Das Gerücht, Schönecke wolle nochmal für den Gemeinderat kandidieren, kommentierte Rosenzweig mit: "Das wäre schön." Buxtehudes Ex-Bürgermeister Jürgen Badur, einst Kämmerer von Neu Wulmstorf, erinnerte sich an einen Antrag Schöneckes im Gemeinderat aus dem Jahr 1989, die erste Sitzung des Gremiums im damals neuen Rathaus "up Platt" anzuhalten. "So wollte er auf unkonventionelle Weise die Bedeutung des Plattdeutschen als Heimatsprache hervorheben", so Badur.
In der von Stephan Schrader (Geschäftsführer WOCHENBLATT-Verlag Schrader GmbH & Co. KG) moderierten Talkrunde bescheinigte Hans-Heinrich Aldag seinem CDU-Fraktionskollegen Heiner Schönecke mit einem Augenzwinkern, dieser sei bei politischen Debatten ein "kämpferischer Vertreter und rhetorisch brillant, wenn auch nicht immer sachlich". Prof. Dr. Rolf Wiese, Chef des Freilichtmuseums in Rosengarten-Ehestorf, Rosengartens ehemaliger Bürgermeister Dietmar Stadie und der frühere Oberkreisdirektor Hans-Joachim Röhrs würdigten Heiner Schöneckes Engagement für das Museum und dessen Förderverein, dem inzwischen rund 11.400 Mitglieder angehören. "Mit Kopf, Herz und Heimatliebe hast du dich stets eingesetzt", so Stadie.
"Mit der Zukunftswerkstatt ist der Landkreis Harburg definitiv in der Metropolregion Hamburg angekommen", richtete Jan Bauer, Vorsitzender des Werkstatt-Fördervereins, den Blick auf eines der jüngsten und wichtigsten von Schönecke angestoßenen Projekte. Der außerschulische Lernstandort im Buchholzer Schulzentrum am Kattenberge, der Schüler an die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) heranführt, erfreut sich bei Jungen und Mädchen aus dem gesamten Landkreis großer Beliebtheit. Dieses Vorzeigeprojekt nahm Jan Bauer schließlich zum Anlass, um den neuen "Heiner-Schönecke-Zukunftspreis" vorzustellen, der ab 2017 jährlich für begabten Nachwuchs ausgelobt werden soll und mit jeweils 2.500 Euro dotiert sein wird.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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