Teamwork-Day in Grauerort
Junger Blaulicht-Nachwuchs erobert alte Stader Festung
- Beim Teamwork-Day für den Blaulicht-Nachwuchs gab es viele Angebote
- Foto: Daniel Beneke/LK Stade
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Blaulicht, Rettungsboote, Wärmebildkameras und eine historische Festung als Kulisse: Beim dritten Teamwork-Day der Blaulicht-Jugend wurde die Festung Grauerort am Sonnabend zum großen Trainings- und Erlebnisgelände. Rund 400 Kinder und Jugendliche aus den Nachwuchsorganisationen von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk, DLRG und Deutschem Roten Kreuz kamen zusammen – und konnten dabei lernen, worauf es später einmal im Ernstfall ankommt.
Dabei ging es ausdrücklich nicht nur um Technik. Im Mittelpunkt stand vor allem das Zusammenspiel der verschiedenen Hilfsorganisationen. Denn wenn es bei einem Unfall, Brand oder Hochwasser ernst wird, müssen Feuerwehr, Rettungsdienste, DLRG, THW und Polizei Hand in Hand arbeiten. Genau dieses Miteinander sollten die Jugendlichen beim Teamwork-Day kennenlernen.
- Rund 400 junge Mitglieder der verschiedenen Hilfsorganisationen verbrachten einen erlebnisreichen Tag
- Foto: Daniel Beneke/LK Stade
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Viele spannende Mitmachstationen
Rund 60 Helfer hatten dafür 17 Mitmachstationen vorbereitet. Dort wurde Erste Hilfe geübt, der Umgang mit Feuerlöschern erklärt und gezeigt, wie eine Wärmebildkamera funktioniert. Die DLRG vermittelte Baderegeln und Wissen rund um die Wasserrettung und die Polizei war mit einem Parcours zur Verkehrssicherheit vertreten. Besonders begehrt dürfte bei sommerlichem Wetter allerdings ein Programmpunkt auf der Elbe gewesen sein. Vom Abbenflether Strand aus ging es mit Rettungsbooten der DLRG hinaus ins Hauptfahrwasser.
Wer lieber festen Boden unter den Füßen behielt, konnte das Gelände mit dem „Festungsblitz“, einer kleinen Eisenbahn, erkunden. Auch Technikfreunde kamen auf ihre Kosten. Die Kreisfeuerwehr präsentierte ihren Einsatzleitwagen II. Hinter dem sperrigen Namen verbirgt sich eine mobile Kommandozentrale: Bei größeren Einsätzen laufen dort Informationen zusammen, werden Kräfte koordiniert und Entscheidungen vorbereitet.
- Spaß machten die Rundfahrten mit dem "Festungsblitz"
- Foto: Daniel Beneke/Lk Stade
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Alle bilden eine Gemeinschaft
Dass die Jugendlichen an diesem Tag nicht nur etwas lernen, sondern auch Kontakte über die Grenzen ihrer eigenen Organisation hinaus knüpfen sollten, war ausdrücklich gewollt. „Die Nachwuchsretter haben den Zusammenhalt, der zwischen den verschiedenen Einheiten herrscht, in und bei der Festung hautnah erlebt“, sagte Landrat Kai Seefried, der die Teilnehmer begrüßte.
Für ihn steckt hinter der Veranstaltung zugleich eine wichtige Zukunftsfrage. Denn Freiwillige Feuerwehren und Hilfsorganisationen sind darauf angewiesen, dass immer wieder junge Menschen nachrücken. „Sie sind unsere Zukunft“, sagte Seefried. Man brauche den Nachwuchs, damit die Blaulicht-Familie auch künftig schlagkräftig und kameradschaftlich arbeiten könne.
- Mit dem Feuerwehr-Boot ging es hinaus auf die Elbe
- Foto: Daniel Beneke/LK Stade
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Dass Nachwuchsarbeit nicht trocken sein muss, zeigte der Teamwork-Day eindrucksvoll: lernen, ausprobieren, Boot fahren und gemeinsam etwas erleben – an diesem Samstag gehörte all das zusammen. Und vielleicht wurde dabei bei dem einen oder anderen Jugendlichen der Grundstein dafür gelegt, später einmal selbst Verantwortung zu übernehmen, wenn andere Menschen Hilfe brauchen. Für die Verpflegung der vielen jungen Gäste sorgte das Team des Fördervereins der Festung Grauerort.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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