Abriss des Jugendhauses in Stade

Abrissbagger am Altbau des Jugendhauses
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Neubau am Vorwerk soll im Herbst 2016 bezogen werden

tp. Stade. Über dem Jugendhaus am Vorwerk in Stade "kreist die Abrissbirne": Anlass sind nötige Sanierungsarbeiten und ein Teilneubau der Einrichtung des Landkreises Stade, die 19 Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Notlagen ein vorübergehendes Zuhause bietet.

Der älteste Gebäudeteil (18. Jahrhundert) muss den neuesten Vorgaben des Brandschutzes, der Energieeffizienz, den Bedürfnissen von Menschen mit Behinderungen sowie aktuellen Heimrichtlinien angepasst werden. Dazu ist ein Teilabriss des Altbaus erforderlich.

In dem verbleibenden Gebäudeteil entstehen Büros für die Verwaltung und Leitung der Einrichtung. Die angrenzenden Apartmentwohnungen für ältere Jugendliche und junge Erwachsene werden modernisiert. Anschließend erfolgt der Abbruch der restlichen Gebäudeteile, um Platz für den modernen zweigeschossigen Neubau zu schaffen.

Im Obergeschoss werden zehn Einzelzimmer, Bäder und Toiletten für die Wohngruppen errichtet. Ein separater Zugang führt zur Jugendschutzstelle im Obergeschoss mit sechs Zimmern für Kinder und Jugendliche. Im Erdgeschoss entstehen zugehörige Gemeinschaftsräume, eine Wohnküche und diverse Funktionsräume.

Barrierefreier Wohnraum für ein Kind oder Jugendlichen mit Behinderung wird im Erdgeschoss geschaffen. Auf beiden Etagen des Neubaus befinden sich Räume für die Betreuer.

Während der Um- und Neubauphase ziehen die Bewohner des Jugendhauses in mobile Wohneinheiten hinter dem Jugendhaus. Vorübergehend wohnen in den Containern auch alleinreisende minderjährige Flüchtlinge.

Der Einzug in die neuen Räume mit dann 1.788 Quadratmetern Wohn- und Nutzfläche ist für Herbst 2016 geplant.

Der Um- und Neubau kostet ca. 2,5 Millionen Euro.

Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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