Soko Tierschutz

Beiträge zum Thema Soko Tierschutz

Panorama
Vom LPT in Mienenbüttel wurden weitere 78 Affen abtransportiert

LPT Mienenbüttel
Weitere Affen von Tierversuchsanstalt abtransportiert

bim. Mienenbüttel. Von der Tierversuchsanstalt LPT in Mienenbüttel sind am frühen Freitagmorgen zwischen 4 und 5 Uhr erneut Affen abstransportiert worden. Der Landkreis bestätigt, dass diesmal 78 Affen zum "Lieferanten" in die Niederlande zurückgebracht worden seien. 76 Tiere waren so bereits am 7. November weggeschafft worden. Wie berichtet, ist die Ankündigung des LPT, den Standort in Mienenbüttel Ende Februar 2020 schließen zu wollen, für den Landkreis Harburg kein Anlass, das laufende...

  • Neu Wulmstorf
  • 22.11.19
Politik
Das Gesicht des Affen zeigt, welche Qualen die Versuche bereiten

Tiere weggebracht
LPT Mienenbüttel schließt Ende Februar

bim. Mienenbüttel. Die Bilderder „Soko Tierschutz“ von gequälten Affen, Katzen und Hunden im „Laboratory of Pharmacology and Toxicology“ (LPT) in Mienenbüttel gingen um die Welt und trieben tausende Tierfreunde bei Demonstrationen auf die Straße. Doch was das Tierleid bislang nicht vermag, weil für Tierversuche andere „Standards“ als für private Tierhaltung gelten, könnten jetzt die von früheren LPT-Mitarbeiterinnen im ARD-Magazin „Fakt“ öffentlich gemachten Manipulationsvorwürfe schaffen: die...

  • Tostedt
  • 12.11.19
Politik
Im Tierversuchslabor LPT in Mienenbüttel wurden nicht nur Tiere schwer misshandelt, dort sollen auch medizinische Studien gefälscht worden sein

Landkreis-Grüne fordern Schließung des Tierlabors
LPT-Studien jahrelang gefälscht?

as. Mienenbüttel. War das Leid der im Tierlabor LPT schwerst misshandelten Tiere (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach) auch noch umsonst? Wie das ARD-Magazin "Fakt" jetzt berichtete, sollen Mitarbeiter der Versuchsanstalt angehalten worden sein, Medikamentenstudien zu fälschen. In Hamburg-Neugraben sollen u.a. Ergebnisse einer Studie zur Wirkung von Arzneien an Ratten "verbessert" worden sein, damit sie den Erwartungen der Kunden entsprechen. Wie berichtet, gab es auch am Standort in...

  • Hollenstedt
  • 08.11.19
Politik
Ein Versuchsbeagle, der im Sterben liegt. Dieses erschütternde Bild machte der Undercover-Ermittler der "Soko Tierschutz" Foto: Soko Tierschutz/crueltyfree int

Tierversuchslabor-Skandal:
LPT-Schließung wird geprüft

bim. Mienenbüttel. Im Tierversuchslabor-Skandal um das "Laboratory of Pharmacology and Toxicology" (LPT) in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel schließt der Landkreis Harburg inzwischen eine Betriebsuntersagung nicht mehr aus. Voraussetzung sei allerdings, dass die Unzuverlässigkeit des Betreibers festgestellt werde. Darüber informierten am Montagnachmittag Landrat Rainer Rempe und der neue Veterinäramtsleiter Thorsten Völker den Kreisausschuss des Landkreises Harburg. „Wir prüfen im Rahmen des...

  • Winsen
  • 29.10.19
Politik
Jane Goodall ist eine weltweit anerkannte Primatologin. Sie äußert sich zum Tierversuchslabor-Skandal
4 Bilder

Tierversuchslabor-Skandal:
"Nichts anderes als die Hölle auf Erden"

bim. Mienenbüttel. Der von der "Soko Tierschutz" und "Cruelty Free International" aufgedeckte Tierversuchslabor-Skandal im LPT in Mienenbüttel bekommt nun eine internationale Dynamik: Tierrechtler demonstrierten in der Schweiz vor einem Pharmakonzern, der Tierversuche beim LPT in Auftrag gegeben haben soll, am Mittwoch protestierten Tierschützer vor der deutschen Botschaft in Wien gegen Tierversuche. Auch die weltweit führende Primatologin Jane Goodall, Gründerin des Jane Goodall Instituts und...

  • Buchholz
  • 25.10.19
Blaulicht
700 Menschen nahmen an der Mahnwache vor den Toren des Tierschutzlabors LPT in Mienenbüttel teil
7 Bilder

Tierversuchslabor-Skandal
Tausende demonstrieren gegen das LPT

ab/bim. Mienenbüttel. Tausende Menschen gingen am Samstag in Hamburg-Neugraben vor dem LPT-Hauptsitz auf die Straße, um gegen die Tierversuchsanstalt "Laboratory of Pharmacology and Toxicology" (LPT) in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel nach dem jüngst von der "Soko Tierschutz" und "Cruelty Free International" aufgedeckten Tierlabor-Skandal zu demonstrieren. Am Abend gab es eine friedliche Mahnwache vor dem Gelände des LPT in Mienenbüttel: 700 Menschen nahmen daran teil. Friedrich Mülln von der "Soko...

  • Neu Wulmstorf
  • 22.10.19
Politik
Zynischer Behördentipp, weil Beschäftigungsmaterial fehlt: Die Versuchsaffen sollen mit den Vorhängeschlössern spielen
3 Bilder

LPT Mienenbüttel
Neue Erkenntnisse im Tierlabor-Skandal

bim. Mienenbüttel. Erschreckende neue Erkenntnisse zieht die "Soko Tierschutz" im Tierlabor-Skandal um das LPT in Mienenbüttel: Nicht nur, dass inzwischen vier Strafanzeigen gegen das Labor wegen Verstößen gegen den Tierschutz gestellt worden sind (vom Landkreis, Tierschutzbund, "Soko" und Laves). Der verdeckte Ermittler der "Soko" hat vermutlich auch einen Betrug aufgedeckt: Denn einer der Versuchsaffen sei plötzlich durch einen anderen ausgetauscht worden und diese Versuchsreihe somit nicht...

  • Buchholz
  • 18.10.19
Politik
Grauenhafte Tierquälerei im LPT: Ein Affe ist festgeschnallt für Giftigkeitstests
4 Bilder

Grausame Tierversuche
Politik schaut weg bei massenhafter Tierquälerei

bim. Neu Wulmstorf. Ein Affe mit gequältem Gesichtsausdruck, festgeschnallt an einer Versuchsapparatur, und ein Hund, der neben einer Pfütze Blut hockt - die Bilder, die die "Soko Tierschutz" und "Cruelty Free International" jetzt bei Undercover- Recherchen in der Tierversuchsanstalt "Laboratory of Pharmacology and Toxicology" (LPT) in Neu Wulmstorf-Mienenbüttel gemacht haben, sind mehr als verstörend. Nach Sichtung der Bilder haben das Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit...

  • Buchholz
  • 15.10.19
Blaulicht
Auf den Videos wurden zahlreiche Verstöße gegen den Tierschutz dokumentiert

Schlachthof-Skandal von Düdenbüttel: Alle Höfe identifiziert
285 Videos gesichtet

jd. Stade. Nach rund fünf Monaten hat der Landkreis das Thema abgearbeitet und die Akten liegen mittlerweile beim Staatsanwalt. Im Zusammenhang mit dem Skandal um den inzwischen geschlossenen Schlachthof in Düdenbüttel haben Mitarbeiter der Kreisverwaltung 535 Gigabyte an Videomaterial ausgewertet. Das entspricht einer Laufzeit von mehr als 56 Stunden. Die heimlich aufgenommenen Videos, auf denen Verstöße gegen das Tierschutzgesetz dokumentiert sind, waren der Behörde vom Verein "SoKo...

  • Stade
  • 08.09.19
Politik
Miriam Staudte übt Kritik am Landrat  Foto: Grüne
2 Bilder

Schlachthof-Skandal in Düdenbüttel: Landwirtschaftsministerium antwortet auf Anfrage der Grünen
Grünen-Kritik an Landrat Roesberg

jd. Stade/Hannover. Der Schlachthof-Skandal in Düdenbüttel ist auch Thema in der Landespolitik. Die Grünen-Politikerin Miriam Staudte richtete zu den Vorgängen in Düdenbüttel eine Anfrage mit einem umfangreichen Fragenkatalog an das Agrarministerium. In ihrer Anfrage, dessen Antworten jetzt vorliegen, beziehen sich die Grünen ausdrücklich auf die umfangreiche Berichterstattung im WOCHENBLATT. Für die Grünen steht nach Durchsicht des Schreibens aus dem Ministerium fest, "dass die Probleme bei...

  • Stade
  • 28.06.19
Politik
Bilder wie dieses von der "Soko Tierschutz" haben die Menschen aufgewühlt Foto: Soko Tierschutz

Landkreis verteidigt nach Schlachthofskandal Düdenbüttel das Veterinäramt
"Unser System der Kontrollen hat funktioniert"

Landkreis-Dezernentin Nicole Streitz über die Folgen des Schlachthof-Skandals tk. Stade. Elf Landwirte, davon sechs aus dem Landkreis Stade, haben unangekündigten Besuch von Amtsveterinären bekommen. Sie waren unfreiwillige Hauptdarsteller in den Videos, mit denen die "Soko Tierschutz" schockierende Verstöße gegen das Tierschutzrecht auf dem mittlerweile geschlossenen Düdenbütteler Schlachthof und bei Transporten dorthin dokumentiert hatte. Diese Personen sind von Mitarbeitern des Landkreises...

  • Stade
  • 11.06.19
Politik
Dezernentin Nicole Streitz, hier mit dem Ersten Kreisrat Dr. Eckart Lantz (li.) und dem Ausschussvorsitzenden Wilfried Ehlers, gab Informationen zum Düdenbütteler Schlachthof an Ausschussmitglieder und Zuhörer Foto: jab

Politik trifft auf Tierschutz
Schlachthof-Skandal in Düdenbüttel war Thema im Ausschuss des Landkreises

jab. Stade. "Herzlich willkommen" prangt auf dem Bildschirm im Eingangsbereich des Kreishauses in Stade. Diese Worte müssen sich für Friedrich Mülln, Gründer der "Soko Tierschutz", im Nachhinein wie blanker Hohn anfühlen. Denn: Er war alles andere als willkommen bei der Ausschusssitzung für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Tourismus - jedenfalls nicht als Fragensteller. Der Ausschuss thematisierte unter anderem den Skandal um den inzwischen geschlossenen Schlachthof in Düdenbüttel, den...

  • Stade
  • 09.06.19
Panorama
Dieses verletzte Tier hätte nicht in den Schlachthof transportiert werden dürfen. "Das ist eine vermeidbare, elende Quälerei für das Tier und ein grober Verstoß gegen das Tierschutzgesetz", sagt Diana Plange, Fachtierärztin für Tierschutz Foto: Soko Tierschutz

Tierschutzbeauftrage aus Berlin und Ex-Mitarbeiterin des Stader Veterinäramts übt Grundsatzkritik
Schlachthofskandal in Düdenbüttel: "Das ist eine akzeptierte Praxis mit System"

Fachtierärztin für Tierschutz analysiert Schlachthofskandal in Düdenbüttel und zieht ernüchterndes Fazit tk. Stade. Der Schlachthof in Düdenbüttel wird nicht mehr öffnen. Der Betreiber hat seine EU-Zulassung, die den Schlachtbetrieb erst erlaubt, zurückgegeben (das WOCHENBLATT berichtete). Ist dieser Schlachthofskandal, abgesehen von der langwierigen juristischen Aufarbeitung durch die zuständige Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft Oldenburg, damit erledigt? Wohl kaum. Vor Düdenbüttel gab es allein...

  • Stade
  • 17.05.19
Blaulicht
Die "Soko Tierschutz" hat auf dem Schlachthof Tierquälerei in großem Stil aufgedeckt

Skandal-Schlachthof in Düdenbüttel stellt Betrieb ein

lt. Düdenbüttel. Der in den Tierquälerei-Skandal verwickelte Schlachthof in Düdenbüttel stellt seinen Betrieb ein, gibt alle EU-Zulassungen zurück und entlässt alle 15 Mitarbeiter. Das bestätigt Rechtsanwalt Heinz-Jürgen Klüsener auf WOCHENBLATT-Nachfrage. Der Familienbetrieb kommt so vermutlich einer behördlichen Schließung zuvor. Wie berichtet, waren Schlachtungen in dem Düdenbütteler Betrieb bis zum 17. Mai untersagt worden, weil die Tierschützer des Vereins "Soko Tierschutz" dort und auf...

  • Oldendorf-Himmelpforten
  • 30.04.19
Panorama
Friedrich Mülln bei einer vorangegangenen Aktion Fotos: Soko Tierschutz
3 Bilder

Schlachthof-Skandal in Düdenbüttel
"Soko Tierschutz" bekommt neue Hinweise

Schlachthof-Skandal in Düdenbüttel: So arbeitet die "Soko Tierschutz" tk. Landkreis. Ein Vermummter, bewaffnet mit einer Axt, ist schon auf ihn zugestürmt und überfahren wollte man Friedrich Mülln ebenfalls. Eine Rufmordkampagne, erdacht von einer Agentur in der Schweiz, sollte den Gründer der Tierschutzorganisation "Soko Tierschutz" diskreditieren und damit möglichst mundtot machen. Dass die "Soko Tierschutz" jetzt den Schlachthofskandal in Düdenbüttel aufgedeckt hat, zeigt aber: Das waren...

  • Stade
  • 26.04.19
Panorama
Die "Soko Tierschutz" hat brutale und illegale Praktiken beim Tiertransport aufgedeckt Foto: Soko Tierschutz

Schlachthof in Düdenbüttel bleibt geschlossen
"Soko Tierschutz" zeigt Staatsanwaltschaft Oldenburg an

Schlachthofskandal in Düdenbüttel erst durch "Desinteresse der Ermittlungsbehörde" möglich tk. Landkreis. Die "Soko Tierschutz", die aktuell den Schlachthofskandal in Düdenbüttel aufgedeckt hat, wirft der Staatsanwaltschaft Oldenburg "Desinteresse" bei der Aufklärung und Verfolgung von Tierquälereien und Schlachthofskandalen vor. Die Gruppe hat daher Strafanzeige wegen des Verdachts aufs Rechtsbeugung gegen die Staatsanwaltschaft Oldenburg gestellt. Dort werden niedersachsenweit alle...

  • Stade
  • 18.04.19
Panorama
4 Bilder

"Soko Tierschutz" deckt brutale Tierquälereien auf Düdenbütteler Schlachthof auf
Kranke Milchkühe grausam entsorgt

tk. Stade. Der Tierquälerei-Skandal um den seit vergangener Woche geschlossenen Schlachthof in Düdenbüttel nimmt immer größere Formen an. Die Tierschützer des Vereins "Soko Tierschutz" haben dort und auf Lkws des Schlachtbetriebs im März und April verdeckte Videoaufnahmen gemacht, die eine Vielzahl erschütternder Verstöße dokumentieren. Das Fleisch von Tieren, die gar nicht hätten geschlachtet werden dürfen, wurde laut "Soko Tierschutz" in die gesamte EU geliefert und unter anderem zu Döner,...

  • Stade
  • 12.04.19
Panorama
Symbolfoto: Auf dem Transport zum Schlachthof und vom Lkw in den Schlachthof solken kranke Rinder unter Schmerzen mit einer Seilwinde gezogen worden sein. Foto: adobe_stock_ledmark31

Kranke Rinder mit Seilwinde vom Lkw auf den Schlachthof gezerrt
Tierquälerei: Schlachtbetrieb im Kreis Stade stillgelegt

tk. Stade. Ein Schlachtbetrieb im Landkreis Stade ist am Mittwoch geschlossen worden. Der Landkreis Stade hat wegen schwerer Verstöße gegen das Tierschutzrecht angeordnet, dass dort bis auf Weiteres nicht mehr geschlachtet werden darf. Aufgedeckt wurde der mutmaßliche Skandal von der "Soko Tierschutz", die das Landwirtschaftsministerium in Hannover am Mittwoch über die Missstände informiert hatte. Im Fokus der Ermittler steht aber auch das Veterinäramt des Landkreises Stade selbst sowie einige...

  • Stade
  • 04.04.19
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