St.-Petri-Gemeinde stellt sich Missbrauchsbericht
Buxtehuder Kirche vor der Zerreißprobe
Rund 40 Menschen sitzen an einem Donnerstagabend im Februar im Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Buxtehude. Eine Gemeindeversammlung, aber keine wie sonst. Die St.-Petri-Gemeinde spricht über Missbrauchsberichte aus den 1980er-Jahren bis in die 2010er – und über das, was mindestens genauso schwer wiegt wie die Taten selbst: das lange Schweigen. Alle Augen sind auf Jurist Dr. Wolf-Peter Groß gerichtet. Im Mai vergangenen Jahres begann er an seinem Bericht zu arbeiten, führte Gespräche mit Betroffenen...