Notunterkunft

Beiträge zum Thema Notunterkunft

Panorama
Brennnesselwildwuchs und Stacheldraht sind Helga Demir ein Dorn im Auge Foto: jab
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Helga Demir (67) lebt seit elf Jahren in einer Notunterkunft in Hollern-Twielenfleth / Kritik an den Verantwortlichen
Ist diese Unterbringung menschenwürdig?

jab. Hollern-Twielenfleth. Wie menschenwürdig es sich in einer Notunterkunft leben lässt, dazu gibt es in der Notunterkunft in Hollern-Twielenfleth unterschiedliche Sichtweisen. Helga Demir (67) lebt seit elf Jahren hier buchstäblich am Rande der Gesellschaft in der Samtgemeinde Lühe - weil ihre rund 700 Euro Rente nicht für eine Wohnung auf dem freien Markt ausreichen. Mit ihrer Existenz außerhalb der gesellschaftlichen Mitte hat sie sich abgefunden. Doch an dem Gebäude direkt hinterm...

  • Lühe
  • 09.08.19
Politik
Marode Nachkriegsbauten am Fredenbecker Weg
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Ausschuss bringt Umzug der Obdachlosen in Stade auf den Weg

SPD-Ratsherr Hermann Müller: "Die Hütten sind marode"/ Grüne: "Schaffung von Elends-Orten" tp. Stade. Für viele Bewohner der städtischen Obdachlosenunterkünfte ist dies wohl der letzte Winter in den mit primitiven Bolleröfen ausgestatteten Nachkriegsbaracken am Fredenbecker Weg in Stade. Der zuständige Ausschuss für Feuerwehr, Sicherheit und Verkehr brachte auf seiner Sitzung am Mittwochabend den seit Längerem von den Sozialdemokraten geforderten und von der Stadt mit geplanten Umzug an die...

  • Stade
  • 20.01.17
Politik
Die bislang ungenutzten Neubauten an der B73 waren ursprünglich zur Flüchtlingsunterbringung vorgesehen
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Lösung für Obdachlose in Stade in Sicht

Vorschlag der SPD: behutsame Umsiedlung vom Fredenbecker Weg in die Neubauten an der B73 tp. Stade. Er nächste Winter steht vor der Tür. Auf eine kurzfristige Lösung zur Verbesserung der städtischen Obdachlosenunterbringung pocht jetzt der SPD-Ortsvereinsvorsitzender, Sozialpolitiker im Stader Rat und Initiator des "Runden Tisches Obdachlosigkeit", Oliver Kellmer. Seine Idee: Die Bewohner der größtenteils heruntergekommenen, mit einfachen Öfen ausgestatteten Unterkünfte am Fredenbecker Weg...

  • Stade
  • 25.10.16
Politik
Joachim Kruse (44): Seine Obdachlosen-Laufbahn begann, als er 18 Jahre alt war
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Endstation Notunterkunft am Fredenbecker Weg in Stade

„U25-Sanktion“: Immer mehr junge Erwachsene stranden in städtischer Obdachlosenunterkunft / SPD-Fraktion gründet „Runden Tisch“ tp. Stade. Vier junge Leute im Alter zwischen 18 und 32 Jahren gerieten am frühen Freitagmorgen in höchste Gefahr, als sie im leerstehenden „Hertie“-Parkhaus in Stade übernachteten und ein Feuer ausbrach (das WOCHENBLATT berichtete). Der Fall vergegenwärtigt die Not junger Menschen, die in der kalten Jahreszeit eine Parkhaus-Ruine als Schlafplatz wählen müssen. Der...

  • Stade
  • 17.03.16
Panorama

113 Flüchtlinge ziehen diese Woche aus Notunterkunft in neue Bleibe

bc. Stade. Die nächsten 113 Flüchtlinge ziehen in dieser Woche aus einer Notunterkunft (Sporthallen an den Berufsbildenden Schulen in Stade) in ihre neue Bleibe in Städten und Gemeinden. Damit sinkt die Zahl der Bewohner in den Notunterkünften des Landkreises Stade auf rund 450. Weitere Umzüge werden in der kommenden Woche folgen. Die formalen „Zuweisungen“ der Landesaufnahmebehörde dieser Woche sind für den 2. Februar beziehungsweise den 4. Februar ausgestellt. Rund zwei Drittel der...

  • Buxtehude
  • 03.02.16
Panorama
Für die Notunterkunft in Harsefeld gelten derzeit besondere Sicherheitsregeln

Hepatitis bei Flüchtlingen: In Harsefelder Unterkunft sind zwei Kinder erkrankt

jd. Harsefeld. In der Harsefelder Notunterkunft für Flüchtlinge sind zwei Fälle von Hepatitis A aufgetreten: Nach Mitteilung der Malteser - die Hilfs-Organisation betreut die Einrichtung in der Sporthalle des Aue-Geest-Gymnasiums - erkrankten in der vergangenen Woche zwei zwölfjährige Kinder an der meldepflichtigen Virusinfektion der Leber. Eines der Kinder werde im Krankenhaus behandelt, das andere werde in der Unterkunft, isoliert von den Mitbewohnern, betreut, so Malteser-Sprecher Dr....

  • Harsefeld
  • 27.01.16
Panorama

Weihnachtsfeier für Flüchtlinge in der Notunterkunft

bc. Stade. Mehrere hundert Menschen in Stade werden die Festtage in Sporthallen verbringen. Aus diesem Grund haben Kirchenvertreter am 2. Weihnachtstag ab 14.30 Uhr eine Weihnachtsfeier im Forum der Berufsschule direkt neben dem Flüchtlingscamp organisiert. Vorbereitet wird die Feier von christlichen und muslimischen ehrenamtlichen Helfern. Jeder, der dabei helfen möchte, ist gerne gesehen. Die Organisatoren wünschen sich eine Vorabinformation bis zum 22. Dezember unter Tel. 04141 - 530178...

  • Stade
  • 18.12.15
Panorama
Nahmen wie viele Bürger die Turnhalle in Augenschein: Harsefelds Bürgermeister Michael Ospalski und Flüchtlingsbetreuerin Huda Aslam

In Harsefeld sind die Vorbereitungen für Notunterkunft weitgehend abgeschlossen / Info-Abend für die Bürger

jd. Harsefeld. Die Flüchtlinge können in Kürze kommen: In Harsefeld sind fast alle Voraussetzungen geschaffen, um bis zu 300 Menschen im Rahmen der Notaufnahme unterbringen zu können. Die Turnhalle des kreiseigenen Aue-Geest-Gymnasiums wurde bereits hergerichtet. Einzig das große Aufenthaltszelt mit wintertauglicher Thermohülle fehlt noch. Da die Notunterbringung von Flüchtlingen derzeit ein großes Thema im Ort ist, hatte Samtgemeinde-Bürgermeister Rainer Schlichtmann zu einem Info-Abend in das...

  • Harsefeld
  • 01.12.15
Panorama
In der Turnhalle (re.) sollen Flüchtlinge untergebracht werden. Direkt daneben befindet sich das Gebäude des Gymnasiums (li.)

Turnhalle des Harsefelder Gymnasiums wird für 300 Flüchtlinge hergerichtet / Rassistische Aufkleber an der Eingangstür

jd. Harsefeld. Wohl noch im November ziehen die ersten Flüchtlinge in die Sporthalle des Harsefelder Aue-Geest-Gymnasiums: Landrat Michael Roesberg hatte angekündigt, dass die Halle als Notunterkunft für rund 300 Menschen hergerichtet wird (das WOCHENBLATT berichtete). Damit bringt der Landkreis, der im Zuge der Amtshilfe für das Land Niedersachsen bereits Platz für 750 Flüchtlinge geschaffen hat, erstmals eine größere Anzahl außerhalb der Kreisstadt unter. Schulleiter Johann Book hat bereits...

  • Harsefeld
  • 13.11.15
Politik
Verwaltungschef Hans-Heinrich Höper
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„Mehr Sensibilität erwartet“ - Verwaltungschef Hans-Heinrich Höper kritisiert FDP-Chef Philipp-Alexander Wagner

mum. Jesteburg. „Ich war entsetzt, dass Herr Wagner ohne vorherige Prüfung der Sachlage die Unterbringung von Flüchtlingen in der Festhalle in Erwägung zieht“, so Samtgemeinde-Bürgermeister Hans-Heinrich Höper. FDP-Chef Philipp-Alexander Wagner habe sich bei der Verwaltung nach der Situation der Festhalle erkundigt. „Das ist völlig in Ordnung und er hat auch eine Antwort erhalten. „Gerade bei einem solchem Thema hätte ich allerdings mehr Sensibilität erwartet. Offensichtlich hat er nicht die...

  • Jesteburg
  • 03.11.15
Panorama
Die Notunterkunft an der Glückstädter Straße bietet Platz für bis zu 500 Menschen
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Flüchtlingskrise: Landrat kritisiert Verteilungsverfahren / Weitere Notunterkunft geplant

bc. Stade. Die Kreisverwaltung in Stade wappnet sich für die Ankunft der nächsten Flüchtlinge. Am Mittwoch erreichte Landrat Michael Roesberg das zweite Amtshilfeersuchen des Landes innerhalb weniger Tage. Am kommenden Montag sollen weitere 150 Flüchtlinge in Stade ankommen - quasi direkt von der deutsch-österreichischen Grenze in Bayern, ohne vorher in einer Landesaufnahmeeinrichtung registriert worden zu sein. Roesberg sieht noch kein Ende der Flüchtlingsaufnahme: „Nach meiner Einschätzung...

  • Stade
  • 23.10.15
Panorama
Auf der Abschiedsfeier (v. li.): Dagmar Luhmann, Peter Rohde und André Wiese

Abschied von der MTV-Halle

thl. Winsen. Abschied nehmen von der alten MTV-Halle an der Eckermannstraße hieß es jetzt für die Sportler des TSV Winsen. Rund 50 Mitglieder waren der Einladung des Vereins gefolgt. Vorsitzende Dagmar Luhmann und Liegenschaftswart Peter Rohde, dessen Großeltern schon in der Halle ihren Schulsport absolviert haben, ließen die Geschichte der Halle, die u.a. auch mal als Lazarett genutzt wurde, Revue passieren. Winsens Bürgermeister André Wiese (CDU) berichtet, dass die Halle zunächst einmal als...

  • Winsen
  • 17.02.15
Politik
Kreisrat Dr. Björn Hoppenstedt über die Unterkunftsknappheit für Flüchtlinge

Voller Saal bei Infoabend über neue Flüchtlingsunterkunft

Bürgerinfoabend zum baldigen Bezug der "Heide-Residenz" ab. Neu Wulmstorf. Mit über 200 Besuchern war der Saal gut gefüllt: Viele Neu Wulmstorfer waren am Mittwoch zum Bürgerinfoabend der Gemeinde gekommen, die einen, um ihre Hilfe anzubieten, einige, um Zweifel zu bekämpfen, mancher, um seinen Unmut zu äußern. Es ging um den baldigen Einzug der 50 Flüchtlinge, für die das ehemalige Seniorenheim "Heide-Residenz" vom Landkreis Harburg angemietet wurde. Der Landkreis war auch "Gastgeber" der...

  • Neu Wulmstorf
  • 10.10.14
Politik
Primitive Baracken am Fredenbecker Weg. Einige Menschen leben jahrelang in den tristen Notbehausungen im Süden der Stadt Stade
3 Bilder

"Öffentliche Hand muss sich stärker engagieren"

Obdachlosenensiedlung Fredenbecker Weg: keine schnelle Lösung in Sicht tp. Stade. Bei der Verbesserung der Unterbringung obdachloser Menschen in den städtischen Notunterküften am Fredenbecker Weg in Stade (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach) ist keine schnelle Lösung in Sicht: Der Sozialausschuss befasste sich auf seiner jüngsten Sitzung mit einem Antrag der SPD-Fraktion auf Modernisierung der Barackensiedlung, in der zeitweise mehr als 50 Menschen leben, einige von ihnen schon seit...

  • Stade
  • 15.07.14
Politik
In Kutenholz hat derzeit eine Harsefelder Familie, deren Haus abbrannte, Unterschlupf in einer Samtgemeindewohnung direkt über der Grundschule gefunden

Unterkunft für Menschen in Not?

Grüne wollen in Fredenbeck Wohnung bereithalten Fredenbeck. Das wünscht man seinem ärgsten Feind nicht: Wenn ein Feuer, ein Wasserschaden oder ein massiver Schimmelbefall das Wohnen zu Hause unmöglich macht, werden Menschen von einem Moment auf den anderen obdachlos. Um diesen Leuten zu helfen, haben die Grünen der Samtgemeinde Fredenbeck vorgeschlagen, eine möblierte Zweieinhalb- bis Drei-Zimmer-Wohnung bereitzuhalten. Diese soll für eine bestimmte Zeit als Unterschlupf zur Verfügung gestellt...

  • Fredenbeck
  • 16.01.13
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